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Of­f­re 506 sur 618 du 19/08/2021, 12:30

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Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Phi­lo­so­phi­sche Fakul­tät - Insti­tut für Sozio­lo­gie

Am Insti­tut für Sozio­lo­gie der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver ist eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (Post­doc, m/w/d) (Ent­gGr. 13 TV-L, 100 %) zum nächst mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen. Die Stelle ist für die Dauer von 3 Jah­ren befris­tet und der Pro­fes­sur für „Arbeit und Orga­ni­sa­tion“ (Prof. Dr. Gabriele Wag­ner) zuge­ord­net. Die Stelle eig­net sich zur wei­te­ren wis­sen­schaft­li­chen Qua­li­fi­ka­tion.

Das For­schungs­pro­jekt wid­met sich der Frage, wie es Orga­ni­sa­tio­nen gelingt, aus einem gro­ßen, kom­pe­ti­ti­ven Pool an Bewer­be­rin­nen und Bewer­bern die pas­sen­den aus­zu­wäh­len, und will am empi­ri­schen Gegen­stand der Begab­ten­aus­wahl ein orga­ni­sa­ti­ons­so­zio­lo­gi­sches Modell für die Bewer­tung und Aus­wahl aspi­rie­ren­der Mit­glie­der ent­wi­ckeln. Kon­zep­tu­ell wer­den hier­bei die sys­tem­theo­re­ti­sche Orga­ni­sa­ti­ons­theo­rie und die Sozio­lo­gie der Kon­ven­tio­nen in einer Weise ver­knüpft, die das Span­nungs­feld aus gesell­schaft­li­chen Norm­er­war­tun­gen (wie Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit, Meri­to­kra­tie, etc.) und Orga­ni­sa­ti­ons­ra­tio­na­li­tä­ten ana­ly­tisch greif­bar macht. Bis dato ist näm­lich orga­ni­sa­ti­on­so­zio­lo­gisch nicht hin­rei­chend prä­zise ver­stan­den, wie genau Orga­ni­sa­tion (als eigene Ebene der Ord­nungs­bil­dung) und nor­ma­tive Erwar­tun­gen so zusam­men­wir­ken, dass ers­tens Pro­bleme kon­f­li­gie­ren­der Erwar­tun­gen zu Lösun­gen und Lösun­gen wie­derum zu Pro­ble­men wer­den kön­nen, zwei­tens worin genau für wen das Pro­blem besteht und drit­tens wo der Ort ist, an dem das Pro­blem als Pro­blem und/oder Lösung gerahmt wird. Die­sem theo­re­ti­schen Vor­ha­ben geht eine umfas­sende, pro­zess­ori­en­tierte und mul­ti­me­tho­di­sche Feld­for­schung in zwei Orga­ni­sa­ti­ons­ar­ten vor­aus: Stif­tun­gen und Kunst­hoch­schu­len.

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit (Post­doc, m/w/d)

(Ent­gGr. 13 TV-L, 100 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Zen­trum der Stelle steht die Mit­ar­beit im For­schungs­pro­jekt „Die Orga­ni­sa­tion der Valo­ri­sie­rung“. Dar­über hin­aus ist die Stelle mit fol­gen­den Auf­ga­ben ver­bun­den: Tätig­kei­ten in der Lehre im Umfang von 4 Lehr­ver­an­stal­tungs­stun­den, Mit­ar­beit an der Aus­ar­bei­tung wei­te­rer Dritt­mit­tel­an­träge, sub­stan­ti­elle Bei­träge zur Wei­ter­ent­wick­lung des Pro­fils des Lehr- und For­schungs­be­reichs „Arbeit und Orga­ni­sa­tion“, das auf die Ver­bin­dung zwi­schen Orga­ni­sa­ti­ons­so­zio­lo­gie und der Öko­no­mie der Kon­ven­tion zielt.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind ein abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom, Mas­ter) der Sozio­lo­gie oder Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, eine the­ma­tisch ein­schlä­gige Pro­mo­tion, sehr gute Kennt­nisse der Öko­no­mie der Kon­ven­tion, der Bewer­tungs­so­zio­lo­gie, der Orga­ni­sa­ti­ons­so­zio­lo­gie wie auch der qua­li­ta­ti­ven Metho­den und ver­tiefte Erfah­rung in der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung. Erwar­tet wer­den wei­ter­hin Eigen­in­itia­tive und die Fähig­keit, sowohl selb­stän­dig als auch im Team zu arbei­ten. Wün­schens­wert ist die Erfah­rung mit der Ein­wer­bung von Dritt­mit­teln bzw. der Mit­ar­beit in Dritt­mit­tel­pro­jek­ten.

Un­ser An­ge­bot:

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät ver­steht sich als fami­li­en­freund­li­che Hoch­schule und för­dert des­halb die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie. Auf Wunsch kann eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ermög­licht wer­den.

Die Uni­ver­si­tät hat es sich zum Ziel gesetzt, die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders zu för­dern. Hierzu strebt sie an, in Berei­chen, in denen ein Geschlecht unter­re­prä­sen­tiert ist, diese Unter­re­prä­sen­tanz abzu­bauen. In der Ent­gelt­gruppe der aus­ge­schrie­be­nen Stelle sind Frauen unter­re­prä­sen­tiert. Qua­li­fi­zierte Frauen wer­den des­halb gebe­ten, sich zu bewer­ben. Bewer­bun­gen von qua­li­fi­zier­ten Män­nern sind eben­falls erwünscht. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Inter­es­siert? Dann freue ich mich auf Ihre aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen bis spä­tes­tens 27.09.2021 in elek­tro­ni­scher Form (als ein PDF Doku­ment) an

E-Mail: g.wagner@ish.uni-hannover.de

oder alter­na­tiv pos­ta­lisch an:

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Sozio­lo­gie
Prof. Dr. Gabriele Wag­ner
Im Moore 21
30167 Han­no­ver

Infor­ma­tio­nen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter
https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.