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Of­f­re 286 sur 447 du 21/04/2021, 00:00

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Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Als eines von 72 Insti­tu­ten der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft, Euro­pas größ­ter Orga­ni­sa­tion für ange­wandte For­schung, wid­met sich das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Orga­ni­sche Elek­tro­nik, Elek­tro­nen­strahl- und Plas­ma­tech­nik FEP in Dres­den der Ent­wick­lung von Tech­no­lo­gien und Pro­zes­sen zur Ober­flä­chen­ver­ede­lung. Unsere Kern­tech­no­lo­gien, die Sput­ter­tech­no­lo­gie, die plas­ma­ak­ti­vierte Hoch­rate­be­damp­fung, die Hoch­rate-PECVD sowie die Elek­tro­nen­strahl­tech­no­lo­gie nut­zen wir zur Lösung viel­fäl­ti­ger, indus­tri­el­ler, Pro­blem­stel­lun­gen der Ober­flä­chen­tech­no­lo­gie.

Abschluss­ar­beit zum Thema "Ver­bes­se­rung einer Quelle für die vaku­um­ba­sierte Nano­par­ti­kel­syn­these"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Was Sie erwar­ten kön­nen
Fol­gende Arbeits­in­halte sind vor­ge­se­hen (auch Bear­bei­tung von Teil­the­men mög­lich):
In Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den (TUD) und dem Fraun­ho­fer-Insti­tut für Orga­ni­sche Elek­tro­nik, Elek­tro­nen­strahl- und Plas­ma­tech­nik FEP wurde eine Vaku­um­be­schich­tungs­an­lage auf­ge­baut, die es ermög­licht, Nano­par­ti­kel im Vakuum zu syn­the­ti­sie­ren und in eine iso­lie­rende Matrix ein­zu­bet­ten. Die Syn­these von Nano­par­ti­keln wird durch Aggre­ga­tion von Ato­men rea­li­siert, die in einer Gas­pha­sen-Kon­den­sa­ti­ons­quelle erzeugt wer­den.

Diese Nano­par­ti­kel­quelle soll ver­bes­sert wer­den, um eine defi­nierte Grö­ßen­ver­tei­lung, eine bes­sere Homo­ge­ni­tät über die Beschich­tungs­breite und eine bes­sere Repro­du­zier­bar­keit der syn­the­ti­sier­ten Nano­par­ti­kel zu errei­chen. Dazu soll ins­be­son­dere der Gas­strom in der Quelle und zwi­schen Quelle und Sub­strat durch Ein­brin­gung zusätz­li­cher Leit­ble­che ver­bes­sert wer­den. Wei­ter­hin soll die Tem­pe­ra­tur der Pro­zess­gase und der rele­van­ten Pro­zess­kom­po­nen­ten kon­trol­liert und eine zusätz­li­che Beschich­tungs­blende ein­ge­fügt wer­den. Die ver­bes­serte Quelle soll neu auf­ge­baut und an der Anlage in Betrieb genom­men wer­den. Über­prüft wer­den soll die Leis­tungs­fä­hig­keit der Quelle durch Beschich­tungs­ex­pe­ri­mente auf Glas­sub­stra­ten und durch Bewer­tung der Nano­par­ti­kel­größe durch REM-Unter­su­chun­gen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die Aus­schrei­bung rich­tet sich vor­ran­gig an Stu­die­rende der Phy­sik, Elek­tro­tech­nik und ande­rer tech­ni­scher Fach­rich­tun­gen. Sie soll­ten über Kennt­nisse in Phy­sik oder Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten und vor­zugs­weise auch über Grund­kennt­nisse in einem der Berei­che Dünn­schicht­tech­no­lo­gie oder Plas­ma­tech­no­lo­gie ver­fü­gen.

Der Umfang der Arbeit rich­tet sich nach der jewei­li­gen Prü­fungs­ord­nung der Hoch­schule. Die Arbeit kann sowohl von Uni­ver­si­täts- als auch von Fach­hoch­schul­stu­den­ten durch­ge­führt wer­den.

Für Bache­lor­stu­den­ten ist die Aus­schrei­bung auf­grund einer län­ge­ren Ein­ar­bei­tungs­zeit nur dann geeig­net, wenn die Bache­lor­ar­beit mit einem For­schungs­prak­ti­kum ver­bun­den wird und so das Thema über einen zusam­men­hän­gen­den Zeit­raum von min­des­tens 6 Mona­ten bear­bei­tet wer­den kann.

Sind Sie moti­viert, krea­tiv, arbei­ten selb­stän­dig in ana­ly­ti­scher und struk­tu­rier­ter Arbeits­weise?
Sie ver­fü­gen über gute MS-Office-Kennt­nisse, gute Deutsch- und/oder Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift und haben vor allem Spaß am wis­sen­schaft­li­chen und expe­ri­men­tel­len Arbei­ten?

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte bewer­ben Sie sich aus­schließ­lich online über unsere Home­page.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt ein­ge­stellt.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass die gewählte Berufs­be­zeich­nung auch das dritte Geschlecht mit­ein­be­zieht.
Die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft legt Wert auf eine geschlechts­un­ab­hän­gige beruf­li­che Gleich­stel­lung.