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Bran­den­bur­gi­sche Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Cott­bus-Senf­ten­berg - Fakul­tät für Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten, eine gemein­same Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Pots­dam, der Medi­zi­ni­schen Hoch­schule Bran­den­burg „Theo­dor Fon­tane“ und der Bran­den­bur­gi­schen Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Cott­bus-Senf­ten­berg

Im Her­zen der Lau­sitz ver­bin­det die BTU her­aus­ra­gende inter­na­tio­nale For­schung mit zukunfts­ori­en­tier­ter Lehre. Sie leis­tet mit Wis­sens-, Tech­no­lo­gie­trans­fer und Wei­ter­bil­dung einen wich­ti­gen Bei­trag für Gesell­schaft, Kul­tur und Wirt­schaft. Als Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät bie­tet die BTU ein bun­des­weit ein­zig­ar­ti­ges Lehr­kon­zept: Bei uns kön­nen Stu­di­en­gänge uni­ver­si­tär, fach­hoch­schu­lisch und dual stu­diert wer­den.

W3-Pro­fes­sur
für Mole­ku­lare Immu­no­lo­gie

mit for­schungs­be­zo­ge­ner Aus­rich­tung

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die gemein­same Gesund­heits­wis­sen­schaft­li­che Fakul­tät der 3 Trä­ger­hoch­schu­len bün­delt die gesund­heits­wis­sen­schaft­li­che Kom­pe­tenz im Bun­des­land und wird durch ins­ge­samt 16 Neu­be­ru­fun­gen die For­schung und Lehre in der Region wei­ter­ent­wi­ckeln.
Diese Pro­fes­sur ist der BTU zuge­ord­net. Die BTU ist die ein­zige Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät des Lan­des Bran­den­burg. Sie ver­bin­det inter­na­tio­nale For­schung mit zukunfts­ori­en­tier­ter Lehre und bie­tet dar­über hin­aus ein ein­zig­ar­ti­ges Lehr­kon­zept: Hier kann in ver­schie­de­nen Stu­di­en­gän­gen uni­ver­si­tär, fach­hoch­schu­lisch und dual stu­diert wer­den.
Gesucht wird eine Per­sön­lich­keit mit medi­zi­ni­schem oder bio­me­di­zi­ni­schem Hin­ter­grund und aus­ge­wie­se­ner Exper­tise in einem aktu­el­len The­men­ge­biet der Mole­ku­la­ren Immu­no­lo­gie.
Das Immun­sys­tem unter­liegt alters­ab­hän­gi­gen Ver­än­de­run­gen, die für den Alte­rungs­pro­zess selbst, wie auch für die Ent­wick­lung alters­ab­hän­gi­ger Ent­zün­dun­gen, Infekt­an­fäl­lig­kei­ten, Krebs­er­kran­kun­gen sowie neu­ro­de­ge­ne­ra­tive Pro­zesse rele­vant sind. Dys­re­gu­la­tio­nen des Immun­sys­tems wie das Auf­tre­ten von Auto­im­mu­ni­tät sind für viele im Alter häu­fig auf­tre­tende Erkran­kun­gen von zen­tra­ler Bedeu­tung. Jedoch sind die Zusam­men­hänge, die zur Ent­wick­lung von sol­chen Erkran­kun­gen füh­ren, zur­zeit häu­fig noch schlecht ver­stan­den. Ziel die­ser Pro­fes­sur ist es, alters­as­so­zi­ierte immu­no­lo­gisch rele­vante Pro­zesse und ihren Bezug zu alters­as­so­zi­ier­ten Erkran­kun­gen zu erfor­schen, um so Grund­la­gen für neue The­ra­pie­an­sätze zu legen. Wis­sen­schaft­lich wer­den vor allem Syn­er­gien mit den an der Fakul­tät eta­blier­ten Berei­chen Zell­bio­lo­gie, Mikro­bio­lo­gie, Viro­lo­gie und Dia­gnos­tik­ent­wick­lung erwar­tet. Die Pro­fes­sur für Mole­ku­lare Immu­no­lo­gie bie­tet viel­fäl­tige Schnitt­stel­len zu den aktu­el­len und zukünf­ti­gen For­schungs­clus­tern der Fakul­tät für Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten. Diese Pro­fes­sur gehört inner­halb des Gesamt­kon­zepts der Fakul­tät zu dem Bereich pati­en­ten­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung.
Von der Stel­len­in­ha­be­rin bzw. dem Stel­len­in­ha­ber wer­den der Auf­bau eines dritt­mit­tel­star­ken For­schungs­pro­fils „Mole­ku­lare Immu­no­lo­gie“ und die Ver­net­zung mit Pro­fes­su­ren in der Fakul­tät für Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten, sowie die Wahr­neh­mung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen in den Stu­di­en­gän­gen der Fakul­tät erwar­tet.
Wei­tere Auf­ga­ben erge­ben sich aus § 42 Bran­den­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz (BbgHG) i. V. m. § 3 BbgHG.
Lehr­ver­an­stal­tun­gen sind auch in eng­li­scher Spra­che durch­zu­füh­ren.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Wir freuen uns auf Bewer­bun­gen von Medi­zi­ne­rin­nen und Medi­zi­nern und auf Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten aus dem Bereich Bio­wis­sen­schaf­ten, sowohl aus Deutsch­land wie auch inter­na­tio­nal.
Erfor­der­lich sind:
  • ein abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium in einer für die Wahr­neh­mung der mit der Pro­fes­sur ver­bun­de­nen Auf­ga­ben geeig­ne­ten Fach­rich­tung,
  • Nach­weis über Lehr- und For­schungs­tä­tig­kei­ten im Bereich der Mole­ku­la­ren Immu­no­lo­gie,
  • mehr­jäh­rige wis­sen­schaft­li­che Tätig­keit im o. g. Bereich nach der Pro­mo­tion, aus­ge­wie­sen durch wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen in inter­na­tio­na­len peer review Zeit­schrif­ten,
  • erfolg­rei­che Ein­wer­bung von Dritt­mit­teln (z. B. DFG, BMBF, EU); bei Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten aus dem Aus­land ist die Dritt­mit­tel­ein­wer­bung bei ent­spre­chen­den natio­na­len För­der­ge­bern nach­zu­wei­sen.
Die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen und -bedin­gun­gen erge­ben sich aus den §§ 41 Abs. 1 Num­mern 1 bis 4a und 43 BbgHG. Dabei wer­den ins­be­son­dere eine Habi­li­ta­tion oder ver­gleich­bare wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen sowie ein kla­res wis­sen­schaft­li­ches Pro­fil mit inter­na­tio­nal aner­kann­ten For­schungs­leis­tun­gen erwar­tet.
Die For­schungs­the­men soll­ten für die DFG oder ver­gleich­bare inter­na­tio­nale For­schungs­för­der­ein­rich­tun­gen rele­vant sein.

Un­ser An­ge­bot:

Die BTU strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und bit­tet des­halb um ent­spre­chende Bewer­bun­gen. Als fami­li­en­ori­en­tierte Hoch­schule bie­tet die BTU Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten von Dop­pel­kar­rie­re­paa­ren (Dual Career Ser­vice) an. Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte beach­ten Sie auch die Daten­schutz­hin­weise auf der Inter­net­seite der BTU.
Ihre Bewer­bung mit Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­wei­sen, einer tabel­la­ri­schen Dar­stel­lung des beruf­li­chen Wer­de­gan­ges, einer Liste der Publi­ka­tio­nen, den Nach­wei­sen zur päd­ago­gi­schen Eig­nung, sowie dem aus­ge­füll­ten Fra­ge­bo­gen rich­ten Sie bitte per E-Mail in einer zusam­men­ge­fass­ten pdf-Datei mit max. 7 MB bis zum 20. April 2020 an:
E-Mail: mailto:fakultaet-gw+bewerbungen@b-tu.de.