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Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH - Sozi­al­wis­sen­schaf­ten

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (WZB) betreibt pro­blem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung. Unter­sucht wer­den Ent­wick­lun­gen, Pro­bleme und Inno­va­ti­ons­chan­cen moder­ner Gesell­schaf­ten. Die For­schung ist theo­rie­ge­lei­tet, pra­xis­be­zo­gen, oft lang­fris­tig ange­legt und meist inter­na­tio­nal ver­glei­chend.

Wis­sen­schaft­li­che/r Mit­ar­bei­ter/in (post­doc, w/m/d)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH sucht für die Abtei­lung „Migra­tion, Inte­gra­tion, Trans­na­tio­na­li­sie­rung“ (Direk­tor: Prof. Dr. Ruud Koop­mans) im For­schungs­schwer­punkt „Migra­tion und Diver­si­tät“ eine/n

wis­sen­schaft­li­che/n Mit­ar­bei­ter/in (post­doc, w/m/d)

für die Dauer von zwei Jah­ren im Umfang von 100% der regel­mä­ßi­gen Arbeits­zeit (der­zeit 39 Wochen­stun­den). Beginn sollte nicht spä­ter als der 1. Sep­tem­ber 2020 sein.

Die Stelle ist ange­sie­delt im DFG-Pro­jekt “The Asso­cia­tion bet­ween Per­cei­ved and Actual Xeno­pho­bia (APAX)”, gelei­tet von Asso­ciate Pro­fes­sor Dr. Mer­lin Scha­ef­fer. Das Pro­jekt hat das Ziel, den bis­her obsku­ren Zusam­men­hang zwi­schen wahr­ge­nom­me­ner und tat­säch­li­cher Xeno­pho­bie und Dis­kri­mi­nie­rung empi­risch mit Hilfe von online-Ver­trau­ens­spie­len mit nicht-hypo­the­ti­schen Vignet­ten zu unter­su­chen. Eines der Enig­mata, die Unter­su­chun­gen zur wahr­ge­nom­me­nen Xeno­pho­bie auf­ge­wor­fen haben, ist der kon­train­tui­tive Befund, dass bes­ser inte­grierte Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sich beson­ders dis­kri­mi­niert füh­len; trifft das aber zu? Einer mög­li­chen Erklä­rung zufolge erlaubt ihnen ihre Akkul­tu­ra­tion, das volle Aus­maß der Dis­kri­mi­nie­rung zu erfas­sen, dem sie tat­säch­lich aus­ge­setzt sind. Um diese Fra­gen und Behaup­tun­gen stich­hal­tig unter­su­chen zu kön­nen, benö­ti­gen wir Daten über a) die von Indi­vi­duen wahr­ge­nom­mene Ableh­nung und Dis­kri­mi­nie­rung, ver­knüpft mit b) ihrer tat­säch­li­chen Ableh­nung und Dis­kri­mi­nie­rung durch Ein­hei­mi­sche. Die­ses Pro­jekt setzt an, genau sol­che Daten zum ers­ten Mal mit Hilfe von online durch­ge­führ­ten Ver­trau­ens­spie­len zwi­schen 2.000 Ein­hei­mi­schen und Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in den fünf größ­ten deut­schen Städ­ten zu sam­meln.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen über das WZB und die For­schungs­ab­tei­lung MIT fin­den Sie unter: www.wzb.eu/en/research/migration-and-diversity/migration-integration-transnationalization.

Aufgaben:
  • Design, Durch­füh­rung und Ana­lyse von spiel­theo­re­ti­schen Ver­trau­ens­spie­len in den fünf größ­ten Städ­ten Deutsch­lands
  • Erstel­lung wis­sen­schaft­li­cher Publi­ka­tio­nen zur Ver­öf­fent­li­chung in inter­na­tio­na­len renom­mier­ten Fach­zeit­schrif­ten
  • Prä­sen­ta­tion der For­schungs­er­geb­nisse bei natio­na­len und inter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen und Work­shops
  • Mit­ar­beit bei der Erstel­lung von Pro­jekt­be­rich­ten.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Sehr gute Pro­mo­tion (abge­schlos­sen oder in Fer­tig­stel­lung)
  • einen Abschluss in Sozio­lo­gie, Poli­tik­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie, Öko­no­mie oder einer ver­wand­ten Dis­zi­plin, mit sehr guten Kennt­nis­sen in expe­ri­men­tel­ler For­schung
  • Exper­tise mit dem Design, der Imple­men­tie­rung und der Aus­wer­tung von sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Expe­ri­men­ten
  • sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift
  • Kennt­nisse der Migra­ti­ons- und Inte­gra­ti­ons­for­schung sind von Vor­teil
  • Deutsch­kennt­nisse sind will­kom­men, aber nicht zwin­gend erfor­der­lich.

Un­ser An­ge­bot:

EG 14 TVöD (bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen)

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Wir schät­zen Viel­falt und begrü­ßen alle Bewer­bun­gen – unab­hän­gig von Geschlecht, Natio­na­li­tät, eth­ni­scher oder sozia­ler Her­kunft, Reli­gion, Behin­de­rung, Alter und sexu­el­ler Ori­en­tie­rung. Das WZB for­dert Frauen sowie Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund aus­drück­lich zur Bewer­bung auf.

Schrift­li­che Bewer­bun­gen (aus­schließ­lich in elek­tro­ni­scher Form, in einer PDF-Datei) mit den übli­chen Unter­la­gen (Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Lebens­lauf, ggf. rele­vante Arbeits­zeug­nisse) sowie einer zwei­sei­ti­gen Zusam­men­fas­sung der bis­he­ri­gen und lau­fen­den For­schungs­ar­beit wer­den bis zum 8. März 2020 erbe­ten an:

Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (WZB) gGmbH
Frau Eli­sa­beth von Bres­sens­dorf
Bewerbungen-mit@wzb.eu

Bitte geben Sie in der Betreff­zeile “Bewer­bung post­doc APAX” an.