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Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung (IRS)

Das Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung ist ein inter­na­tio­nal aner­kann­ter For­schungs­part­ner und besetzt zen­trale Kom­pe­tenz­fel­der der sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Raum­for­schung in Europa. Sein Auf­trag ist die Erfor­schung der Trans­for­ma­tion und Steue­rung von Städ­ten und Regio­nen aus sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Per­spek­ti­ven.

wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin/wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Leib­niz-Insti­tut für Raum­be­zo­gene Sozi­al­for­schung (IRS) in Erkner bei Ber­lin, eine außer­uni­ver­si­täre For­schungs­ein­rich­tung der Leib­niz-Gemein­schaft (WGL), sucht in der For­schungs­ab­tei­lung „His­to­ri­sche For­schungs­stelle/Wis­sen­schaft­li­che Samm­lun­gen zur Bau- und Pla-nungs­ge­schichte der DDR“

ab dem 1. April 2019 für 30 Monate

eine wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin / einen wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter
(Geschichts-/Kul­tur­wis­sen­schaf­ten, pro­mo­viert)
(65% Verg. Gr. TV-L E13)

für das Pro­jekt „Archi­tek­tur- und Pla­nungs­kol­lek­tive der DDR – Insti­tu­tio­nelle Struk­tu­ren und krea­tive Pro­zesse in der sozia­lis­ti­schen Archi­tek­tur­pro­duk­tion“.

Im von der DFG geför­der­ten For­schungs­pro­jekt, das in Koope­ra­tion mit dem „Kom­pe­tenz­zen­trum Denk­mal­wis­sen­schaf­ten und Denk­mal­tech­no­lo­gien (KDWT)“ der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg (Dr. Ste­pha­nie Herold) durch­ge­führt wird, wer­den die Pla­nungs­kol­lek­tive der DDR in Hin­blick auf ihre poli­tisch-insti­tu­tio­nelle Orga­ni­sa­tion und ihre krea­ti­ven Arbeits­wei­sen unter­sucht. Ziel ist es, durch Ana­lyse und Ver­ständ­nis der kom­ple­xen Arbeits­pro­zesse zu einer Neu bewer­tung des archi­tek­to­ni­schen Schaf­fens im Kol­lek­tiv in der DDR zu gelan­gen und einen Bei­trag zur Geschichte des kol­lek­ti­ven Arbei­tens im 20. Jahr­hun­dert zu leis­ten.

Für die­ses Pro­jekt wer­den zwei eng mit­ein­an­der koope­rie­rende Stel­len für wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter aus­ge­schrie­ben, eine am IRS (vor­ran­gig His­to­ri­ker/in) und eine an der Uni­ver­si­tät Bam­berg (vor­ran­gig Kunst- bzw. Archi­tek­tur­his­to­ri­ker/in; siehe https://www.uni-bamberg.de/abt-personal/stellenausschreibung/wissenschaftliches-personal/).

Aufgaben: Der/die zukünf­tige Mit­ar­bei­ter/in wird Unter­su­chun­gen zum poli­tisch-pla­nungs­ge­schicht­li­chen Kon­text der Arbeit von Pla­nungs­kol­lek­ti­ven im Feld von Bauen und Archi­tek­tur der DDR durch­füh­ren. Erwar­tet wird die Aus­ein­an­der­set­zung mit geschichts- und kul­tur­wis­sen­schaft­li­chen sowie bio­gra­fi­schen Ansät­zen der Pla­nungs- und Archi­tek­turge-schichts­for­schung unter Ein­be­zie­hung der neue­ren inter­na­tio­na­len For­schung. Die Ver­fol­gung eines Post­doc-Qua­li­fi­zie­rungs­pro­jekts inner­halb der dafür gül­ti­gen Richt­li­nien des IRS ist mög­lich. Im Ein­zel­nen sind fol­gende Auf­ga­ben zu bear­bei­ten:
  • Ana­lyse der Wir­kungs­mög­lich­kei­ten und Hand­lungs­spiel­räume von Pla­nungs­kol­lek­ti­ven und ihren Akteu­ren im poli­ti­schen Sys­tem der DDR
  • Unter­su­chung der Arbeits­or­ga­ni­sa­tion von Pla­nungs­kol­lek­ti­ven
  • Füh­ren von Zeit­zeu­gen­in­ter­views
  • Archi­v­re­cher­chen
  • Enge Zusam­men­ar­beit mit regel­mä­ßi­gen Arbeits­tref­fen mit dem Pro­jekt­part­ner an der Uni­ver­si­tät Bam­berg (Bereit­schaft zu regel­mä­ßi­gen Dienst­rei­sen)
  • Orga­ni­sa­tion von inter­nen Work­shops und Fach­ta­gun­gen
  • Dienst­ort ist Erkner (bei Ber­lin)

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium in einer geschichts­wis­sen­schaft­li­chen oder ver­wand­ten Dis­zi­plin (vor­zugs­weise Kul­tur-, Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten). Auf­grund der Pro­jekt­struk­tur ist die Fähig­keit zum eigen­stän­di­gen und struk­tu­rier­ten wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten uner­läss­lich, die durch vor­he­rige For­schungs­ar­bei­ten und eine erfolg­reich abge­schlos­sene oder kurz vor Abschluss ste­hende Pro­mo­tion in einer geschichts­wis­sen­schaft­li­chen oder ver­wand­ten Dis­zi­plin (vor­zugs­weise Kul­tur-, Poli­tik-, Sozial- und Kunst­wis­sen­schaf­ten) nach­ge­wie­sen wer­den soll. Not­wen­dig sind außer­dem gute Kennt­nisse der neue­ren DDR- und Archi­tek­tur­ge­schichts­for­schung sowie mög­lichst Erfah­run­gen in der sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen und poli­tik­ge­schicht­li­chen Insti­tu­tio­nen­for­schung. Erwar­tet wer­den gute Eng­lisch- oder Fran­zö­sisch­kennt­nisse in Wort und Schrift, Nach­weis von Publi­ka­tion in inter­na­tio­na­len Jour­nals oder Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen sowie die Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit in einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Team.

Un­ser An­ge­bot:

Das IRS bekennt sich aus­drück­lich zur Chan­cen­gleich­heit und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen zur Bewer­bung auf. Aner­kannte Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Das IRS unter­stützt die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie und wurde im Jahr 2015 als fami­li­en­be­wuss­tes Unter­neh­men zer­ti­fi­ziert.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre aus­sa­ge­kräf­tige Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen und unter Angabe der Kenn­zif­fer 5218 in einer PDF-Datei, max. 2MB, per E-Mail bis zum 15.11.2018 an: bewerbungen@leibniz-irs.de.