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Of­f­re 205 sur 605 du 20/07/2021, 00:00

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - TUB

An der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin - Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts mit Dienst­her­ren­fä­hig­keit - wird vor­aus­sicht­lich im Win­ter­se­mes­ter 2021/22

die*der Prä­si­dent*in (m/w/d)

für eine Amts­zeit von 4 Jah­ren gewählt.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin ver­steht sich als Uni­ver­si­tät, deren Mit­glie­der auf Augen­höhe kom­mu­ni­zie­ren und sich aktiv in den aka­de­mi­schen Gre­mien enga­gie­ren. Als Wis­sen­schafts­ein­rich­tung ist sie Teil des Exzel­lenz­ver­bun­des Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance. Sie enga­giert sich für gute, inno­va­tive Lehre und ver­steht es, aus ihrem gro­ßen, tech­ni­schen, mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen, geis­tes-, pla­nungs- und wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Fächer­spek­trum Syn­er­gien für For­schung und Lehre zu schaf­fen.
Die TU Ber­lin ist divers. In ihr inter­agie­ren die ver­schie­de­nen Fach­kul­tu­ren, 33.631 Stu­die­rende und 7.810 Mit­ar­bei­ter*innen aus aller Welt, ver­schie­dene Gen­der­iden­ti­tä­ten und viel­fäl­tige Lebens­rea­li­tä­ten in allen Berei­chen des Uni­ver­si­täts­le­bens.
Nach­hal­tig­keit ist nicht nur ein Label, son­dern wird als Quer­schnitts­thema in For­schung, Lehre und Ver­wal­tung real gelebt und ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt. Durch hohe Ver­net­zung mit sowohl ande­ren Wis­sen­schafts­stand­or­ten im In- und Aus­land als auch Koope­ra­ti­ons­part­nern aus Wirt­schaft und Gesell­schaft ist die TU Ber­lin inter­na­tio­nal kon­kur­renz­fä­hig und zukunfts­fä­hig auf­ge­stellt. Sie will ihren Mit­glie­dern - nicht nur durch ihren Stand­ort inmit­ten der Haupt­stadt - ein attrak­ti­ves Arbeits­um­feld bie­ten.

Die*Der Prä­si­dent*in ver­tritt die TU Ber­lin nach außen und ist gesetz­li­che*r Ver­tre­ter*in der Uni­ver­si­tät. Sie*Er führt das nach dem Kol­le­gi­al­prin­zip arbei­tende, die Uni­ver­si­tät lei­tende Prä­si­dium und hat hier die Richt­li­ni­en­kom­pe­tenz. Ihre*Seine Auf­ga­ben wer­den ins­be­son­dere in § 56 BerlHG i.V. mit § 4 der Grund­ord­nung der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin bestimmt.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Zur*Zum Prä­si­dent*in kann gewählt wer­den, wer eine abge­schlos­sene Hoch­schul­aus­bil­dung besitzt und auf­grund einer mehr­jäh­ri­gen ver­ant­wort­li­chen beruf­li­chen Tätig­keit, ins­be­son­dere in Wis­sen­schaft, Wirt­schaft, Ver­wal­tung oder Rechts­pflege erwar­ten lässt, dass sie*er den Auf­ga­ben des Amtes gewach­sen ist.

Die*Der Prä­si­dent*in der TU Ber­lin muss fol­gen­den Her­aus­for­de­run­gen gewach­sen sein:
  • Sie*Er muss durch eigene aus­ge­wie­sene Erfah­rung mit For­schung und Lehre sowie im Umgang mit natio­na­len und inter­na­tio­na­len Part­ner*innen die Wis­sen­schaft­ler*innen der Uni­ver­si­tät beflü­geln und sich für ihre Belange beim Senat von Ber­lin ebenso wie bei Koope­ra­ti­ons­part­nern aus Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Gesell­schaft ein­set­zen kön­nen.
  • Von der*dem Prä­si­den­ten*in wird erwar­tet, dass sie*er inno­va­tive Impulse setzt und lang­fris­tige stra­te­gi­sche Ent­wick­lun­gen, auch in Bezug auf Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Nach­hal­tig­keit der Uni­ver­si­tät anstößt.
  • Im Wett­be­werb um Res­sour­cen muss es ihr*ihm gelin­gen, das Pro­fil der eige­nen Hoch­schule her­aus­zu­stel­len, ohne das part­ner­schaft­li­che Mit­ein­an­der aller Ber­li­ner Hoch­schu­len zu gefähr­den.
  • Sie*Er geht mit koope­ra­ti­vem Füh­rungs­stil die Her­aus­for­de­run­gen von Wachs­tum, Digi­ta­li­sie­rung, und Stand­ort­ent­wick­lung an. Dafür ist es erfor­der­lich, dass sie*er ein hohes Maß an sozia­ler und kom­mu­ni­ka­ti­ver Kom­pe­tenz allen Mit­glie­der­grup­pen der Uni­ver­si­tät gegen­über ent­ge­gen­bringt. Kri­ti­sche Selbst­re­fle­xion und ein auf Inte­gra­tion und Teil­habe aus­ge­rich­te­tes Han­deln wer­den von der*dem Prä­si­den­ten*in erwar­tet.
  • Die*Der Prä­si­dent*in agiert in einer leben­di­gen par­ti­zi­pa­ti­ven Gre­mi­en­kul­tur und ist in der Lage, die Inter­es­sen der TU Ber­lin nach innen und außen durch­zu­set­zen.
  • Gesell­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen sol­len in Zukunft noch stär­ker alle Berei­che des uni­ver­si­tä­ren Lebens prä­gen.

Die*Der Prä­si­dent*in wird für die Dauer der Amts­zeit im Beam­ten­ver­hält­nis auf Zeit ernannt. Sie*Er erhält Bezüge nach BesGr. W 3 zuzüg­lich eines Funk­ti­ons­leis­tungs­be­zu­ges. Wird ein*e Hoch­schul­leh­rer*in einer Hoch­schule des Lan­des Ber­lin ins Prä­si­den­ten­amt bestellt, so gilt sie*er für die Dauer der Amts­zeit als ohne Besol­dung beur­laubt.

Die*Der Prä­si­dent*in wird vom Erwei­ter­ten Aka­de­mi­schen Senat gewählt und vom Senat von Ber­lin bestellt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.
Sie strebt an, dass alle Geschlech­ter im Prä­si­dium ange­mes­sen ver­tre­ten sind, und möchte u.a. den Anteil von Frauen in Füh­rungs­funk­tio­nen erhö­hen. Bewer­bun­gen von Frauen, sowie von Per­so­nen, die sich jen­seits von Zwei­ge­schlecht­lich­keit ver­or­ten, sind aus­drück­lich erwünscht. Glei­ches gilt für Bewer­bun­gen von Schwer­be­hin­der­ten und Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund.

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer ZUV-369/21 mit den übli­chen Unter­la­gen bis zum 01.09.2021 an: Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter von Ber­lin - Senats­kanz­lei Wis­sen­schaft und For­schung Refe­rat V C -, War­schauer Straße 41-42, 10243 Ber­lin.

Für die Suche nach geeig­ne­ten Bewer­ber*innen wird eine Per­so­nal­agen­tur beauf­tragt. Der der­zei­tige Stell­e­in­ha­ber wird sich um die Wie­der­wahl bewer­ben. Fra­gen zum Nomi­nie­rungs- und Wahl­ver­fah­ren kön­nen Sie an das Refe­rat für Ange­le­gen­hei­ten der Aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung der TU Ber­lin (annette.freifrauhillervongaertringen@tu-berlin.de) rich­ten.