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Anne Frank Zentrum e.V. - Anne Frank Zentrum e.V.

Das Anne Frank Zentrum erinnert an Anne Frank und ihr Tagebuch. Als deutsche Partnerorga-nisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam schafft es bundesweit inklusive Lernorte. Kin-der und Jugendliche beschäftigen sich hier mit der Geschichte Anne Franks und verbinden diese mit ihrer Lebenswelt. Sie setzen sich mit Antisemitismus und Diskriminierung in der Gegenwart auseinander und lernen, dass ihr eigenes Handeln etwas bewirken kann und Ge-sellschaft veränderbar ist. Damit stärkt das Anne Frank Zentrum jugendliches Engagement für Gleichberechtigung und Demokratie.
Für Fachkräfte aus Bildung und Verwaltung schafft das Anne Frank Zentrum bundesweite An-gebote der Fortbildung, der Vernetzung und des Fachaustauschs. Fachkräfte werden in der Entwicklung einer antisemitismuskritischen und diskriminierungssensiblen Haltung gestärkt.

Referent*in (als Elternzeitvertretung) im Projekt Bildungs- und Aktionswochen gegen Antise-mitismus
(m/w/d)

Aufgabenbeschreibung:

Sie konzipieren, organisieren und führen Fortbildungen im Feld der antisemitismuskriti-schen und historisch-politischen Bildung zur Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust durch. Die Seminare richten sich an Multiplikator*innen unterschiedlicher Bereiche, u.a. Schule, außerschulische Bildung, Universitäten in Berlin und bundes-weit.

  • Sie akquirieren neue Kooperationspartner*innen, pflegen bestehende Kontakte und ko-ordinieren die inhaltliche sowie organisatorische Umsetzung der Fortbildungen eigen-verantwortlich.
  • Sie wirken an der Konzeption und inhaltlichen Gestaltung einer öffentlichen Veranstal-tung im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus mit.
  • Sie begleiten die bundesweite Kampagne der Aktionswochen in kontinuierlicher Ab-stimmung mit der Amadeu Antonio Stiftung – sowohl konzeptionell als auch inhaltlich und organisatorisch.
  • Sie übernehmen redaktionelle Arbeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, insb. für den Newsletter, die Webseite sowie den Jahresbericht.
  • Sie unterstützen die Bereichsleitung bei der Planung der Finanzen im Projekt, d.h. Con-trolling, Vertragsabschlüsse, Erstellung der Verwendungsnachweise gemäß den Richtli-nien des Zuwendungsgebers inkl. Sachbericht.
  • Sie führen Maßnahmen der Qualitätssicherung und Evaluation durch.
  • Sie unterstützen inhaltlich angrenzende Projekte innerhalb des Arbeitsbereichs.

Erwartete Qualifikationen:

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und/oder eine vergleichbare Qualifikation im sozialwissenschaftlichen oder (sozial-)pädagogischen Bereich, im Ide-alfall in den Fachbereichen Geschichte, Politik oder Erziehungswissenschaften.

  • Sie verfügen über umfangreiche inhaltliche und methodische Kenntnisse der Jugend- und Erwachsenenbildung im Themenfeld antisemitismuskritischer Bildung sowie histo-risch-politischen Bildung zur Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust.
  • Sie besitzen fundierte Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Planung, Umsetzung und Evaluation von Bildungsangeboten.
  • Sie verfügen nachweislich über Erfahrungen im Projektmanagement.
  • Sie arbeiten selbstständig, zuverlässig, kreativ und teamorientiert.
  • Sie haben ein professionelles Auftreten und sehr gute kommunikative Fähigkeiten, so-wohl schriftlich als auch mündlich.
  • Sie sind bereit zu gelegentlich unregelmäßigen Arbeitszeiten und Dienstreisen.
  • Sie bringen Sicherheit im Umgang mit MS Office mit.

Unser Angebot:

eine Vergütung nach Haustarif in Anlehnung an den TV-L Berlin (Eingruppierung in Entgeltgruppe 11 kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen erfolgen).

  • eine sinnvolle Tätigkeit mit abwechslungsreichen Aufgaben für einen gemeinnützigen Verein in einem familienfreundlichen Team.
  • einen Arbeitsplatz im Herzen der Stadt – direkt am Hackeschen Markt.
  • die Möglichkeit, teilweise im Homeoffice zu arbeiten.
  • ein lernendes Team, dem Inklusion ein wichtiges Anliegen ist und regelmäßige Sensi-bilisierungsangebote in Bezug auf Diskriminierung für das gesamte Team.
  • eine interne Beratungsstelle für Betroffene von Diskriminierung.
  • die Möglichkeit zur Nutzung von Austausch- und Empowerment-Räumen für Kolleg*in-nen, die von Antisemitismus und/oder Rassismus betroffen sind.
  • Möglichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung.
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr (bei einer 5-Tage-Woche), 2 Tage Sonderurlaub.

Hinweise zur Bewerbung:

Das Anne Frank Zentrum sucht zum schnellstmöglichen Zeitpunkt eine*n Referent*in als El-ternzeitvertretung im Umfang von 30 Wochenstunden. Die Stelle ist bis zum 30.11.2026 befristet.

Das Anne Frank Zentrum möchte noch vielfältiger werden. Daher begrüßen wir Bewerbun-gen aller Interessierten, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer religiösen oder ethnischen Zu-gehörigkeit, ihrer sexuellen Identität oder einer Behinderung. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen aller Menschen mit Migrationsgeschichte, People of Colour, Jüdinnen*Juden sowie Schwarzer Menschen. Wir begreifen (familien-)biografisches Erfahrungswissen zu Antisemitismus und Rassismus mit Blick auf unser Themengebiet als Ressource.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Sollten Sie eine besondere Unterstützung oder einen Nachteilsausgleich im Fall eines Aus-wahlverfahrens benötigen, geben Sie uns gern Bescheid.
Der Arbeitsort ist nicht barrierefrei.
Bitte sprechen Sie uns an, um detaillierte Informationen zu erhalten. Wir geben gern Auskunft.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung, bestehend aus Motivationsschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Zeugnissen und weiteren aufgabenrelevanten Nachweisen zu Praxiserfahrung und Qualifikation schriftlich bis zum 10.04.2026, ausschließlich per E-Mail (max. 5 MB) und ausschließlich im PDF-Format in einer Datei an die untenstehende Adresse. Postalische Bewerbungen werden nicht zurückgeschickt. Reisekosten werden nicht übernommen.
Wir behalten uns vor, Bewerbungsgespräche schon vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu führen. Zögern Sie daher nicht, uns Ihre Bewerbung bereits früher zuzusenden.