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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät VII - Insti­tut für Tech­no­lo­gie und Manage­ment / FG Manage­ment im Gesund­heits­we­sen

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung; Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Dem*Der Stel­len­in­ha­ber*in wird die Mög­lich­keit gebo­ten, am Fach­ge­biet Manage­ment im Gesund­heits­we­sen in einem mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren und inter­na­tio­na­len Team zu arbei­ten, das sich ins­be­son­dere mit Gesund­heits­sys­te­men, Ver­sor­gungs­for­schung, Gesund­heits­öko­no­mie, der Bewer­tung von Gesund­heits­tech­no­lo­gien sowie mit Glo­bal Health beschäf­tigt. Das Fach­ge­biet ist im Rah­men von Koope­ra­tio­nen eng mit inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen sowie uni­ver­si­tä­ren und indus­tri­el­len Part­nern in Deutsch­land und Europa und dar­über hin­aus ver­netzt. Das Pro­jekt Pop­Group bie­tet her­vor­ra­gende Vor­aus­set­zun­gen, um Exper­tise in der Ver­sor­gungs­for­schung zu ent­wi­ckeln und in Zusam­men­ar­beit mit den Part­nern der gemein­sa­men Selbst­ver­wal­tung (Kran­ken­häu­sern, Kas­sen­ärzte, Kran­ken­kas­sen) und den Bun­des­län­dern Ansätze für eine Ver­bes­se­rung der Ver­sor­gungs­struk­tur­pla­nung zu erar­bei­ten. Es besteht die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion.

Ziel des vom Fach­ge­biet koor­di­nier­ten Pop­Group Pro­jek­tes ist die Ent­wick­lung eines bevöl­ke­rungs­be­zo­ge­nen Klas­si­fi­ka­ti­ons­sys­tems (eines Pop­Grou­pers) zur sek­to­ren­über­grei­fen­den Ermitt­lung des mor­bi­di­täts­be­zo­ge­nen Ver­sor­gungs­be­darfs und die Erpro­bung des Pop­Grou­pers für vier wesent­li­che Anwen­dungs­ge­biete:
1. Die Stär­kung der Mor­bi­di­täts­ori­en­tie­rung in der Kran­ken­haus- und Bedarfs­pla­nung.
2. Regio­nale Ver­glei­che von Qua­li­tät und Effi­zi­enz (Bench­mar­king).
3. Die Eva­lua­tion von Inter­ven­tio­nen.
4. Die Prü­fung, ob der Pop­Grou­per – in modi­fi­zier­ter Form – als Auf­grei­finstru­men­ta­rium für das Case Manage­ment genutzt wer­den kann.
Das Pro­jekt wird über drei Jahre durch den Inno­va­ti­ons­fonds des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss geför­dert und in Koope­ra­tion mit der BAR­MER, aQua-Insti­tut für ange­wandte Qua­li­täts­för­de­rung und For­schung im Gesund­heits­we­sen, dem Zen­tral­in­sti­tut für die kas­sen­ärzt­li­che Ver­sor­gung (Zi) und dem Deut­schen Kran­ken­haus Insti­tut (DKI) durch­ge­führt.

Kon­kret beinhal­ten die Auf­ga­ben der*des Stel­len­in­ha­bers fol­gende Aspekte:
  • Die Zusam­men­fas­sung von Dia­gno­se­grup­pen (DRGs) zu grö­ße­ren Krank­heits­grup­pen, die sich hin­sicht­lich ihrer kli­ni­schen Eigen­schaf­ten ähneln.
  • Die Beschrei­bung die­ser Krank­heits­grup­pen bzgl. bestimm­ter Eigen­schaf­ten (akut, chro­nisch, wie­der­keh­rend, schwer­wie­gend, infek­tiös, dege­ne­ra­tiv, trau­ma­tisch, psy­cho­so­zial) sowie des erwar­te­ten Bedarfs an fach­ärzt­li­cher und/oder sta­tio­nä­rer Ver­sor­gung.
  • Unter­stüt­zung bei der Orga­ni­sa­tion und Durch­füh­rung von Exper­ten­kon­sul­ta­tio­nen und Work­shops mit medi­zi­ni­schen Exper­ten zur Vali­die­rung der zusam­men­ge­fass­ten Krank­heits­grup­pen.
  • Ana­lyse der Leis­tungs­inan­spruch­nahme und Qua­li­tät der Behand­lung von mit­hilfe des Pop­Grou­pers defi­nier­ten Grup­pen von ähn­li­chen Pati­en­ten.
  • Unter­stüt­zung bei der Pro­jekt­ko­or­di­na­tion und der Ent­wick­lung von Sze­na­rien zur lang­fris­ti­gen Ein­füh­rung des Pop­Grou­pers im deut­schen Gesund­heits­sys­tem.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) in einer für das Pro­jekt rele­van­ten Dis­zi­plin, z.B. in Medi­zin, Pfle­ge­wis­sen­schaf­ten, Public Health, Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten wird vor­aus­ge­setzt
  • Medi­zi­ni­sche Kennt­nisse zu Krank­hei­ten, Krank­heits­ver­läu­fen, und Behand­lungs­be­dar­fen sind erfor­der­lich
  • Kennt­nisse zu Struk­tu­ren und Akteu­ren des deut­schen Gesund­heits­sys­tems wer­den erwar­tet
  • Sehr gute Beherr­schung der deut­schen und eng­li­schen Spra­che wird vor­aus­ge­setzt
  • Erfah­run­gen mit einer kli­ni­schen Tätig­keit sind von Vor­teil
  • Erfah­run­gen mit quan­ti­ta­ti­ver und/oder qua­li­ta­ti­ver For­schung sind wün­schens­wert
  • Erfah­run­gen im Ver­fas­sen von wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen sind ein Plus

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen aus­schließ­lich per E-Mail (in einem zusam­men­ge­fass­ten pdf-Doku­ment, max. 5 MB) an Herrn Prof. Dr. Rein­hard Busse (mig@tu-berlin.de).

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann. Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät VII, Insti­tut für Tech­no­lo­gie und Manage­ment, FG Manage­ment im Gesund­heits­we­sen, Prof. Dr. Rein­hard Busse, Sekr. H 80, Straße des 17. Juni 135, 10623 Ber­lin