Blätter-Navigation

Of­fer 252 out of 316 from 29/09/20, 14:23

logo

Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH - Sozi­al­wis­sen­schaf­ten

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (WZB) betreibt pro­blem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung. Unter­sucht wer­den Ent­wick­lun­gen, Pro­bleme und Inno­va­ti­ons­chan­cen moder­ner Gesell­schaf­ten. Die For­schung ist theo­rie­ge­lei­tet, pra­xis­be­zo­gen, oft lang­fris­tig ange­legt und meist inter­na­tio­nal ver­glei­chend.

Wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d) (Post Doc)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das WZB sucht für die For­schungs­gruppe „Natio­na­les Bil­dungs­pa­nel: Berufs­bil­dung und lebens­lan­ges Ler­nen“ (Lei­tung: Dr. Mar­tin Ehlert) zum 1. Januar 2021 befris­tet für die Dauer der Mit­tel­be­wil­li­gung von zunächst zwei Jah­ren mit 100 Pro­zent der regel­mä­ßi­gen wöchent­li­chen Arbeits­zeit (der­zeit 39 Wochen­stun­den)

eine*n wis­sen­schaft­li­che*n Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d) (Post Doc).

Die Beset­zung der Stelle erfolgt vor­be­halt­lich der Ver­füg­bar­keit der Mit­tel.

Die For­schungs­gruppe erhebt in enger Zusam­men­ar­beit mit einem deutsch­land­wei­ten, inter­dis­zi­pli­nä­ren Kon­sor­tium im Rah­men des Natio­na­len Bil­dungs­pa­nels (NEPS) quan­ti­ta­tive Längs­schnitt­da­ten zu Bil­dungs­ver­läu­fen und Kom­pe­tenz­ent­wick­lung über den Lebens­ver­lauf. Der Schwer­punkt der For­schungs­gruppe liegt dabei auf den The­men­be­rei­chen Über­gänge von der Schule in Aus­bil­dung und den Arbeits­markt sowie zu Bil­dungs­er­trä­gen und Wei­ter­bil­dungs­be­tei­li­gung im Erwerbs­ver­lauf. Zu die­sen The­men führt die For­schungs­gruppe jähr­li­che Panel­erhe­bun­gen mit Jugend­li­chen und Erwach­se­nen durch.

Wir suchen für die For­schungs­gruppe eine*n Post Doc mit einem For­schungs­schwer­punkt auf soziale Ungleich­hei­ten in Bil­dung und/oder auf dem Arbeits­markt, vor­zugs­weise mit einem Fokus auf Über­gänge in Aus­bil­dung und den Arbeits­markt und beruf­li­che Bil­dung.

Zu den Auf­ga­ben zäh­len:
  • For­schung im genann­ten For­schungs­schwer­punkt
  • Koor­di­na­tion und Mit­ar­beit an der Durch­füh­rung jähr­li­cher Panel­erhe­bun­gen in Koope­ra­tion mit den Mit­glie­dern der For­schungs­gruppe sowie wei­te­ren NEPS-Netz­werk-Insti­tu­tio­nen
  • Teil­stu­di­en­lei­tung einer der am WZB betreu­ten NEPS-Erhe­bun­gen
  • Theo­rie­ge­lei­tete Ent­wick­lung neuer Fra­ge­bo­gen­in­halte
  • Vor­stel­lung von For­schungs­er­geb­nis­sen bei inter­na­tio­na­len und natio­na­len Kon­fe­ren­zen
  • Ver­öf­fent­li­chun­gen in inter­na­tio­na­len und natio­na­len Zeit­schrif­ten

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Pro­mo­tion in Sozio­lo­gie oder angren­zen­der Sozi­al­wis­sen­schaft mit sehr gutem oder exzel­len­tem Ergeb­nis
  • Sehr gute Kennt­nisse im Bereich der sozia­len Ungleich­hei­ten in Bil­dung und/oder auf dem Arbeits­markt, vor­zugs­weise in Über­gänge in Aus­bil­dung und den Arbeits­markt und beruf­li­che Bil­dung und beruf­li­cher Bil­dung (inkl. ein­schlä­gi­ger Publi­ka­tio­nen)
  • Sehr gute Kennt­nisse in quan­ti­ta­ti­ven Metho­den und der Ana­lyse von Längs­schnitt­da­ten sowie siche­rer Umgang mit Sta­tis­tik­pro­gram­men (Stata oder R)
  • Erfah­rung in der Erhe­bung von quan­ti­ta­ti­ven Daten
  • Sehr gute Orga­ni­sa­ti­ons­fä­hig­keit, die bereits in vor­an­ge­gan­ge­nen Pro­jek­ten unter Beweis gestellt wurde
  • Exzel­lente Deutsch- und sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse (schrift­lich und münd­lich)
  • Fähig­keit und Bereit­schaft zum Arbei­ten in einem inter­dis­zi­pli­nä­ren und mul­ti­lo­ka­len Team
  • Bereit­schaft zu Dienst­rei­sen inner­halb Deutsch­lands im Rah­men des NEPS-Netz­werks
  • Kennt­nisse im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung der Arbeits­welt sind von Vor­teil

Un­ser An­ge­bot:

Das WZB hat einen umfas­sen­den Kodex zur För­de­rung der beruf­li­chen Ent­wick­lung aller Mit­ar­bei­ten­den imple­men­tiert. Die für Post­docs ver­füg­ba­ren Ange­bote sind in den Leit­li­nien zur Kar­rie­re­ent­wick­lung hin­ter­legt. For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten wer­den etwa unter­stützt durch zahl­rei­che wis­sen­schafts­un­ter­stüt­zende Mit­ar­bei­tende, Rei­se­kos­ten­zu­schüsse, Zugang zu inter­nen For­schungs­för­de­run­gen, die Mög­lich­keit, externe Mit­ar­bei­ter*innen und Refe­rent*innen ein­zu­la­den und die Teil­nahme an Wei­ter­bil­dun­gen, etwa zur Ver­tie­fung von Metho­den­kennt­nis­sen. Dar­über hin­aus haben alle Wis­sen­schaft­ler*innen die Mög­lich­keit, Lehr­ver­an­stal­tun­gen an Ber­li­ner Uni­ver­si­tä­ten durch­zu­füh­ren.

Ver­gü­tung: bis zu EG 14 TvöD, je nach Qua­li­fi­ka­tion und Auf­ga­ben­zu­schnitt

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Schwer­be­hin­derte Bewer­ber*innen wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Wir schät­zen Viel­falt und begrü­ßen alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher oder sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Behin­de­rung, Alter und sexu­el­ler Ori­en­tie­rung. Das WZB for­dert Frauen und Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund aus­drück­lich zur Bewer­bung auf.

Bitte sen­den Sie die voll­stän­dige Bewer­bung mit Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Lebens­lauf ohne Foto, Kopien rele­van­ter Zer­ti­fi­kate und Zeug­nisse sowie eine wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tion (bspw. ein ver­öf­fent­lich­ter oder ein­ge­reich­ter Arti­kel, ein Dis­ser­ta­ti­ons­ka­pi­tel, ) bis zum 25.10.2020 elek­tro­nisch (als ein pdf-Doku­ment) mit dem Betreff: „Bewer­bung NEPS Post Doc“ an Bet­tina Kausch (sek-neps@wzb.eu).

Ansprech­part­ner für inhalt­li­che Rück­fra­gen zur Aus­schrei­bung ist Mar­tin Ehlert (martin.ehlert@wzb.eu).

Inter­views im Rah­men des Aus­wahl­ver­fah­rens wer­den vor­aus­sicht­lich in der 47. Kalen­der­wo­che statt­fin­den.