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Of­f­re 215 sur 294 du 19/12/2018, 15:39

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät I

An der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin, Fakul­tät I - Geis­tes- und Bil­dungs­wis­sen­schaf­ten, ist am Zen­trum für Inter­dis­zi­pli­näre Frauen- und Geschlech­ter­for­schung eine

Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur - BesGr. W3

für das Fach­ge­biet "Inter­dis­zi­pli­näre Frauen*- und Geschlech­ter­for­schung" zu beset­zen.

Die Pro­fes­sur wird unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung sowie des Ein­ver­neh­mens aus­ge­schrie­ben und wird finan­ziert durch das Pro­fes­so­rin­nen­pro­gramm des Bun­des und der Län­der zur För­de­rung der Gleich­stel­lung von Män­nern und Frauen in Wis­sen­schaft und For­schung.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die/der zukünf­tige Stel­len­in­ha­ber/in soll das Fach­ge­biet „Inter­dis­zi­pli­näre Frauen*- und Geschlech­ter­for­schung" ver­tre­ten. Am ZIFG wird Geschlech­ter­for­schung ver­stan­den und gelehrt als „Kri­ti­sche Onto­lo­gie der Gegen­wart", die sich beson­ders mit gesell­schaft­li­chen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen im Drei­eck von Macht - Wis­sen - Sub­jekt befasst. Erwar­tet wer­den daher grund­la­gen­theo­re­ti­sche For­schungs­leis­tun­gen auf dem Feld der inter­sek­tio­na­len Gen­der Stu­dies. Fol­gende The­men­fel­der soll­ten in der For­schung beson­dere Berück­sich­ti­gung fin­den:
  • trans­dis­zi­pli­näre Ana­ly­sen der For­mie­rung von Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen im Span­nungs­feld von Gesell­schaft, Geschichte, Kul­tur, Tech­nik, Wis­sen­schaft, Bil­dung und glo­ba­len Macht­ver­hält­nis­sen
  • Ana­ly­sen der inter­sek­tio­na­len Kon­struk­tio­nen von Geschlecht und Geschlech­ter­ord­nun­gen und deren Rele­vanz für die Kon­struk­tion und Ord­nung von Gesell­schaf­ten, (wis­sen­schaft­li­chem) Wis­sen und Tech­no­lo­gie
  • Fach­kul­tur-, Pro­fes­si­ons- und Insti­tu­tio­nen­for­schung, geschlech­ter­sen­si­ble Hoch­schul­for­schung sowie Hoch­schul­trans­for­ma­ti­ons­pro­zesse
Fach­ge­biets­be­zo­gene Lehr­auf­ga­ben im Umfang von 9 SWS sind in den Modu­len des ZIFG, im Ori­en­tie­rungs­stu­dium MINT­grün im Stu­di­en­pro­gramm Gen­der Pro MINT, dem Mas­ter­stu­di­en­gang Bil­dungs­wis­sen­schaft, dem BA Kul­tur und Tech­nik sowie fächer­über­grei­fend für alle Stu­di­en­gänge der TU Ber­lin zu über­neh­men. Die Lehr­ver­an­stal­tun­gen müs­sen in Deutsch und Eng­lisch gehal­ten wer­den kön­nen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Erfül­lung der Beru­fungs­vor­aus­set­zun­gen gem. § 100 BerlHG (Merk­blatt wird auf Wunsch zuge­sandt). Hierzu gehö­ren ins­be­son­dere ein abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium mit Abschluss in den Gen­der Stu­dies bezie­hungs­weise einem ande­ren Fach und mit deut­li­cher Schwer­punkt­set­zung auf dem Gebiet der Gen­der Stu­dies, wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen (Pro­mo­tion in den Gen­der Stu­dies bzw. mit ent­spre­chen­der Schwer­punkt­set­zung), Habi­li­ta­tion oder habi­li­ta­ti­ons­äqui­va­lente Leis­tun­gen (wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen) sowie päd­ago­gisch-didak­ti­sche Eig­nung, nach­ge­wie­sen durch ein­schlä­gige Leh­rer­fah­rung und dar­ge­stellt in einem Lehr­port­fo­lio (nähere Infor­ma­tio­nen dazu auf der TUB-Home­page, Direkt­zu­gang 144242).
Erwünscht sind Erfah­rung in eigen­stän­di­ger empi­ri­scher For­schung, die sich als theo­rie­ge­ne­rie­rend ver­steht, und Erfah­rung in der Lei­tung von For­schungs­teams sowie Ideen für den Auf- und Aus­bau der Koope­ra­tio­nen des ZIFG in For­schung und Lehre mit Län­dern im glo­ba­len Süden. Ver­siert­heit im Umgang mit post- und deko­lo­nia­len Per­spek­ti­ven in den Gen­der Stu­dies ist daher von Vor­teil. Bewer­ber/innen wer­den gebe­ten, eine erste (max. 2-sei­tige) kon­zep­tio­nelle Dar­stel­lung der geplan­ten For­schungs- und Lehr­tä­tig­keit der Bewer­bung bei­zu­fü­gen. Es wird fer­ner die Fähig­keit und Bereit­schaft zur Koope­ra­tion in inter- und trans­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­ver­bün­den und zur Initi­ie­rung und Orga­ni­sa­tion der Ver­net­zung im Bereich Geschlech­ter­for­schung inner­halb der TU Ber­lin sowie Aus­bau und Ver­ste­ti­gung der Ver­net­zung mit den Geschlech­ter­for­schungs­ein­rich­tun­gen der ande­ren Ber­li­ner Hoch­schu­len vor­aus­ge­setzt sowie die Mit­ar­beit in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung. Sofern Sie nicht über Deutsch­kennt­nisse ver­fü­gen, sind Sie bereit, diese in einem ver­tret­ba­ren Zeit­rah­men zu erwer­ben.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Bewer­be­rin­nen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben. Schwer­be­hin­derte Bewer­ber/innen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit. Im Rah­men der stra­te­gi­schen Inter­na­tio­na­li­sie­rung wird bei der Ein­stel­lung von zukünf­ti­gen Stel­len­in­ha­ber/innen die Fähig­keit zum Unter­rich­ten in eng­li­scher Spra­che vor­aus­ge­setzt.

Wir sind als fami­li­en­ge­rechte Hoch­schule zer­ti­fi­ziert und bie­ten Ihnen und Ihrer Fami­lie mit dem Dual Career Ser­vice Unter­stüt­zung beim Wech­sel nach Ber­lin an. Bewer­bun­gen aus dem Aus­land sind expli­zit erwünscht.

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte bis zum 25. Januar 2019 unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (Lebens­lauf, Exposé zur Anschluss­fä­hig­keit, For­schungs­kon­zept, Lehr­port­fo­lio, Publi­ka­ti­ons­liste, einer Auf­stel­lung von durch­ge­führ­ten Dritt­mit­tel­pro­jek­ten und Zeug­nisse) an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin – Der Prä­si­dent –, Dekan der Fakul­tät I, Prof. Dr. Hans-Chris­tian von Herr­mann, Sekr. MAR 6-4, March­str. 23, 10587 Ber­lin oder vor­zugs­weise per E-Mail an berufungen@humanities.tu-berlin.de.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.