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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fach­be­reich Geschichts- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten - Ost­asien und Vor­de­rer Ori­ent Insti­tut für Sino­lo­gie - Chi­na­stu­dien

Wiss. Mit­ar­bei­ter/-in (Pra­e­doc)

mit 65%-Teil­zeit­be­schäf­ti­gung | befris­tet bis 31.10.2023 (Pro­jek­tende) | Ent­gelt­gruppe 13 TV-L FU | Ken­nung: World­ma­king/Pra­e­docTP1A

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das vom BMBF geför­derte Ver­bund­pro­jekt „Welt­er­zeu­gung („world­ma­king“) aus glo­ba­ler Per­spek­tive: ein Dia­log mit China“ hin­ter­fragt bestehende Vor­stel­lun­gen von „Welt“ und beschäf­tigt sich mit der Erzeu­gung, Ver­än­de­rung und dem Ver­schwin­den von „Wel­ten“ aus trans­na­tio­na­len und trans­kul­tu­rel­len Per­spek­ti­ven. Der Ver­bund hat Stand­orte in Ber­lin, Göt­tin­gen und Hei­del­berg. An der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin unter­sucht das Teil­pro­jekt „Begriffe von Welt und soziale Prak­ti­ken der Welt­er­zeu­gung“ die Ent­wick­lung und das Inein­an­der­grei­fen unter­schied­li­cher Welt­be­griffe und -kon­zepte in China aus his­to­risch-trans­lin­gua­ler Per­spek­tive sowie soziale Prak­ti­ken der Welt­er­zeu­gung in Städ­ten unter Bedin­gun­gen der Glo­ba­li­sie­rung.

Die aus­ge­schrie­bene Stelle ist im Teil­pro­jekt 1A „Eine trans­lin­guale Begriffs­ge­schichte chi­ne­si­scher Wel­ten“ ver­or­tet. Für das seman­ti­sche Feld „Welt“ exis­tie­ren in der chi­ne­si­schen Spra­che eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Begriffe, ein­schließ­lich Neo­lo­gis­men wie quan­qi­uhua (Glo­ba­li­sie­rung) und Begrif­fen wie tianxia (alle/s unter einem Him­mel) und datong (große Ein­heit), die sich jüngst neuer Auf­merk­sam­keit erfreuen. Das Teil­pro­jekt unter­sucht u.a., wel­che Vor­stel­lun­gen von Welt durch die Ver­wen­dung bestimm­ter Ter­mi­no­lo­gien ver­mit­telt wer­den, wel­che Rolle dabei spra­chen­über­grei­fende Ver­flech­tun­gen spie­len und wel­che Wel­ten die Nut­zung die­ser Begriffe und ihre Ein­bet­tung in Nar­ra­ti­ven ihrer­seits erzeu­gen. Das Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben des Bewer­bers/der Bewer­be­rin sollte inner­halb die­ses The­men­be­reichs lie­gen.

Die/der wiss. Mit­ar­bei­ter/-in (Pra­e­doc) bil­det gemein­sam mit einem/-r Post­doc-Mit­ar­bei­ter/-in ein Team, das mit chi­ne­si­schen und deut­schen Fel­lows in Ber­lin forscht, sowie finan­zi­elle Unter­stüt­zung für For­schungs­rei­sen in die VR China, nach Tai­wan oder Hong­kong erhält. Des Wei­te­ren wird die Teil­nahme an teil­pro­jekt­be­zo­ge­nen und teil­pro­jekt­über­grei­fen­den Panels und Work­shops im In- und Aus­land ermög­licht.

Auf­ga­ben­ge­biet:

  • Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit auf dem Gebiet der geschichts- und kul­tur­wis­sen­schaft­li­chen Chi­na­for­schung
  • Mit­ar­beit im Teil­pro­jekt 1A „Eine trans­lin­guale Begriffs­ge­schichte chi­ne­si­scher Wel­ten“, im Rah­men des BMBF-Ver­bund­pro­jekts „Welt­er­zeu­gung („world­ma­king“) aus glo­ba­ler Per­spek­tive: ein Dia­log mit China“
  • Aktive Zusam­men­ar­beit mit den Pro­jekt­mit­ar­bei­tern/Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin­nen und Fel­lows sowie Unter­stüt­zung des deutsch-chi­ne­si­schen Wis­sen­schafts­dia­logs im Teil­pro­jekt
  • Mit­ar­beit bei der Orga­ni­sa­tion und Durch­füh­rung von Kon­fe­ren­zen, Work­shops und Trans­fer­ver­an­stal­tun­gen des Teil­pro­jekts

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Abge­schlos­se­nes wiss. Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter/Magis­ter/Diplom) im Fach Sino­lo­gie/Chi­na­stu­dien, (Glo­bal)Geschichte, Phi­lo­so­phie, Trans­kul­tu­relle Stu­dien, oder einer angren­zen­den Dis­zi­plin und mit einem For­schungs­schwer­punkt auf China.

Erwünscht:

  • Sehr gute Sprach­kennt­nisse in Chi­ne­sisch und Eng­lisch
  • Sehr guter Stu­di­en­ab­schluss und Pro­mo­ti­ons­ab­sicht
  • Gro­ßes Inter­esse an Begriffs­ge­schichte/Con­cep­tual History sowie an Trans­kul­tu­rel­len Stu­dien und Glo­bal­ge­schichte
  • Erfah­run­gen in der Ana­lyse von Begrif­fen und Kon­zep­ten aus his­to­ri­scher oder trans­lin­gua­ler Per­spek­tive
  • Stu­di­en­er­fah­rung in der VR China, Tai­wan oder Hong­kong
  • Inter­esse an Archiv­ar­beit
  • Fähig­keit zu selb­stän­di­ger und eigen­ver­ant­wort­li­cher Arbeit in einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Team

Wei­tere Infor­ma­tio­nen erteilt Frau Susanne Eber­mann (susanne.ebermann@fu-berlin.de/ 030 838 75034).

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen sind mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen bis zum 05.10.2020 unter Angabe der Ken­nung im For­mat PDF (vor­zugs­weise als ein Doku­ment) elek­tro­nisch per E-Mail zu rich­ten an Frau Prof. Dr. Elena Meyer-Cle­ment: susanne.ebermann@fu-berlin.de oder per Post an die

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Ost­asien und Vor­de­rer Ori­ent
Insti­tut für Sino­lo­gie - Chi­na­stu­dien
Frau Prof. Dr. Elena Meyer-Cle­ment
Fabeck­str. 23-25
14195 Ber­lin (Dah­lem)

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber/in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege von Sei­ten der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.
Die Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin for­dert Frauen aus­drück­lich zur Bewer­bung auf. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind aus­drück­lich erwünscht.

Vor­stel­lungs­kos­ten kön­nen von der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin lei­der nicht über­nom­men wer­den.
Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie Ihre Unter­la­gen nur in Kopie ein.