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Offre 186 sur 345 du 29/04/2024, 12:52

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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie - Institut für Chemie und Biochemie

In der Arbeitsgruppe von Prof. Freund an der FU Berlin (https://www.bcp.fu- berlin.de/en/chemie/biochemie/research-groups/freund-group/index.html) ist eine Doktorand*innenstelle für 4 Jahre im Projekt "Switching antigens by the exchange catalyst HLA-DM" zu besetzen. Die Antigenpräsentation durch sog. MHC-Proteine ist entscheidend für die T-Zell-vermittelte Immunität. Die Bestimmung der Zusammensetzung der immundominanten Epitope sowie der molekularen und zellulären Voraussetzungen für die Antigenpräsentation ist ein aktives Forschungsgebiet mit medizinischen Implikationen. Unsere Gruppe hat zu diesem Gebiet beigetragen, indem sie die Kompositions- und Konformationsdynamik der Antigenpräsentation untersucht hat (https://www.frontiersin.org/journals/immunology/articles/10.3389/fimmu.2017.00292/full, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29774024/, https://www.nature.com/articles/s41467-021- 24401-4).

Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d)

mit 70%-Teilzeitbeschäftigung
befristet bis zu 4 Jahre
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: Freund_TRR186_MHC

Aufgabenbeschreibung:

Ziel des Projekts ist es, den katalysierten Peptidaustausch im Hinblick auf autoimmunitätsrelevante Peptide zu verstehen. Motiviert durch die jüngsten Erkenntnisse, dass die molekulare Dynamik von Peptid-MHCII-Komplexen die allotypspezifische Anfälligkeit für den Austauschkatalysator HLA-DM (https://www.nature.com/articles/s41589- 023-01316-3) beeinflusst, sind wir nun in der Lage, die Präsentation von Autoantigenen in vitro und in zellulären Modellen zu hinterfragen. Wir erwarten, dass diese Erkenntnisse einen tiefgreifenden Einfluss auf das Verständnis der mechanistischen Grundlagen von Autoimmunkrankheiten haben werden. Außerdem basiert das Projekt auf einer engen Zusammenarbeit der Freund-Gruppe mit der Gruppe von Thomas Höfer am DKFZ (https://www.dkfz.de/en/modellierung-biologischer-systeme/). Die Tätigkeit dient der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung. Mitarbeit in der Lehre und Forschung der Biochemie.

Erwartete Qualifikationen:

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom) in Biochemie, Biologie oder verwandten Fächern.

Erwünscht:
Von den Bewerber*innen wird erwartet, dass sie über ein gutes Verständnis und einen experimentellen Hintergrund in Proteinbiochemie und Molekularbiologie verfügen. Da das Projekt Teil eines großen und aktiven transregionalen Konsortiums (https://trr186.uni- heidelberg.de/) ist, wird der*die erfolgreiche Kandidat*in Teil eines Forschungsvorhabens sein, das das übergreifende Ziel hat, die molekularen Schalter zu entschlüsseln, die das Zellverhalten steuern. Jährliche Doktorand*innen-Treffen zwischen Heidelberger und Berliner Studierenden des Konsortiums garantieren dem*der Kandidaten*in, Teil einer wissenschaftlichen Gemeinschaft zu sein, die sich mit zukunftsträchtigen Aspekten der modernen Biologie befasst. Bewerbungen sollten Studienunterlagen, die Namen von zwei Gutachter*innen für Empfehlungsschreiben, ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf unter Angabe der Referenz: Freund_TRR186_MHC enthalten und sind zu senden an:

chfreund@zedat.fu-berlin.de und steffen.daehn2@fu-berlin.de

Hinweise zur Bewerbung:

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung bis zum 08.07.2024 im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Herrn Prof. Dr. Christian Freund: steffen.daehn2@fu-berlin.de oder per Post an die

Freie Universität Berlin
Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie Institut für Chemie und Biochemie
Herrn Prof. Dr. Christian Freund Thielallee 63
14195 Berlin (Dahlem)

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Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
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