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Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Fakul­tät für Mathe­ma­tik und Phy­sik - Insti­tut für Quan­ten­op­tik

Am Insti­tut für Quan­ten­op­tik betreibt die Arbeits­gruppe von Prof. Dr. Chris­tian Ospel­kaus ein Expe­ri­ment, an dem Tech­ni­ken für die Mani­pu­la­tion ein­zel­ner Pro­to­nen und Anti­pro­to­nen mit­hilfe von laser­ge­kühl­ten Ionen ent­wi­ckelt wer­den.

Am Stand­ort Han­no­ver ist die Stelle Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (Dok­to­rand/in, m/w/d) in Expe­ri­men­tal­phy­sik zu Quan­ten­lo­gik-inspi­rier­ten Prä­zi­si­ons­mes­sun­gen mit (Anti-)Pro­to­nen (Ent­gGr. 13 TV-L, 75 %) zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen. Die Stelle ist auf 3 Jahre befris­tet, mit der Mög­lich­keit der Ver­län­ge­rung.

Die Suche nach Phy­sik jen­seits des Stan­dard­mo­dells und einer ver­ein­heit­li­chen­den Theo­rie ist einer der wich­tigs­ten Aspekte der moder­nen Phy­sik. Einen wich­ti­gen Bei­trag dazu lie­fern Expe­ri­mente zur Über­prü­fung der CPT Inva­ri­anz wie z. B. der Ver­gleich der magne­ti­schen Momente von Pro­ton und Anti­pro­ton. Aktu­elle Mes­sun­gen sind extrem erfolg­reich, aller­dings ist die Prä­pa­ra­tion ent­spre­chend kal­ter Teil­chen auch sehr anspruchs­voll. Sym­pa­the­ti­sche Laser­küh­lung durch laser­ge­kühlte Ionen würde hier voll­kom­men neue Türen öff­nen. Im Rah­men der BASE Kol­la­bo­ra­tion ent­wi­ckeln wir sol­che Metho­den zur Kon­trolle ein­zel­ner (Anti-)Pro­to­nen durch laser­ge­kühlte 9Be+ Qubit Ionen sowie quan­ten­lo­gisch inspi­rierte Mess­pro­to­kolle auf Basis von Metho­den, die aus der Quan­ten­in­for­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung mit Ionen stam­men. Wir betrei­ben dazu eine kryo­gene Pen­ning­fal­len­ap­pa­ra­tur mit laser­ge­kühl­ten Ionen. Nächste Schritte unse­res Expe­ri­men­tes sind das Laden von Pro­to­nen, die Grund­zu­stands­küh­lung und Imple­men­tie­rung von Quan­ten­lo­gik-Spek­tro­sko­pie-Pro­to­kol­len.

Wir sind Teil eines exzel­len­ten For­schungs­um­felds mit Zugang zu einer ein­zig­ar­ti­gen Infra­struk­tur. Das Team arbei­tet in einem exzel­len­ten natio­na­len und inter­na­tio­na­len Netz­werk und ist an wich­ti­gen gro­ßen Ver­bund­pro­jek­ten betei­ligt, unter ande­rem am Exzel­lenz­clus­ter "Quant­um­Fron­tiers", am Son­der­for­schungs­be­reich „DQ-mat“, am „QVLS“-Kon­sor­tium und an der BASE Kol­la­bo­ra­tion.

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit (Dok­to­rand/in, m/w/d) in Expe­ri­men­tal­phy­sik zu Quan­ten­lo­gik-inspi­rier­ten Prä­zi­si­ons­mes­sun­gen mit (Anti-)Pro­to­nen

(Ent­gGr. 13 TV-L, 75 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Sie wer­den Teil eines Teams sein, das ein Expe­ri­ment für die Mani­pu­la­tion ein­zel­ner Pro­to­nen und Anti­pro­to­nen mit­hilfe von laser­ge­kühl­ten Ionen betreibt und wei­ter­ent­wi­ckelt. Sie erhal­ten die Mög­lich­keit zur Mit­ar­beit an viel­fäl­ti­gen Teil­pro­jek­ten aus den Berei­chen Optik, Elek­tro­nik, Ansteue­rung und Auto­ma­ti­sie­rung, Kryo­tech­no­lo­gie, Quan­ten­lo­gik und Quan­ten­op­tik.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium in Phy­sik oder angren­zen­den For­schungs­ge­bie­ten
  • Expe­ri­men­telle Erfah­rung im Bereich der Optik oder Elek­tro­nik sind von Vor­teil
  • Hohes Maß an Eigen­mo­ti­va­tion, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und kon­ti­nu­ier­li­che Lern­fä­hig­keit
  • Aus­ge­prägte kom­mu­ni­ka­tive und team­bil­dende Fähig­kei­ten
  • Offen­heit für die Arbeit in einem viel­fäl­ti­gen, inter­na­tio­na­len Arbeits­um­feld
  • Sehr gute Kennt­nisse der eng­li­schen (und ggf. deut­schen) Spra­che

Un­ser An­ge­bot:

Die Uni­ver­si­tät hat es sich zum Ziel gesetzt, die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders zu för­dern. Hierzu strebt sie an, in Berei­chen, in denen ein Geschlecht unter­re­prä­sen­tiert ist, diese Unter­re­prä­sen­tanz abzu­bauen. In der Ent­gelt­gruppe der aus­ge­schrie­be­nen Stelle sind Frauen unter­re­prä­sen­tiert. Qua­li­fi­zierte Frauen wer­den des­halb gebe­ten, sich zu bewer­ben. Bewer­bun­gen von qua­li­fi­zier­ten Män­nern sind eben­falls erwünscht. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen bis zum 08.08.2021 an:

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Quan­ten­op­tik
Prof. Dr. Chris­tian Ospel­kaus
Wel­fen­gar­ten 1
30167 Han­no­ver

oder per E-Mail an: cos@iqo.uni-hannover.de

Für Aus­künfte steht Ihnen Prof. Dr. Chr. Ospel­kaus (Tel.: 0511 762-17644, E-Mail: cos@iqo.uni-hannover.de) zur Ver­fü­gung.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Web­site: https://www.iqo.uni-hannover.de/de/arbeitsgruppen/trapped-ion-quantum-engineering/

Informationen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter
https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.