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Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb - Pro­duk­ti­ons­tech­nik

Am Fach­ge­biet Werk­zeug­ma­schi­nen und Fer­ti­gungs­tech­nik des Insti­tuts für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) arbei­ten ca. 60 wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unter der Lei­tung von Prof. Dr. h. c. Dr.- Ing. E. Uhl­mann an inno­va­ti­ven For­schungs­pro­jek­ten aus den Berei­chen Fer­ti­gungs­tech­nik und Werk­zeug­ma­schi­nen. Als eines der größ­ten Insti­tute der TU Ber­lin und eine der renom­mier­tes­ten For­schungs­ein­rich­tun­gen im Bereich der Pro­duk­ti­ons­tech­nik in Deutsch­land steht das IWF für For­schungs­the­men am Puls der Zeit im Schul­ter­schluss mit der Indus­trie. Im Anwen­dungs­zen­trum Mikro­pro­duk­ti­ons­tech­nik (AMP) als Teil des Pro­duk­ti­ons­tech­ni­schen Zen­trums Ber­lin (PTZ) arbei­ten wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter an aktu­el­len Ent­wick­lungs­the­men und indus­tri­el­len Fra­ge­stel­lun­gen. Neben der Grund­la­gen­for­schung wer­den ins­be­son­dere im engen Kon­takt mit Fir­men und Part­nern aus der Indus­trie tech­no­lo­gi­sche Her­aus­for­de­run­gen gelöst, wodurch es mög­lich ist, einen engen Bezug zwi­schen der Grund­la­gen­for­schung und indus­tri­el­len Anwen­dun­gen her­zu­stel­len. Dabei kön­nen die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in hoch moder­nen Labo­ren auf neu­este Maschi­nen- und Mess­tech­nik zurück­grei­fen.

Abschluss­ar­beit Model­lie­rung

Recher­che zur Model­lie­rung der Wär­me­ver­tei­lung in Werk­stof­fen mit unter­schied­li­chen Gefü­ge­zu­sam­men­set­zun­gen

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Prin­zip der Fun­ke­n­ero­sion (engl. elec­tri­cal discharge machi­ning, EDM) wird indus­tri­ell als ther­misch abtra­gen­des Fer­ti­gungs­ver­fah­ren genutzt, um schwer zer­span­bare Werk­stoffe wie gehär­tete Stähle oder Hart­me­talle zu bear­bei­ten. Dabei wird der Abtrag durch elek­tri­sche Fun­ken­ent­la­dun­gen zwi­schen der Werk­zeug- und der Werk­stü­ck­elek­trode erzeugt. Trotz der weit ver­brei­te­ten Anwen­dung die­ses Fer­ti­gungs­ver­fah­ren sind viele Details zu den unter­schied­li­chen Wirk­me­cha­nis­men nicht aus­rei­chend geklärt. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel die genauen Abtrag­me­cha­nis­men an Werk­zeug- und Werk­stü­ck­elek­trode durch die ein­zel­nen Fun­ken­ent­la­dun­gen. Ins­be­son­dere der Abtrag am Werk­zeug, also der Ver­schleiß, soll hier schwer­punkt­mä­ßig betrach­tet wer­den. Mit Hilfe von Model­lie­run­gen der Wär­me­ver­tei­lung an spe­zi­fi­schen Geo­me­trien sol­len Tem­pe­ra­tur­spit­zen loka­li­siert und mit den Ergeb­nis­sen expe­ri­men­tel­ler Unter­su­chun­gen ver­gli­chen wer­den.
Ziel die­ser Abschluss­ar­beit ist es, den aktu­el­len Stand der For­schung in Bezug zur Model­lie­rung von Wär­me­men­gen und -spit­zen in Werk­stof­fen mit unter­schied­li­chen Gefü­ge­ei­gen­schaf­ten, ins­be­son­dere Wolf­ram­kar­bid­ko­balt­werk­stoffe, zusam­men­zu­fas­sen. Dabei sol­len auch wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten zur Wär­me­ver­tei­lung bei der Fun­ke­n­ero­sion berück­sich­tigt wer­den. Die Kon­zep­tio­nie­rung und Durch­füh­rung eige­ner Model­lie­rungs­an­sätze ist je nach Ergeb­nis der Recher­che optio­nal.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Hoch­schul­stu­dium der Fach­rich­tung, Maschi­nen­bau, Elek­tro­tech­nik oder ver­wand­ter Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten.
  • Kennt­nisse in den Berei­chen Pro­duk­ti­ons- und Fer­ti­gungs­tech­nik oder Werk­stoff­wis­sen­schaf­ten sind von Vor­teil
  • Eigen­stän­dige, sys­te­ma­ti­sche und struk­tu­rierte Arbeits­weise
  • Inter­esse an wis­sen­schaft­li­cher Arbeit

Un­ser An­ge­bot:

  • Aktu­elle For­schung mit direk­tem Indus­trie­be­zug
  • Fach­li­che Betreu­ung durch Exper­ten aus unter­schied­li­chen Berei­chen
  • Arbeit in einem jun­gen, inter­dis­zi­pli­nä­ren Team

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bungs­un­ter­la­gen (Zeug­nisse, CV) per Mail bitte an bolz@iwf.tu-berlin.de