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Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin - Medi­zi­ni­sche Kli­nik mit Schwer­punkt Nephrolo­gie und Inter­nis­ti­sche Inten­siv­me­di­zin

Die Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin ist eine gemein­same Ein­rich­tung der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Sie hat als eines der größ­ten Uni­ver­si­täts­kli­nika Euro­pas mit bedeu­ten­der Geschichte eine füh­rende Rolle in For­schung, Lehre und Kran­ken­ver­sor­gung inne. Aber auch als moder­nes Unter­neh­men mit Zer­ti­fi­zie­run­gen im medi­zi­ni­schen, kli­ni­schen und im Manage­ment-Bereich tritt die Cha­rité her­vor.

Wis­sen­schaft­li­che/r Mit­ar­bei­ter*in (Post­doc) - Nie­ren­er­kran­kun­gen

Englisch

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das For­schungs­ziel der Arbeits­gruppe ist es, die Her­aus­for­de­run­gen im Zusam­men­hang mit der chro­ni­schen Nie­ren­er­kran­kung (CKD), die durch die auto­so­male poly­zys­ti­sche Nie­ren­er­kran­kung (ADPKD) ver­ur­sacht wird, bes­ser zu ver­ste­hen und anzu­ge­hen, mit dem letzt­end­li­chen Ziel, das Leben der Pati­en­tIn­nen zu ver­bes­sern. Diese Posi­tion bie­tet eine inno­va­tive, mul­ti­dis­zi­pli­näre und bereichs­über­grei­fende Arbeits­gruppe, die krea­tive Lösun­gen für die Dia­gnose und Behand­lung von ADPKD, der häu­figs­ten mono­ge­ne­ti­schen Krank­heit (1:500 - 1:1000), ent­wi­ckeln will.

Inner­halb unse­rer Gruppe für auto­so­mal domi­nante poly­zys­ti­sche Nie­ren­er­kran­kun­gen (ADPKD) suchen wir einen Post­doc-Kan­di­da­ten (m/w/d) für ein kom­bi­nier­tes mole­ku­la­res und kli­ni­sches Pro­jekt mit dem Titel "Indu­cing apo­pto­sis in kid­ney cysts - A novel approach to cure ADPKD, the most com­mon mono­ge­ne­tic disease". Wir bie­ten ein anspruchs­vol­les trans­la­tio­na­les Pro­jekt in einem gut orga­ni­sier­ten, inter­na­tio­na­len und hoch­ka­rä­ti­gen For­schungs­um­feld inner­halb der Abtei­lung für Nephrolo­gie und Inter­nis­ti­sche Inten­siv­me­di­zin der Cha­rité in Ber­lin an. Unsere Gruppe hat eine lang­jäh­rige Erfah­rung in der Erfor­schung der (Patho-)Phy­sio­lo­gie von Nie­ren­er­kran­kun­gen. Auf­bau­end auf vor­läu­fi­gen Erkennt­nis­sen wol­len wir prü­fen, ob die gezielte Induk­tion von Apo­ptose in tubu­lä­ren Zel­len eines PKD1-Knock­out-Maus­mo­dells den zys­ti­schen Phä­no­typ abschwächt und die Nie­ren­funk­tion ver­bes­sert, indem die Lebens­fä­hig­keit der Zys­ten­wand­zel­len ver­rin­gert wird. Unsere frü­he­ren Arbei­ten haben gezeigt, dass die Zel­len der Zys­ten­schleim­haut den Tran­skrip­ti­ons­fak­tor HIF1α im Zusam­men­hang mit der ADPKD stark expri­mie­ren. Da der HIF-Signal­weg als ein Via­bi­li­täts­fak­tor für Zel­len in einer hypo­xi­schen Umge­bung ange­se­hen wer­den kann und daher mit Zell­tod und Über­le­bens­ent­schei­dun­gen ver­bun­den ist, wer­den wir diese Schnitt­stelle unter­su­chen mit dem letzt­end­li­chen Ziel, neue strom­auf­wärts und strom­ab­wärts gele­gene Ziele zu iden­ti­fi­zie­ren, um den fort­schrei­ten­den Ver­lust der Nie­ren­funk­tion auf­grund des Zys­ten­wachs­tums zu ver­zö­gern. Das Ziel ist die selek­tive Induk­tion von Apo­ptose durch Ver­min­de­rung der Zell­le­bens­fä­hig­keit in zys­ten­aus­klei­den­den Zel­len und damit die Ver­bes­se­rung des zys­ti­schen Phä­no­typs bei ADPKD. Zu die­sem Zweck wird eine Viel­zahl moderns­ter Tech­ni­ken ange­wandt, dar­un­ter zel­lu­läre und mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche, bio­che­mi­sche und in vivo (Mus mus­cu­lus) Ver­fah­ren. Wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern und Mit­ar­bei­te­rin­nen wird nach Maß­gabe ihres Dienst­ver­hält­nis­ses aus­rei­chend Zeit zu eige­ner wis­sen­schaft­li­cher Arbeit gege­ben.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • PhD in Bio­lo­gie, Bio­che­mie, Mole­ku­lar-/Zell­bio­lo­gie oder ver­wand­ten Gebie­ten
  • Hin­ter­grund­wis­sen in Nie­ren­phy­sio­lo­gie
  • Star­kes Inter­esse an trans­la­tio­na­len Ansät­zen, inkl. Bereit­schaft zur Durch­füh­rung von tier­ex­pe­ri­men­tel­ler For­schung, Zusam­men­ar­beit mit aka­de­mi­schen und indus­tri­el­len Part­nern
  • Star­ker Hin­ter­grund und prak­ti­sche Erfah­rung in der zel­lu­lä­ren, mole­ku­lar­bio­lo­gi­schen und bio­che­mi­schen For­schung
  • Kennt­nisse und prak­ti­sche Erfah­rung im Umgang mit Maus­mo­del­len von Nie­ren­er­kran­kun­gen sind von Vor­teil, aber nicht zwin­gend erfor­der­lich
  • Fähig­keit, unab­hän­gig, effi­zi­ent und ziel­ori­en­tiert zu arbei­ten
  • Betreu­ung von Pro­mo­vie­ren­den und tech­ni­schen Assis­ten­tIn­nen
  • Moti­viert zum Erfolg mit der Liebe zum Ler­nen und dem Wunsch, sich immer wie­der selbst her­aus­zu­for­dern
  • Aus­ge­zeich­nete Kennt­nisse der eng­li­schen Spra­che (schrift­li­che und münd­lich), deut­sche Sprach­kennt­nisse sind von Vor­teil, aber nicht zwin­gend erfor­der­lich