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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät II - Insti­tut für Che­mie / Bas­Cat, Uni­Cat BASF Joint­Lab

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - 66,67 % Arbeits­zeit - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len - 1. Qua­li­fi­zie­rungs­phase (zur Pro­mo­tion)

Bas­Cat, ein Joint­Lab des Exzel­lenz­clus­ter „Uni­fy­ing Con­cepts in Cata­ly­sis“ (Uni­Cat) und des Che­mie­un­ter­neh­mens BASF SE, wurde 2011 an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin gegrün­det. Hete­ro­gene Kata­lyse spielt bei der Lösung der Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft eine Schlüs­sel­rolle. For­schungs­fra­gen in Zusam­men­hang mit den stra­te­gisch rele­van­ten Berei­chen der selek­ti­ven Oxi­da­tion von Koh­len­was­ser­stof­fen, der Syn­the­se­ga­s­chemie und der Reduk­tion von Koh­len­di­oxid wer­den bei Bas­Cat ein­ge­hend und mit lang­fris­ti­ger Per­spek­tive unter­sucht.
Die Moti­va­tion der Part­ner von Bas­Cat ist es, gemein­sam etwas zu ver­wirk­li­chen, das für die ein­zel­nen Part­ner nicht erreich­bar wäre: Unser Grund­ver­ständ­nis der hete­ro­ge­nen Kata­lyse zu ver­bes­sern, die­ses Ver­ständ­nis auf neue Ent­wick­lungs­kon­zepte für indus­tri­ell rele­vante Kata­ly­sa­to­ren zu über­tra­gen und Zugang zu einer tat­säch­li­chen Anwen­dung zu erlan­gen.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Mit­ar­beit in mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Teams in For­schungs­pro­jek­ten zur hete­ro­ge­nen Kata­lyse. Die wis­sen­schaft­li­che Pro­jekt­ar­beit besteht aus der Syn­these, der Cha­rak­te­ri­sie­rung und der Eva­lu­ie­rung von Kata­ly­sa­to­ren. Bei der Syn­these kom­men sowohl gän­gige Metho­den wie Imprä­gnie­rung als auch inno­va­tive Tech­ni­ken wir Ato­mic Layer Depo­si­tion oder die Nut­zung von Core-Shell-Kol­loi­den zum Ein­satz. Bei der Cha­rak­te­ri­sie­rung wer­den neben Stan­dard­un­ter­su­chun­gen auch spe­zi­el­lere Metho­den wie hoch­auf­lö­sende Trans­mis­si­ons­elek­tro­nen­mi­kro­sko­pie oder Reso­nanz-Raman­spek­tro­sko­pie genutzt. Kine­ti­sche Unter­su­chun­gen zur Auf­klä­rung von Struk­tur-Per­for­mance-Wech­sel­wir­kun­gen wer­den in Par­al­lel-Test­re­ak­to­ren, tran­si­en­ten Ein­zel­rohr­re­ak­to­ren oder Pro­fil­re­ak­to­ren durch­ge­führt. Aus den gesam­mel­ten Kata­lyse- und Ana­ly­ti­k­er­geb­nis­sen wer­den schließ­lich im Team neue Kata­ly­sa­tor-Ent­wick­lungs­kon­zepte ent­wi­ckelt. Betei­li­gung an der deutsch­spra­chi­gen Lehre wird erwar­tet.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom, Mas­ter oder Äqui­va­lent) in Che­mie oder Che­mie­in­ge­nieurs­we­sen mit über­durch­schnitt­li­chen Noten abge­schlos­sen (MSc). Sie besit­zen ein tie­fes Ver­ständ­nis der hete­ro­ge­nen Kata­lyse und Fach­kom­pe­tenz in min­des­tens einem der Berei­che der Tech­ni­schen Che­mie und der Kata­ly­sa­tor­syn­these. Sie sind ver­traut mit den übli­chen Metho­den der Fest­kör­per­cha­rak­te­ri­sie­rung (XRD, BET, ICP-OES). Erfah­run­gen in Betrieb und War­tung von kata­ly­ti­schen Testap­pa­ra­tu­ren und dem Erfas­sen und Aus­wer­ten von Mess­da­ten sind wün­schens­wert. Sie haben starke Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten und kön­nen in Zusam­men­ar­beit mit einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Team inno­va­tive Lösun­gen ent­wi­ckeln. Flie­ßende Beherr­schung der deut­schen und eng­li­schen Spra­che ist von Vor­teil.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (Bewer­bungs­schrei­ben, Lebens­lauf, Kopien der wich­tigs­ten Zeug­nisse wie Mas­ter/Diplom, Zusam­men­fas­sung der Mas­ter­ar­beit, Stu­di­en­ver­lauf mit Noten und Publi­ka­ti­ons­liste) vor­zugs­weise per E-Mail in einem ein­zi­gen zusam­men­ge­fass­ten pdf-Doku­ment an contact@bascat.tu-berlin.de oder schrift­lich an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät II, Insti­tut für Che­mie, Bas­Cat, z.Hd. Frau Tous­saint, Sekr. EW K 0-1, Har­den­berg­str. 36, 10623 Ber­lin.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Auch Bewer­bun­gen von qua­li­fi­zier­ten Per­so­nen, die den Geschlechts­ein­trag „divers“ im Per­so­nen­stands­re­gis­ter anstre­ben, sind aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt Ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.