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Technische Universität Dresden - Fakultät Maschinenwesen, Institut für Energietechnik, Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Dres­den (TUD) zählt als Exzel­lenz­uni­ver­si­tät zu den leis­tungs­stärks­ten For­schungs­ein­rich­tun­gen Deutsch­lands. 1828 gegrün­det, ist sie heute eine glo­bal bezo­gene, regio­nal ver­an­kerte Spit­zen­uni­ver­si­tät, die inno­va­tive Bei­träge zur Lösung welt­wei­ter Her­aus­for­de­run­gen leis­ten will. In For­schung und Lehre ver­eint sie Inge­nieur- und Natur­wis­sen­schaf­ten mit den Geis­tes- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten und der Medi­zin. Diese bun­des­weit her­aus­ra­gende Viel­falt an Fächern ermög­licht der Uni­ver­si­tät, die Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät zu för­dern und Wis­sen­schaft in die Gesell­schaft zu tra­gen. Die TUD ver­steht sich als moderne Arbeit­ge­be­rin und will allen Beschäf­tig­ten in Lehre, For­schung, Tech­nik und Ver­wal­tung attrak­tive Arbeits­be­din­gun­gen bie­ten und so auch ihre Poten­ziale för­dern, ent­wi­ckeln und ein­bin­den. Die TUD steht für eine Uni­ver­si­täts­kul­tur, die geprägt ist von Welt­of­fen­heit, Wert­schät­zung, Inno­va­ti­ons­freude und Par­ti­zi­pa­tion.
Sie begreift Diver­si­tät als kul­tu­relle Selbst­ver­ständ­lich­keit und Qua­li­täts­kri­te­rium einer Exzel­lenz­uni­ver­si­tät. Ent­spre­chend begrü­ßen wir alle Bewer­ber:innen, die sich mit ihrer Leis­tung und Per­sön­lich­keit bei uns und mit uns für den Erfolg aller enga­gie­ren möch­ten.

wiss. Mitarbeiter:in / Doktorand:in (m/w/d)

An der Fakultät Maschinenwesen, Institut für Energietechnik, ist an der Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik ab sofort eine Stelle als

wiss. Mitarbeiter:in / Doktorand:in (m/w/d)
(bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L)

bis 29.02.2028 (Beschäftigungsdauer gem. WissZeitVG) zu besetzen. Es besteht die Gelegenheit zur eigenen wiss. Weiterqualifikation (i. d. R. Promotion).

Aufgabenbeschreibung:

Das Projekt NAUTILUS und die gleichnamige Nachwuchsforschungsgruppe beschäftigen sich mit grundlegenden reaktorphysikalischen Fragestellungen, wobei Experiment, Theorie und Simulation sich gegenseitig ergänzend Anwendung finden. Eine Grundvoraussetzung zur Erreichung der Ziele im Projekt stellt die verbesserte messtechnische Charakterisierung des Neutronenfeldes/-spektrums des Ausbildungskernreaktors AKR-2 der Technischen Universität Dresden dar, die zur Validierung der Simulationen des AKR-2 und angeschlossener Experimente dienen. Umgekehrt werden Simulationen genutzt, um Vorhersagen für Experimente und Messungen zu treffen sowie ungünstige oder günstige Parameterbereiche abzuschätzen und mögliche Unsicherheiten in den Eingabeparametern zu bewerten.
Die Simulationen werden hauptsächlich mit Monte-Carlo-Programmen wie Serpent2, OpenMC und MCNP durchgeführt. Die Verwendung deterministischer Ansätze ist insb. für die Abbildung zeitabhängiger Prozesse wie des Pile-Oszillator-Versuchs vorgesehen. Es erfolgen Vergleiche der Ergebnisse der Modelle untereinander und gegenüber vorhandenen experimentellen Befunden beispielsweise zur radialen Neutronenflussdichteverteilung in den Versuchskanälen, Steuerstabkennlinien, kritische Steuerstabstellungen oder Cadmiumverhältnismessungen. Später werden die Ergebnisse von Messungen des Neutronenspektrums hinzugezogen.
Im Hinblick auf die weitere Validierung der erstellten Modelle soll eine Recherche zum Thema Verifizierung, Validierung und Benchmarking durchgeführt werden. Unter Berücksichtigung der durch die Simulationen zugänglichen Größen sind in diesem Sinne Versuchs- und Messkampagnen zu definieren und in Abstimmung mit dem am AKR-2 tätigen Personal durchzuführen.
Hiermit in Verbindung stehen die Verfahren zur Bestimmung von Wechselwirkungsquerschnittsdaten am AKR-2 (insb. Pile-Oszillator- und Neutronentransmissions-Methode). Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es, den AKR-2 zu nutzen, um generische Experimente für zukünftige chloridbasierte schnelle Salzschmelze-Reaktoren bereitzustellen und die dafür notwendigen Methoden zu entwickeln.
Außerhalb Deutschlands werden fortschrittliche Salzschmelze-Reaktoren u. a. im Kontext von Alternativen zur tiefengeologischen Endlagerung abgebrannter Brennelemente z. B. konventioneller (Leichtwasser-) Reaktoren untersucht. Das Projekt NAUTILUS ist insb. auf den nachhaltigen Kompetenzerhalt in der Kerntechnik in Deutschland ausgerichtet und trägt dazu bei, dass die sicherheitstechnischen Eigenschaften von Salzschmelze-Reaktoren in Deutschland bewertbar sind. In diesem Zusammenhang bietet das Projekt nicht nur ein neutronen-, kern- und reaktorphysikalisches Forschungsfeld, sondern auch die Möglichkeit für einen Einstieg für eine längerfristige Betätigung in diesem Gebiet.

Erwartete Qualifikationen:

wiss. Hochschulabschluss in Physik oder Kerntechnik oder verwandter Fachrichtung; Interesse an Grundlagenforschung; Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit; selbstständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit; Programmierkenntnisse; sichere Beherrschung der englischen Sprache. Erwünscht sind praktische Erfahrungen in den Gebieten der Strahlungsdetektion, Strahlungssimulation, Signalverarbeitung und der experimentellen Reaktorphysik sowie der Validierung. Vorliegende Erfahrungen an kerntechnischen Institutionen innerhalb und außerhalb Deutschlands sind ebenso von Vorteil.

Hinweise zur Bewerbung:

Die TUD strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und bittet diese deshalb ausdrücklich um deren Bewerbung. Die Universität ist eine zertifizierte familiengerechte Hochschule und verfügt über einen Dual Career Service. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Bei gleicher Eignung werden diese oder ihnen Kraft SGB IX von Gesetzes wegen Gleichgestellte bevorzugt eingestellt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen bis zum 21.06.2024 (es gilt der Poststempel der Zentralen Poststelle bzw. der Zeitstempel auf dem E-Mail-Server der TUD) an: TU Dresden, Fakultät Maschinenwesen, Institut für Energietechnik, Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik, z. Hdn. Herrn Dr. Marco Viebach, Helmholtzstr. 10, 01069 Dresden oder über das SecureMail Portal der TUD https://securemail.tu-dresden.de in einem PDF-Dokument an marco.viebach@tu-dresden.de. Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, bitte reichen Sie nur Kopien ein. Vorstellungskosten werden nicht übernommen.

Hinweis zum Datenschutz: Welche Rechte Sie haben und zu welchem Zweck Ihre Daten verarbeitet werden sowie weitere Informationen zum Datenschutz haben wir auf der Webseite https://tu-dresden.de/karriere/datenschutzhinweis für Sie zur Verfügung gestellt.