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Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin - Medi­zi­ni­sche Biblio­thek der Cha­rité

Die Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin ist eine gemein­same Ein­rich­tung der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Sie hat als eines der größ­ten Uni­ver­si­täts­kli­nika Euro­pas mit bedeu­ten­der Geschichte eine führende Rolle in For­schung, Lehre und Kran­ken­ver­sor­gung inne. Aber auch als moder­nes Unter­neh­men mit Zer­ti­fi­zie­run­gen im medi­zi­ni­schen, kli­ni­schen und im Manage­ment-Bereich tritt die Cha­rité her­vor.

Mit­ar­bei­ter*in im BUA-Pro­jekt "Green Open Access"

Medi­zi­ni­sche Biblio­thek der Cha­rité
alle Campi

Aufgabenbeschreibung:

Die Medi­zi­ni­sche Biblio­thek sichert die Lite­ra­tur- und Infor­ma­ti­ons­ver­sor­gung der Cha­rité. Sie unter­stützt For­schende, Stu­die­rende und Leh­rende, Kran­ken­ver­sor­gung und Ver­wal­tung bei der effi­zi­en­ten und unab­hän­gi­gen Nut­zung und Ver­brei­tung von Infor­ma­tio­nen und enga­giert sich im Bereich Open Access. Die Cha­rité strebt größt­mög­li­che Offen­heit für Publi­ka­tio­nen sowie für zugrun­de­lie­gende For­schungs­da­ten an. Für die Cha­rité mit rund 4.000 Ver­öf­fent­li­chun­gen jähr­lich stellt dies erheb­li­che kom­mu­ni­ka­tive, orga­ni­sa­to­ri­sche und finan­zi­elle Her­aus­for­de­run­gen dar. Im Rah­men des Ber­li­ner Exzel­lenz­ver­bun­des Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance (BUA) führt die Cha­rité ein Pro­jekt durch, um den grü­nen Weg des Open Access zu stär­ken.

Ihr Auf­ga­ben­ge­biet:
Open-Access-Publi­ka­tio­nen wer­den stär­ker rezi­piert und häu­fi­ger zitiert als her­kömm­li­che "Clo­sed Access“-Publi­ka­tio­nen und sind wich­tig für die natio­nale und inter­na­tio­nale Sicht­bar­keit der For­schung aller Wis­sen­schaft­ler*innen an der Cha­rité wie an allen Ein­rich­tun­gen der Ber­lin Uni­ver­sity Alli­ance. "Green Open Access" , auch "Self-Archi­ving" genannt, ermög­licht es Autor*innen, wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen über eine Zweit­ver­öf­fent­li­chung auf einem Publi­ka­ti­ons­ser­ver frei zugäng­lich zu machen, ohne dass für Autor*innen Kos­ten ent­ste­hen. Green Open Access ist von beson­de­rer Bedeu­tung auch vor dem Hin­ter­grund zuneh­men­der Man­date von For­schungs­för­de­rern, Open Access zu publi­zie­ren bei zugleich stei­gen­den Open-Access-Arti­kel­ge­büh­ren. Ziel des Pro­jekts ist, die Mög­lich­kei­ten des Self-Archi­ving bekannt zu machen und als selbst­ver­ständ­li­che Pra­xis im wis­sen­schaft­li­chen All­tag zu eta­blie­ren. Hierzu sol­len Hin­der­nisse für eine sol­che Pra­xis iden­ti­fi­ziert und Wege zu deren Über­win­dung ermit­telt und bewor­ben wer­den. Das Pro­jekt soll Mög­lich­kei­ten der Incen­ti­vie­rung von Green Open Access ent­wi­ckeln und eva­lu­ie­ren und durch regel­mä­ßige Work­shops in digi­ta­lem und face-to-face For­mat eine Grund­lage für die Ver­brei­tung der nöti­gen Kennt­nisse und Prak­ti­ken bil­den. Aus­ge­hend vom trans­dis­zi­pli­nä­ren Feld Diver­sity & Gen­der Equa­lity soll eine Aus­wei­tung und Ver­viel­fäl­ti­gung durch Muti­pli­ka­to­ren­schu­lung (teach-the-tea­cher) erreicht wer­den.

Erwartete Qualifikationen:

  • erfolg­reich abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium im Bereich Biblio­theks- und Infor­ma­ti­ons­wis­sen­schaft (mind. Mas­ter); alter­na­tiv abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium in einem ande­ren Stu­di­en­gang, bevor­zugt Gen­der Stu­dies oder Lebens­wis­sen­schaf­ten (mind. Mas­ter) mit Pra­xis­er­fah­rung (mind. 2 Jahre) in für die Auf­gabe rele­van­tem Gebiet oder nach­ge­wie­se­ner Zusatz­qua­li­fi­ka­tion in ein­schlä­gi­gen Berei­chen. Eine Pro­mo­tion wird nicht vor­aus­ge­setzt, ist jedoch von Vor­teil.

  • gründli­che Kennt­nisse der wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­ti­ons- und Ver­öf­fent­li­chungs­pra­xis einschl. des Publi­ka­ti­ons­mark­tes,
  • ver­tiefte Kennt­nisse im Bereich Open Access inkl. wis­sen­schafts­po­li­ti­scher Ziel­set­zun­gen und recht­li­cher Rah­men­be­din­gun­gen des grü­nen Weg des Open Access (dar­un­ter Publisher und Fun­der Poli­cies, Crea­tive-Com­mons-Lizen­zen, Pre­prints, insti­tu­tio­nelle und fach­spe­zi­fi­sche Repo­si­to­rien, Meta­da­ten für die Ver­öf­fent­li­chung, Pre­d­atory Publi­shing).
  • sehr gute Vor­trags- und Prä­sen­ta­ti­ons­fä­hig­kei­ten sowie aus­ge­prägte Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz und Ser­vice­ori­en­tie­rung,
  • aus­ge­prägte Fähig­keit zu kon­zep­tio­nel­ler und selbst­stän­di­ger Arbeit sowie eine koope­ra­tive, moti­vie­rende und ergeb­nis­ori­en­tierte Arbeits­weise
  • wün­schens­wert sind zudem Kennt­nisse der Auto­ma­ti­sie­rung von Work­flows, ins­be­son­dere Kennt­nisse über Schnitt­stel­len und Werk­zeuge wie SWORD, OAI-PMH, Deep Green, Cross­Cite, SHERPA/RoMEO, Unpay­wall und Open­Re­fine

Hinweise zur Bewerbung:

Bitte sen­den Sie sämt­li­che Bewer­bungs­un­ter­la­gen, wie z.B. Anschrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nisse, Urkun­den usw. unter Angabe der Kenn­zif­fer an fol­gende Adresse:

Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin
Direk­to­rin d. Medi­zi­ni­schen Biblio­thek
Ursula Flit­ner
Augus­ten­bur­ger Platz 1
13353 Ber­lin

E-Mail­adresse zum Ein­sen­den der Bewer­bungs­un­ter­la­gen:
medbib-direktion@charite.de

Ansprech­part­ner*in für Rückfra­gen:
Jenny Dela­salle
Tel: 450 576 115
Mail: jenny.delasalle@charite.de