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Of­f­re 295 sur 374 du 10/11/2020, 14:34

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Kör­per­schall­emis­sion und-dämp­fung in koh­le­stoff­fa­ser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen

Pro­jekt oder Abschluss­ar­beit

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin wer­den Fer­ti­gungs­pro­zesse für faser­ver­stärkte Kunst­stoffe (CFK) ent­wi­ckelt und opti­miert. Auf­grund ihres spe­zi­el­len Auf­baus kann es bei die­sen Werk­stof­fen wäh­rend der zer­spa­nen­den Bear­bei­tung zu Bau­teil­schä­di­gun­gen kom­men, die sich nega­tiv auf die Lebens­dauer der gefer­tig­ten Teile aus­wir­ken. Gefer­tigte Bau­teile müs­sen daher kos­ten­in­ten­siv geprüft und nach­be­ar­bei­tet wer­den. Ziel eines aktu­el­len For­schungs­pro­jek­tes ist es, eine auf Kör­per­schall­mes­sung basie­rende, intel­li­gente Pro­zess­über­wa­chung zu ent­wi­ckeln, die in der Lage ist uner­wünschte Bau­teil­schä­di­gun­gen auto­ma­ti­siert zu detek­tie­ren.

Inhalt die­ser Arbeit ist die Unter­su­chung der Signal­form und des Dämp­fungs­ver­hal­tens von Kör­per­schall in faser­ver­stärk­ten Kunst­stof­fen. Hierzu wer­den u.a. genormte Kör­per­schall­ver­su­che durch­ge­führt. Anhand der auf­ge­zeich­ne­ten Mess­da­ten kön­nen lineare und nicht­li­neare Dämp­fungs­mo­delle para­me­triert wer­den. Hier­bei sind zum einen der Abstand von Sen­sor zur Emis­si­ons­quelle, der Auf­bau des CFK, als auch der Win­kel zur Faser­rich­tung des CFK zu betrach­ten. Die Dämp­fungs­mo­delle und ermit­tel­ten Signal­for­men kön­nen dann ver­wen­det wer­den, um das wäh­rend der Fräs­be­ar­bei­tung emit­tierte, stark rich­tungs­ab­hän­gig gedämpfte Kör­per­schall­si­gnal pro­zess­si­cher zu rekon­stru­ie­ren.

Diese Arbeit lässt sich in fol­gende Schwer­punkte unter­tei­len:
  • Erfas­sen des Stands der Tech­nik hin­sicht­lich Pro­zess­über­wa­chung, Para­me­ter­iden­ti­fi­ka­tion, Kör­per­schall­mes­sung
  • Durch­füh­rung von Kör­per­schall­ex­pe­ri­men­ten und Mess­wert­auf­nahme
  • kri­ti­sche Bewer­tung der Ver­suchs­rei­hen und Benen­nung von Opti­mie­rungs­po­ten­zial
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse und der Mess­se­tups

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Struk­tu­rierte Vor­ge­hens­weise, schnelle Auf­fas­sungs­gabe
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse (z.B. C, Python) sind wün­schens­wert
  • Inter­esse an expe­ri­men­tel­lem Arbei­ten, Mess­tech­nik, Pro­gram­mie­ren

Un­ser An­ge­bot:

Zu ähn­li­chen The­men wer­den Prak­tika ange­bo­ten.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte voll­stän­dig mit Anschrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­sen.