Blätter-Navigation

Of­fer 247 out of 443 from 31/01/18, 16:17

logo

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

Juni­or­pro­fes­sur (W1)

"Usa­bi­lity"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

An der Fakul­tät Medien der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum 1. April 2019 eine

Juni­or­pro­fes­sur (W1)
„Usa­bi­lity“

zu beset­zen.

Die Juni­or­pro­fes­sur für Usa­bi­lity beschäf­tigt sich mit den wis­sen­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen des be-nut­zer­ge­rech­ten Ent­wurfs von Mensch-Com­pu­ter-Schnitt­stel­len, der Eva­lua­tion der­sel­ben, sowie Metho­den für die prak­ti­sche Durch­füh­rung die­ser Eva­lua­tion.

Schwer­punkte sind die For­schung zu Usa­bi­lity-Aspek­ten neu­ar­ti­ger und aktu­el­ler Geräte und Benut­zungs­schnitt­stel­len, empi­ri­sche Metho­den für Usa­bi­lity Tes­ting und Ergo­no­mie (ins­be­son­dere expe­ri­men­telle quan­ti­ta­tive Stu­dien), sowie Per­zep­ti­ons- und Kogni­ti­ons­grund­la­gen der Mensch-Com­pu­ter-Inter­ak­tion. Die Stel­len­in­ha­be­rin bzw. der Stel­len­in­ha­ber soll diese Gebiete in For­schung und Lehre ver­tre­ten und dabei das bestehende For­schungs­pro­fil des Fach­be­reichs Medi­en­in­for­ma­tik kom­ple­men­tär ergän­zen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber sol­len sich in einem oder meh­re­ren der oben genann­ten Gebiete inter-natio­nal aus­ge­wie­sen haben, ein her­vor­ra­gen­des For­schungs­po­ten­tial zei­gen und idea­ler­weise Erfah­run­gen in der Akqui­si­tion und Abwick­lung von Dritt­mit­tel­pro­jek­ten vor­wei­sen kön­nen.

Vor­aus­set­zung ist eine qua­li­fi­zierte Pro­mo­tion in Infor­ma­tik, Psy­cho­lo­gie oder ver­wand­ten Fel­dern mit einem Schwer­punkt in Usa­bi­lity und Human-Com­pu­ter Inter­ac­tion. In der Lehre im Bereich Medi­en­in­for-matik/HCI muss der Stel­len­in­ha­ber bzw. die Stel­len­in­ha­be­rin bereit sein, die Grund­la­gen der Wahr­neh­mungs- und Kogni­ti­ons­psy­cho­lo­gie und empi­ri­sche (quan­ti­ta­tive) Metho­den zur Eva­lua­tion von Mensch-Maschine-Schnitt­stel­len zu ver­mit­teln. Die Pro­fes­sur soll zudem die inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­ar­beit in der Fakul­tät und über die Fakul­täts­gren­zen stär­ken. Dazu bie­ten sich an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar viele Gele­gen­hei­ten, da Usa­bi­lity ein zen­tra­les Thema sowohl der Gestal­tungs- als auch Tech­no­lo­gie­dis­zi­pli­nen ist.

Zu den Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen gemäß § 82 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz gehö­ren neben einem abge­schlos­se­nen Hoch­schul­stu­dium päd­ago­gi­sche Eig­nung und die beson­dere Befä­hi­gung zu wis­sen­schaft­li­cher Arbeit, die in der Regel durch die her­aus­ra­gende Qua­li­tät einer Pro­mo­tion nach­ge­wie­sen wird. Bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfolgt die Ein­stel­lung in ein Beam­ten­ver­hält­nis auf Zeit. Das Dienst­ver­hält­nis ist zunächst auf drei Jahre befris­tet, wobei nach posi­ti­ver Eva­lua­tion der erbrach­ten Leis­tun­gen eine Ver­län­ge­rung um wei­tere drei Jahre erfolgt.

Un­ser An­ge­bot:

W1

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bei Fra­gen fun­giert als per­sön­li­che Ansprech­part­ne­rin die Geschäfts­füh­re­rin der Fakul­tät Medien, Frau Susanne Röß­ler, Tele­fon 03643/583708.

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal­po­li­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.

Bewer­bun­gen mit den übli­chen Unter­la­gen (Lebens­lauf, Zeug­nisse, Urkun­den, Schrif­ten­ver­zeich­nis ein­schließ­lich drei aus­ge­wähl­ter Publi­ka­tio­nen) sind unter Angabe der Kenn­zif­fer M/JP-01/18 in aus­schließ­lich elek­tro­ni­scher Form bis zum 28. Februar 2018 an die fol­gende E-Mail- Adresse zu sen­den

dekanat@medien.uni-weimar.de