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Of­f­re 261 sur 537 du 31/05/2021, 17:51

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Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Natur­wis­sen­schaft­li­che Fakul­tät - Insti­tut für Mine­ra­lo­gie

Am Insti­tut für Mine­ra­lo­gie ist eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (Dok­to­rand/in, m/w/d) auf dem Gebiet der Boden­mi­ne­ra­lo­gie (Ent­gGr. 13 TV-L, 65 %) zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen. Die Stelle ist auf 3 Jahre befris­tet.

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit (Dok­to­rand/in, m/w/d) auf dem Gebiet der Boden­mi­ne­ra­lo­gie

(Ent­gGr. 13 TV-L, 65 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Ihre Auf­gabe besteht in der Bear­bei­tung des DFG-Pro­jek­tes "Quan­ti­fi­zie­rung und Cha­rak­te­ri­sie­rung anor­ga­ni­scher rönt­gena­mor­pher Fest­stoffe in Böden".

In Böden exis­tie­ren anor­ga­ni­sche rönt­gena­mor­phe Fest­stoffe meist als "schlecht kris­tal­line" bzw. "nano­kris­tal­line" Mine­rale sowie als sog. Mine­ra­loide mit varia­bler che­mi­scher Zusam­men­set­zung und ato­ma­rer Nah­ord­nung. Auf­grund ihrer gro­ßen Ober­flä­chen, steu­ern sie wich­tige Pro­zesse wie etwa Koh­len­stoff­um­satz sowie Sorp­ti­ons­re­ak­tio­nen von Nähr- und Schad­stof­fen.

Im vor­lie­gen­den Pro­jekt sol­len Gesamt­ge­halte anor­ga­ni­scher rönt­gena­mor­pher Fest­stoffe sowie ihre Zusam­men­set­zung in unter­schied­li­chen Böden bestimmt wer­den. Dazu quan­ti­fi­zie­ren Sie diese Fest­stoffe mit­tels Rönt­gen­dif­frak­to­me­trie (Riet­veld Ver­fah­ren) und ana­ly­sie­ren ihre phy­si­ko­che­mi­schen Eigen­schaf­ten u.a. mit Hilfe ana­ly­ti­scher Elek­tro­nen­mi­kro­sko­pie. Auf die­ser Grund­lage über­prü­fen Sie die Effek­ti­vi­tät gän­gi­ger nass­che­mi­scher Extrak­ti­ons­ver­fah­ren zur Bestim­mung rönt­gena­mor­pher Boden­fest­pha­sen. Damit legen Sie den Grund­stein zur Erfor­schung der öko­lo­gi­schen Bedeu­tung die­ser bis­lang unzu­rei­chend erforsch­ten mine­ra­li­schen Boden­kom­po­nente.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Vor­aus­set­zung für die Ein­stel­lung ist ein abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom oder Mas­ter) der Fach­rich­tun­gen Geo­wis­sen­schaf­ten, Boden­kunde, Mine­ra­lo­gie, Kris­tal­lo­gra­phie, Che­mie oder Ähn­li­ches. Erfah­run­gen mit che­mi­schen und rönt­ge­no­gra­phi­schen Ana­ly­sen von Geo­ma­te­ria­lien, Freude am ana­ly­ti­schen Arbei­ten sowie die Bereit­schaft zu Rei­se­tä­tig­keit wer­den ebenso vor­aus­ge­setzt wie sehr gute Kennt­nisse der eng­li­schen Spra­che in Wort und Schrift.

Un­ser An­ge­bot:

Im Rah­men der Tätig­keit am Insti­tut für Mine­ra­lo­gie besteht die Mög­lich­keit, eine Pro­mo­tion zur/zum Dr. rer. nat. mit die­sem umwelt­re­le­van­ten Thema abzu­schlie­ßen.

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver will die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders för­dern und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben.

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung (inkl. Anga­ben zu Ihrer Moti­va­tion, Kon­takt­da­ten zweier Refe­ren­zen, Lebens­lauf sowie rele­vante Zeug­nis­un­ter­la­gen) rich­ten Sie bitte bis spä­tes­tens 18.06.2021 elek­tro­nisch als zusam­men­hän­gen­des PDF-Doku­ment an

E-Mail: c.mikutta@mineralogie.uni-hannover.de

oder alter­na­tiv pos­ta­lisch an:

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Mine­ra­lo­gie
Herrn Prof. Chris­tian Mikutta
Call­in­str. 3
30167 Han­no­ver

Für Aus­künfte steht Ihnen Herr Prof. Dr. Chris­tian Mikutta (Tel.: +49 511 762-19982, E-Mail: c.mikutta@mineralogie.uni-hannover.de) gerne zur Ver­fü­gung.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen über das Insti­tut fin­den Sie unter:
https://www.mineralogie.uni-hannover.de/

Informationen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter
https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.