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Of­f­re 354 sur 443 du 19/01/2018, 08:56

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Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Orga­ni­sche Elek­tro­nik, Elek­tro­nen­strahl- und Plas­ma­tech­nik FEP in Dres­den wid­met sich der Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Lösun­gen, Tech­no­lo­gien und Pro­zesse zur Ver­ede­lung von Ober­flä­chen und für die orga­ni­sche Elek­tro­nik.
Unsere Kern­kom­pe­ten­zen Elek­tro­nen­strahl­tech­no­lo­gie, Sput­tern, plas­maak­ti­vierte Hoch­rate­be­damp­fung, Hoch­rate-PECVD sowie Tech­no­lo­gien für orga­ni­sche Elek­tro­nik und IC-/ Sys­tem­de­sign nut­zen wir zur Lösung viel­fäl­ti­ger indus­tri­el­ler Pro­blem­stel­lun­gen der Ober­flä­chen­be­hand­lung, Vaku­um­be­schich­tung und der orga­ni­schen Halb­lei­ter.

WIR BIE­TEN AB SOFORT EIN THEMA FÜR EINE

Abschluss­ar­beit

für Stu­die­rende der Mole­ku­lar­che­mie, Poly­mer­che­mie oder Faser­che­mie.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

In der Abtei­lung Elek­tro­nen­strahl­pro­zesse des Fraun­ho­fer-Insti­tuts FEP erfolgt die labo­ra­tive Nut­zung von nie­der­ener­ge­ti­scher Elek­tro­nen­strah­lung unter Atmo­sphä­ren­druck. Genutzt wird die Wir­kung die­ser ioni­sie­ren­den Strah­lung auf orga­ni­sche Mate­rie zur Modi­fi­zie­rung/Ände­rung von Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten, zur Keim­tö­tung und Ste­ri­li­sa­tion, zum Bruch orga­ni­scher Bin­dun­gen in Mole­kü­len bio­lo­gi­scher oder syn­the­tisch-poly­me­rer Pro­ve­ni­enz (Degra­da­tion) inklu­si­ver sol­cher Fol­ge­pro­zesse wie Graf­ting, Poly­me­ri­sa­tion oder Ver­net­zung.

Ziel der aus­ge­schrie­be­nen Arbeit ist es, die alters­be­dingt gebro­che­nen, teil­weise oxi­da­tiv geschä­dig­ten Cel­lu­lose-Poly­mer­ket­ten samt Addi­ti­ven wie Pig­mente oder Leim­be­stand­teile durch Strah­len­ver­net­zung von ein­zu­brin­gen­den Mono­me­ren in eine neue Matrix ein­zu­bin­den und zu sta­bi­li­sie­ren. Die wich­tigs­ten Auf­ga­ben der Arbeit sind:

  • Lite­ra­tur­re­cher­chen zu Ver­fes­ti­gungs­me­tho­den von Cel­lu­lo­se­fa­sern durch strah­len­ver­netz­bare Mono­mere
  • Pla­nung und Durch­füh­rung von Ver­net­zungs­ver­su­chen an Modell­sub­stra­ten
  • Modi­fi­ka­tion von Ver­net­zungs­pa­ra­me­tern zur Mini­mie­rung von Ände­run­gen der Hap­tik in der Her­stel­lung von sta­bi­li­sier­ten Papier­fa­sern und
  • Cha­rak­te­ri­sie­rung der Cel­lu­lo­se­fa­sern u.a. in Hin­blick auf mecha­ni­sche Fes­tig­keit, Ver­net­zungs­grad, Dicken­zu­wachs und Alte­rungs­be­stän­dig­keit

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die Aus­schrei­bung rich­tet sich vor­ran­gig an Stu­die­rende der MAKRO­MO­LE­KU­LA­REN CHE­MIE, FASER­CHE­MIE oder POLY­MER­CHE­MIE.

Der Umfang der Arbeit rich­tet sich nach der jewei­li­gen Diplom­prü­fungs­ord­nung der Hoch­schule. Ein Zeit­raum von min­des­tens 6 Monate wird ange­strebt. Die Arbeit ist sowohl für Uni­ver­si­täts‐ als auch für Fach­hoch­schul­stu­die­rende geeig­net.

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Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

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