Blätter-Navigation

Of­fer 132 out of 341 from 16/03/20, 00:00

logo

RWTH Aachen - Institut für Elektrische Maschinen

Das Institut für Elektrische Maschinen (IEM) der RWTH Aachen ist ein weltweit führendes und anerkanntes Forschungsinstitut mit der Spezialisierung im Bereich der elektromagnetischen Energiewandlung und der Antriebstechnik. Das IEM arbeitet in einer Vielzahl von öffentlich und industriell geförderten Forschungsprojekten mit namhaften Partnern zusammen. Diese engen Kontakte in den Bereichen der Industrieanwendung, der Automobilindustrie und der regenerativen Energieerzeugung stellen die Aktualität und den Anwendungsbezug unserer Forschung sicher. Darüber hinaus werden vielversprechende Grundlagenthemen erforscht. Unser teamorientierter Arbeitsstil gibt Ihnen den entsprechenden Freiraum für wissenschaftliches Arbeiten mit einem hohen Maß an Motivation, Eigenverantwortung und Kreativität.

Eine Grundlage unserer Arbeiten bildet unsere eigene Softwarekette zum Entwurf und der Berechnung elektrischer Maschinen, welche bewährtes Wissen anwendbar macht und dank aktueller Forschung stetig weiterentwickelt wird (SCRUM). Ein Kernstück davon ist unser „Innovative Modern Object Oriented Solver Environment“ iMOOSE (in C++). Die Lösung immer komplexerer Problemstellungen erfordert dabei die Anwendung modernster numerischer Methoden und Algorithmen. iMOOSE kann (mit MPI) auf mehreren Rechenkernen verteilt betrieben werden und so das Hochleistungsrechencluster der RWTH Aachen nutzen. Es bietet eine Visualisierung (in VTK) für komplexe Problemstellungen und Schnittstellen (in SWIG, z.B. nach Python) für die Einbindung in die gesamte Softwarekette, welche auf unterschiedlichste Anwendungen (CAD, MATLAB) zurückgreift. Herausforderungen bilden dabei besonders multiphysikalische Probleme, Sensitivitätsanalyse, Topologieoptimierung und Algorithmen zur Modellordnungsreduktion. 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Sie werden im Rahmen von industriellen oder öffentlichen Projekten an elektromagnetischen Systemen forschen. Dafür werden Sie unsere institutsinterne multiphysikalische Finite-Elemente-Simulationssoftware iMOOSE nutzen. Sie werden Teil des interdisziplinären Teams, welches iMOOSE stetig den aktuellen Forschungsfragen anpasst. Ihre Forschungsergebnisse werden Sie durch Veröffentlichung wissenschaftlicher Artikel auf nationalen und internationalen Konferenzen präsentieren. Daneben wirken Sie an allgemeinen Aufgaben innerhalb des Institutes mit und beteiligen sich an den Lehraufgaben.

Ihre Aufgaben im Bereich elektromagnetischer (thermischer, strukturdynamischer) Finite-Elemente-Simulation umfassen:
Verbesserung der bestehenden Softwarearchitektur durch neue Programmierparadigmen sowie einer strukturierten Dokumentation.
Implementierung neuer Lösungsmethoden für multiphysikalische Problemstellungen.
Weiterentwicklung der Visualisierung und Erstellen von Benutzeroberflächen für die gesamte IEM-Software. 

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter oder ver­gleich­bar) mit über­durch­schnitt­li­chem Abschluss der Infor­ma­tik, Com­pu­ter Engi­nee­ring Sci­ence (CES) oder Soft­ware­tech­nik, sowie bei vor­han­de­nen Infor­ma­tik­kennt­nis­sen auch andere Fächer wie Elek­tro­tech­nik, Phy­sik oder Mathe­ma­tik.
  • Per­sön­lich­keit: Kon­takt- und team­fä­hig, initia­tiv, belast­bar und siche­res Auf­tre­ten.
  • Arbeits­weise: Selbst­stän­dig, struk­tu­riert, ana­ly­tisch, ziel­ori­en­tiert und ver­ant­wor­tungs­be­wusst.
  • Spra­chen: Sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse.

Sie haben Erfah­run­gen/Kent­nisse/Inter­esse in:
  • Objekt­ori­en­tier­ter Pro­gram­mie­rung, vor­zugs­weise in C++/Python, Para­dig­men der Soft­ware­ent­wick­lung und Werk­zeu­gen zu deren Ein­hal­tung (UML, SCRUM, GIT, DOXY­GEN) und
  • nume­ri­schen Metho­den für Finite-Ele­mente-Simu­la­tio­nen und deren Visua­li­sie­rung.

  • Sie sind bereit Ihre Fähig­kei­ten im Rah­men des Bewer­bungs­pro­zes­ses zu demons­trie­ren.

Un­ser An­ge­bot:

  • Die Ein­stel­lung erfolgt im Beschäf­tig­ten­ver­hält­nis.

  • Die Stelle ist zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen und befris­tet auf 18 Monate. Eine Wei­ter­be­schäf­ti­gung bis zu fünf Jahre ist geplant.

  • Es han­delt sich um eine Voll­zeit­stelle. Auf Wunsch kann eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ermög­licht wer­den.

  • Eine Pro­mo­ti­ons­mög­lich­keit besteht. Die Stelle ist bewer­tet mit EG 13 TV-L.

Die RWTH ist als fami­li­en­ge­rechte Hoch­schule zer­ti­fi­ziert. Die RWTH bie­tet im Rah­men eines Uni­ver­si­tä­ren Gesund­heits­ma­nage­ments eine Viel­zahl von Gesund­heits-, Bera­tungs- und Prä­ven­ti­ons­an­ge­bo­ten (z. B. Hoch­schul­sport) an. Ebenso besteht ein umfang­rei­ches Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bot und es wird ein Job­ti­cket ange­bo­ten. Die Stel­len­aus­schrei­bung rich­tet sich an alle Geschlech­ter. Wir wol­len an der RWTH Aachen Uni­ver­sity beson­ders die Kar­rie­ren von Frauen för­dern und freuen uns daher über Bewer­be­rin­nen. Frauen wer­den bei glei­cher Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­cher Leis­tung bevor­zugt berück­sich­tigt, sofern sie in der Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit unter­re­prä­sen­tiert sind und sofern nicht in der Per­son eines Mit­be­wer­bers lie­gende Gründe über­wie­gen. Bewer­bun­gen geeig­ne­ter schwer­be­hin­der­ter Men­schen sind aus­drück­lich erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Für Vorabinformationen steht Ihnen
Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Kay Hameyer
Tel.: +49 (0) 241 80 97636
E-Mail: kay.hameyer@iem.rwth-aachen.de

oder
Herr Dr.-Ing. Michael Schröder
Tel.: +49 (0) 241 80 97638
E-Mail: michael.schroeder@iem.rwth-aachen.de

zur Verfügung.
Nutzen Sie auch unsere Webseiten zur Information:
http://http://www.iem.rwth-aachen.de/

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.04.2020 an
RWTH Aachen
Institut für Elektrische Maschinen
Herrn Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Kay Hameyer
Schinkelstraße 4
52062 Aachen

Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch per E-Mail an michael.schroeder@iem.rwth-aachen.de senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.