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Of­f­re 267 sur 342 du 02/03/2020, 00:00

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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fach­be­reich Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten - Insti­tut für Sozial- und Kul­tur­anthro­po­lo­gie

Wiss. Mit­ar­bei­ter/-in (Pra­e­doc) (m/w/d)

mit 65%-Teil­zeit­be­schäf­ti­gung | befris­tet auf 3 Jahre | Ent­gelt­gruppe 13 TV-L FU | Ken­nung: WM-Pra­e­doc-Schafl2020

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

VW Frei­geist­pro­jekt „Der Popu­lis­mus der Pre­kä­ren: Mar­gi­na­li­sie­rung, Mobi­li­sie­rung, und Media­ti­sie­rung reli­giö­ser Min­der­hei­ten in Süd­asien“ – Insti­tut für Sozial- und Kul­tur­anthro­po­lo­gie, Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin.
Wie wer­den Gemein­schaf­ten, die auf­grund ihrer Reli­gion in Indien und Paki­stan mar­gi­na­li­siert wer­den, zu poli­ti­schen Akteu­ren im 21. Jahr­hun­dert? Wel­che Rolle spielt die Digi­ta­li­sie­rung des All­tags bei der Erschaf­fung und Erhal­tung von sozia­len Bewe­gun­gen reli­giö­ser Min­der­hei­ten in loka­len und trans­na­tio­na­len Kon­tex­ten sowie in deren Bestre­ben, als „das Volk“ in Erschei­nung zu tre­ten? Was kön­nen Fall­stu­dien von poli­tisch akti­ven, reli­giö­sen Min­der­hei­ten in Süd­asien zu gegen­wär­ti­gen Debat­ten über den glo­ba­len Anstieg von popu­lis­ti­schen Bewe­gun­gen bei­tra­gen, deren Ana­ly­sen meist nur euro­päi­sche und ame­ri­ka­ni­sche Bei­spiele in Betracht zie­hen? Basie­rend auf die­sen und ähn­li­chen Schlüs­sel­fra­gen wird die­ses Pro­jekt gegen­wär­tige Lebens­wel­ten reli­giö­ser Min­der­hei­ten in Indien und Paki­stan erfor­schen, den Ein­fluss sozia­ler Medien auf heu­tige poli­ti­sche Land­schaf­ten unter­su­chen, sowie sich der Frage wid­men, wie Reli­gion und Popu­lis­mus die Kon­zepte „Staat­bür­ger­schaft“ oder „Volk“ kon­stru­ie­ren.

Im Rah­men des dritt­mit­tel­fi­nan­zier­ten For­schungs­pro­jek­tes wird die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion gege­ben. Daher sucht das Pro­jekt eine/-n Dok­to­ran­den/-in, der/die den poli­ti­schen Akti­vis­mus von Frauen aus den reli­giö­sen Min­der­hei­ten in Paki­stan unter­sucht. Diese Stu­die soll sowohl auf aus­ge­dehn­ter Feld­for­schung in Paki­stan als auch auf der Unter­su­chung von schrift­li­chen Quel­len (online und off­line) erfol­gen. 

Pra­e­doc-Pro­jekt­mit­ar­bei­ter/-innen des Frei­geist­pro­jek­tes sind zugleich Dok­to­ran­den/ Dok­to­ran­din­nen des Insti­tu­tes für Sozial- und Kul­tur­anthro­po­lo­gie der FU. Neben den pro­jekt­in­ter­nen Ver­an­stal­tun­gen haben sie auch Zugang zu den Men­to­ring Ange­bo­ten des Insti­tu­tes.

Auf­ga­ben­ge­biet:
  • aus­ge­dehnte Feld­for­schung in Paki­stan
  • Arbeit mit lite­ra­ri­schen Quel­len und sozia­len Medien in Eng­lisch/Urdu/Hindi
  • Mit­ar­beit an der Aus­ar­bei­tung des For­schungs­pro­gramms (durch Sich­ten von Lite­ra­tur, Erstel­lung von Biblio­gra­phien, etc.)
– regel­mä­ßige Teil­nahme an pro­jekt­in­ter­nen Ver­an­stal­tun­gen
  • Orga­ni­sa­tion von inter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen
  • Prä­sen­ta­tion von For­schungs­er­geb­nis­sen an inter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:
Abge­schlos­se­nes wiss. Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Magis­ter) in Eth­no­lo­gie, Süd­asi­en­stu­dien, oder einem ver­gleich­ba­ren Fach.

Erwünscht:

  • regel­mä­ßige Teil­nahme an den Col­lo­quien des Insti­tu­tes für Sozial- und Kul­tur­anthro­po­lo­gie
  • exzel­lente Kennt­nisse des Eng­li­schen, des Urdu/Hindi sowie gute Kennt­nisse einer wei­te­ren süd­asia­ti­schen Spra­che
  • gute Deutsch­kennt­nisse
  • Ver­traut­heit mit kul­tur­wis­sen­schaft­li­chen und eth­no­lo­gi­schen Theo­rien mit Süd­asien-Bezug sowie mit Theo­rien des Popu­lis­mus
  • Feld­for­schungs­er­fah­rung in Süd­asien
  • Inter­esse am Ver­ständ­nis der Wech­sel­wir­kung zwi­schen (glo­ba­len) Kon­zep­ten/Theo­rien und loka­len Prak­ti­ken
  • Team­fä­hig­keit, selbst­stän­di­ges Arbei­ten und Fle­xi­bi­li­tät

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen sind mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen unter Angabe der Ken­nung im For­mat PDF (vor­zugs­weise als ein Doku­ment) elek­tro­nisch per E-Mail zu rich­ten an Herrn Dr. Jür­gen Schaf­lech­ner: sozkultanth@polsoz.fu-berlin.de oder per Post an die

Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin
Fach­be­reich Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten
Insti­tut für Sozial- und Kul­tur­anthro­po­lo­gie
Herrn Dr. Jür­gen Schaf­lech­ner
Lan­dolt­weg 9-11
14195 Ber­lin (Dah­lem)

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber/in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege von Sei­ten der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.
Die Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin for­dert Frauen aus­drück­lich zur Bewer­bung auf. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind aus­drück­lich erwünscht.

Vor­stel­lungs­kos­ten kön­nen von der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin lei­der nicht über­nom­men wer­den. Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie Ihre Unter­la­gen nur in Kopie ein.