Blätter-Navigation

Of­fer 389 out of 431 from 29/01/21, 12:44

logo

Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin - For­schung für Arbeit und Gesund­heit

Sichere und gesunde Arbeits­be­din­gun­gen ste­hen für sozia­len Fort­schritt und eine wett­be­werbs­fä­hige Wirt­schaft. Dabei stellt der ste­tige Wan­del der Arbeits­welt den Arbeits­schutz vor immer neue Her­aus­for­de­run­gen.

Die Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) ist eine Res­sort­for­schungs­ein­rich­tung im Geschäfts­be­reich des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les (BMAS). Sie betreibt For­schung, berät die Poli­tik und för­dert den Wis­sens­trans­fer im The­men­feld Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Ein­rich­tung hoheit­li­che Auf­ga­ben im Che­mi­ka­li­en­recht und bei der Pro­dukt­si­cher­heit. An den Stand­or­ten Dort­mund, Ber­lin und Dres­den sowie in der Außen­stelle Chem­nitz arbei­ten über 750 Beschäf­tigte.

Lei­te­rin / Lei­ter (w/m/d) der Gruppe 3.1
„Prä­ven­tion arbeits­be­ding­ter Erkran­kun­gen“

no­ch of­fen

Wir suchen am Stand­ort in Ber­lin für den Fach­be­reich 3 „Arbeit und Gesund­heit“ zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt eine/einen

Lei­te­rin / Lei­ter (w/m/d) der Gruppe 3.1 „Prä­ven­tion arbeits­be­ding­ter Erkran­kun­gen“

  • bis Besol­dungs­gruppe A15 BBesO / Ent­gelt­gruppe 15 TVöD
  • Voll­zeit / Teil­zeit
  • unbe­fris­tet

Der Fach­be­reich 3 forscht inter­dis­zi­pli­när zu den Zusam­men­hän­gen zwi­schen phy­si­schen und psy­cho­so­zia­len Arbeits­be­din­gun­gen und der phy­si­schen sowie men­ta­len Gesund­heit sowie dar­auf basie­rend zum betrieb­li­chen Gestal­tungs­pro­zess. Mit sei­ner empi­ri­schen For­schung, der Poli­tik­be­ra­tung und dem Ergeb­nis­trans­fer in die betrieb­li­che Pra­xis trägt der Fach­be­reich zur men­schen­ge­rech­ten Gestal­tung von Arbeit und zur Prä­ven­tion arbeits­be­ding­ter Erkran­kun­gen auf pri­mä­rer, sekun­dä­rer und ter­tiä­rer Ebene bei.

Die inter­dis­zi­pli­näre Gruppe „Prä­ven­tion arbeits­be­ding­ter Erkran­kun­gen“ hat als inhalt­li­chen Schwer­punkt den Erhalt und die För­de­rung von Gesund­heit bezo­gen auf die im Fach­be­reich unter­such­ten Erkran­kun­gen bzw. Gesund­heits­in­di­ka­to­ren. Aktu­ell sind die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung bei phy­si­scher Belas­tung und die Prä­ven­tion von Herz-Kreis­lauf-, Stoff­wech­sel- und Mus­kel-Ske­lett-Erkran­kun­gen im Fokus. Metho­di­sche Grund­lage bil­den dabei epi­de­mio­lo­gi­sche Stu­dien sowie die Eva­lua­tion von Inter­ven­ti­ons­an­sät­zen unter­stützt durch inno­va­tive arbeits­phy­sio­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen im Feld und im Labor.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Stra­te­gi­sche Aus­rich­tung, Wei­ter­ent­wick­lung und Lei­tung einer inter­dis­zi­pli­nä­ren Gruppe, die fol­gende Auf­ga­ben wahr­nimmt:
  • Pla­nung und Durch­füh­rung von For­schungs­pro­jek­ten zu den Schwer­punk­ten der Gruppe
  • Betei­li­gung an der Erstel­lung von Leit­li­nien und Eva­lua­tion von Inter­ven­ti­ons­an­sät­zen mit dem Schwer­punkt auf Herz-Kreis­lauf- und Stoff­wech­sel-Erkran­kun­gen
  • Anpas­sung von Metho­den der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung bei phy­si­scher Belas­tung (v.a. von Leit­merk­mal­me­tho­den) basie­rend auf arbeits­phy­sio­lo­gi­scher Labor­for­schung und Anre­gun­gen aus den Betrie­ben sowie dem damit ver­bun­de­nen Pra­xis­trans­fer
  • Inno­va­tive metho­di­sche Wei­ter­ent­wick­lun­gen zur ganz­heit­li­chen Erfas­sung von phy­si­schen und psy­chi­schen Belas­tungs-, Bean­spru­chungs- und Gesund­heits­in­di­ka­to­ren
  • Publi­ka­ti­ons - und Vor­trags­tä­tig­keit
  • Ein­wer­ben von Dritt­mit­teln
  • Poli­tik­be­ra­tung zu den The­men der Fach­gruppe
  • wis­sen­schaft­li­chen Koope­ra­tio­nen zu Schwer­punkt­be­rei­chen epi­de­mio­lo­gi­scher und/oder arbeits­phy­sio­lo­gi­scher For­schung
Neben der anspruchs­vol­len Füh­rungs- und Manage­ment­auf­gabe ergän­zen eigene Bei­träge zu den For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten und die the­men­be­zo­gene Außen­ver­tre­tung der BAuA auf natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ebene das Auf­ga­ben­spek­trum der Lei­te­rin/des Lei­ters.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • erfolg­reich abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium mit Pro­mo­tion in Human­me­di­zin, Epi­de­mio­lo­gie, Public Health, Arbeits­wis­sen­schaft oder benach­bar­ten Fach­rich­tun­gen
  • fort­ge­schrit­tene Kennt­nisse in Public Health / Epi­de­mio­lo­gie, vor­zugs­weise der Epi­de­mio­lo­gie von Herz-Kreis­lauf-, Stoff­wech­sel oder Mus­kel-Ske­lett-Erkran­kun­gen
  • aus­ge­wie­sene For­schungs­er­fah­rung ver­bun­den mit ent­spre­chen­den Publi­ka­tio­nen auf dem Gebiet der Arbeits­epi­de­mio­lo­gie, mög­lichst mit Exper­tise in arbeits­phy­sio­lo­gi­scher Labor­for­schung
  • Erfah­rung in der Lei­tung (inter­dis­zi­pli­nä­rer) For­schungs­teams
  • Inter­esse an und Offen­heit für inter­dis­zi­pli­näre evi­denz­ba­sierte For­schung zu pra­xis­re­le­van­ten Fra­ge­stel­lun­gen z.B. zu gesund­heit­li­chen Fol­gen der Digi­ta­li­sie­rung oder Diver­si­tät
  • Erfah­rung in der Ein­wer­bung von Dritt­mit­teln und im Pro­jekt­ma­nage­ment
  • Grund­kennt­nisse in der Rechts- und Regel­set­zung zu Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit, wenn mög­lich mit Erfah­rung in der wis­sen­schaft­li­chen Poli­tik­be­ra­tung
  • sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse
  • Inter­esse an einer Betei­li­gung an der uni­ver­si­tä­ren Lehre und der Qua­li­fi­zie­rung des wis­sen-schaft­li­chen Nach­wuch­ses ist wün­schens­wert
  • Bereit­schaft zu Dienst­rei­sen

Un­ser An­ge­bot:

  • eine inter­es­sante ver­ant­wor­tungs­volle Tätig­keit an der Schnitt­stelle von For­schung und Poli­tik­be­ra­tung
  • gutes Arbeits­klima und abwechs­lungs­rei­che Tätig­keit in einem mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Team
  • glei­tende Arbeits­zei­ten
  • Mög­lich­kei­ten, beruf­li­che und fami­liäre Inter­es­sen mit­ein­an­der zu ver­ein­ba­ren
  • her­vor­ra­gende Aus­stat­tung und Infra­struk­tur
  • enga­gierte Per­so­nal­ent­wick­lung mit bedarfs­ge­rech­ten Qua­li­fi­zie­rungs­mög­lich­kei­ten
  • die Mög­lich­keit des Bezugs eines Job­ti­ckets
  • ein enga­gier­tes betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment
  • Mög­lich­keit der Ver­be­am­tung nach Ein­ar­bei­tung bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen (Eig­nung, Befä­hi­gung, fach­li­che Leis­tung)

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin hat sich die beruf­li­che Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern zum Ziel gesetzt. Begrüßt wer­den zudem Bewer­bun­gen von Men­schen aller Natio­na­li­tä­ten. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.
Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist grund­sätz­lich mög­lich.

Inter­esse geweckt?
Dann über­zeu­gen Sie uns mit Ihrer aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bung bis zum 28.02.2021 unter Angabe der Kenn­zif­fer 10/21 GL 3.1 über die Platt­form www.interamt.de.

Die Aus­schrei­bung fin­den Sie dort unter der Stel­len-ID 651267. Papier- und E-Mail-Bewer­bun­gen kön­nen nicht berück­sich­tigt wer­den.

Für Fra­gen zum Aus­wahl­ver­fah­ren steht Ihnen Frau Chris­tin Lichau, Tel. 0231/9071-2043 zur Ver-fügung; bei fach­li­chen Fra­gen wer­den Sie bitte an Frau Prof. Dr. Ute Latza, Tel. 030 51548-4353.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Bun­des­an­stalt unter: www.baua.de