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Of­f­re 256 sur 309 du 17/12/2018, 16:08

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Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH - Sozi­al­wis­sen­schaf­ten

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (WZB) betreibt pro­blem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung. Unter­sucht wer­den Ent­wick­lun­gen, Pro­bleme und Inno­va­ti­ons­chan­cen moder­ner Gesell­schaf­ten. Die For­schung ist theo­rie­ge­lei­tet, pra­xis­be­zo­gen, oft lang­fris­tig ange­legt und meist inter­na­tio­nal ver­glei­chend.

Wis­sen­schaft­li­che/r Mit­ar­bei­ter/in

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH sucht für die Pro­jekt­gruppe der Prä­si­den­tin im Rah­men des dritt­mit­tel­fi­nan­zier­ten Koope­ra­ti­ons­pro­jekts „Effi­ci­ency and Equity in Edu­ca­tion: Quasi-Expe­ri­men­tal Evi­dence from School Reforms across Ger­man Sta­tes (EffEE)“ (Pro­jekt­lei­tung: Prof. Dr. h.c. Jutta All­men­din­ger, Ph.D., Prof. Dr. Mar­cel Hel­big) mög­lichst zum 1.3.2018 und befris­tet für drei Jahre mit 100% der regu­lä­ren Arbeits­zeit (der­zeit 39 Wochen­stun­den) eine/n

wis­sen­schaft­li­che/n Mit­ar­bei­ter/in.

Bil­dungs­po­li­tik ist in Deutsch­land föde­ral struk­tu­riert. Schule ist in den 16 Bun­des­län­dern über unter­schied­li­che Lan­des­ge­setze, -ver­ord­nun­gen und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten gere­gelt. Gleich­zei­tig unter­schei­den sich die Bil­dungs­chan­cen, Kom­pe­ten­zen und Lebens­chan­cen sowohl abso­lut als auch sozial selek­tiv zwi­schen den Bun­des­län­dern. Im For­schungs­pro­jekt wird davon aus­ge­gan­gen, dass sich aus schul­recht­li­chen Rege­lun­gen oder Schul­re­gi­men Bil­dungs­un­gleich­hei­ten erge­ben. Um diese Kern­these zu prü­fen, soll unter­sucht wer­den, wel­che ein­zel­nen schul­recht­li­chen ver­schie­de­nen Bil­dungs­out­co­mes diese beein­flus­sen.

Das Pro­jekt ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt des Münch­ner ifo–Insti­tut - Leib­niz-Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung an der Uni­ver­si­tät Mün­chen e. V. und des WZB. In die­sem von der Leib­niz-Gemein­schaft finan­zier­ten Pro­jekt sol­len die Stär­ken des ifo im Hin­blick auf cau­sal-infe­rence Ana­ly­sen des Bil­dungs­sys­tems mit jenen des WZB zur Ana­lyse des deut­schen Schul­sys­tems zusam­men­ge­führt wer­den. Gerahmt wird das Pro­jekt durch ein inter­na­tio­na­les Netz­werk her­aus­ra­gen­der For­schungs­per­sön­lich­kei­ten, die im Bereich der Kau­sa­l­ana­lyse in Bil­dungs­sys­te­men her­aus­ra­gende For­schungs­leis­tun­gen erbracht haben (Die Liste der ein­zel­nen For­scher ist auf Nach­frage zu erhal­ten). Gemein­sam mit die­sem Netz­werk sol­len drei Kon­fe­ren­zen zur kau­sa­len Wir­kung von Bil­dungs­po­li­tik aus­ge­rich­tet wer­den.

Auf­ga­ben:
  • Inhalt­li­che wis­sen­schaft­li­che Umset­zung und Koor­di­na­tion des Pro­jekts am WZB
  • Mit­ar­beit an der Fort­füh­rung einer Daten­bank zur Schul­po­li­tik in den deut­schen Bun­des­län­dern
  • Quasi-expe­ri­men­telle Unter­su­chung der Aus­wir­kung ver­schie­de­ner Merk­male deut­scher Schul­po­li­tik auf Bil­dungs­un­gleich­hei­ten
  • Mit­ar­beit an der inhalt­li­chen Kon­zi­pie­rung und Durch­füh­rung von drei Kon­fe­ren­zen (feder­füh­rend bei einer Kon­fe­renz) sowie Auf­bau eines inter­na­tio­na­len Netz­werks zur Erfor­schung kau­sa­ler Effekte im Bil­dungs­be­reich
  • Vor­stel­lung und Ver­brei­tung der For­schungs­er­geb­nisse durch Ver­öf­fent­li­chung in the­ma­tisch ein­schlä­gi­gen Fach­pu­bli­ka­tio­nen, Vor­träge, Teil­nahme an Kon­fe­ren­zen
  • Inhalt­lich-orga­ni­sa­to­ri­sche Zusam­men­ar­beit mit den Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen am ifo-Insti­tut

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes sozi­al­wis­sen­schaft­li­ches Stu­dium, abge­schlos­sene Pro­mo­tion im Bereich der sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Ungleich­heits- bzw. Bil­dungs­for­schung (die Dis­ser­ta­tion muss min­des­tens ein­ge­reicht sein)
  • Sehr gute Kennt­nisse im Bereich der empi­ri­schen bil­dungs­so­zio­lo­gi­schen For­schung
  • Sehr gute und detail­lierte Fach­kennt­nisse im Bereich der deut­schen Schul­po­li­tik und der Beson­der­hei­ten in den ein­zel­nen Bun­des­län­dern
  • Über­durch­schnitt­li­che Kennt­nisse der quan­ti­ta­ti­ven empi­ri­schen Sozi­al­for­schung, ins­be­son­dere im Bereich von cau­sal infe­rence Ver­fah­ren, beson­ders im Umgang mit soge­nann­ten dif­fe­rence in dif­fe­ren­ces (DID) Ver­fah­ren
  • Erfah­rung in der Zusam­men­ar­beit in inter­dis­zi­pli­nä­ren Teams
  • Pro­jekt­er­fah­rung; Erfah­rung im wis­sen­schaft­li­chem Publi­zie­ren
  • Sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse (in Wort und Schrift)
  • Sehr gute ana­ly­ti­sche Fähig­kei­ten; kla­res schrift­li­ches Aus­drucks­ver­mö­gen; team­ori­en­tiert; Fähig­keit zu selb­stän­di­ger Arbeit

Un­ser An­ge­bot:

bis zu TVöD E14

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Das WZB for­dert Frauen und Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund aus­drück­lich zur Bewer­bung auf.

Schrift­li­che Bewer­bun­gen (aus­schließ­lich in elek­tro­ni­scher Form, in einer pdf-Datei) mit den übli­chen Unter­la­gen wer­den bis zum 20. Januar 2019 erbe­ten an:

Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH
Prof. Dr. h.c. Jutta All­men­din­ger, Ph.D., Prof. Dr. Mar­cel Hel­big
Email: buero.praesidentin@wzb.eu

Bei Rück­fra­gen zum Stel­len­in­halt steht Ihnen Mar­cel Hel­big (marcel.helbig@wzb.eu) zur Ver­fü­gung.

Die Aus­wahl­ge­sprä­che fin­den vor­aus­sicht­lich am 5. Februar 2019 statt.