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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fach­be­reich Geo­wis­sen­schaf­ten - Insti­tut für Geo­lo­gi­sche Wis­sen­schaf­ten

Diese Ten­ure-Track-Pro­fes­sur wird durch das Bund-Län­der-Pro­gramm zur För­de­rung des wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuch­ses (Ten­ure-Track-Pro­gramm) geför­dert. Daher wer­den ins­be­son­dere Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, die sich im Anschluss an die Pro­mo­tion in einer frü­hen Kar­rie­re­phase befin­den, auf­ge­for­dert sich zu bewer­ben.

Juni­or­pro­fes­sur für Palä­on­to­lo­gie mit dem Schwer­punkt Paläo­klima / Kli­ma­wan­del

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

  • For­schung und Lehre im o.g. Fach

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:
  • gem. § 102 a BerlHG

Wei­tere Anfor­de­run­gen:
  • exzel­lente, inter­na­tio­nal sicht­bare sowie durch ent­spre­chende Publi­ka­tio­nen nach­ge­wie­sene Exper­tise auf dem Gebiet der Palä­on­to­lo­gie und der Paläo­kli­ma­for­schung
  • For­schungs­schwer­punkt in Paläo­kli­ma­re­kon­struk­tio­nen in kon­ti­nen­ta­len und/ oder mari­nen Sys­te­men in der Erd­ge­schichte
  • Fokus auf geo­lo­gi­sche Aspekte von Kli­ma­wan­del und Extre­mer­eig­nis­sen in der Erd­ge­schichte mit einem Schwer­punkt auf kli­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen in der Erd­ge­schichte, deren Bedin­gun­gen mit dem heu­ti­gen Kli­ma­wan­del ver­gleich­bar sind
  • Betei­li­gung an der Pla­nung und Durch­füh­rung von ter­res­tri­scher oder mari­ner Feld­for­schung
  • Erfah­run­gen in der Ver­knüp­fung palä­on­to­lo­gi­scher Feld­for­schung mit Paläo­kli­ma­mo­del­lie­run­gen
  • Erfah­run­gen im Rah­men von Dritt­mit­tel­pro­jek­ten
  • Nach­weis erfolg­rei­cher uni­ver­si­tä­rer Lehre
  • Fähig­keit zur Durch­füh­rung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen in deut­scher oder eng­li­scher Spra­che
  • Erfah­run­gen in der inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit sind von Vor­teil

Erwar­tun­gen an die künf­tige Tätig­keit:
Neben den sich ins­be­son­dere aus § 99 BerlHG erge­ben­den dienst­li­chen Auf­ga­ben wer­den von der/dem Beru­fe­nen außer­dem die nach­ste­hend auf­ge­führ­ten Tätig­kei­ten erwar­tet:
  • Absi­che­rung von Lehre und For­schung im Bereich der Grund­la­gen der Palä­on­to­lo­gie sowie der paläo­kli­ma­ti­schen Ent­wick­lung des Sys­tems Erde unter Berück­sich­ti­gung (und Anwen­dung) von Metho­den der Palä­on­to­lo­gie, Paläo­kli­ma­to­lo­gie, Paläo­öko­lo­gie und ver­wand­ter Gebiete (z.B. Geo­che­mie, Geo­chro­no­lo­gie).
  • Bereit­schaft zur inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit mit the­ma­tisch pas­sen­den Arbeits­grup­pen auf Fach­be­reichs-, Uni­ver­si­täts- und Lan­des­ebene
  • Betei­li­gung bei der Kon­zep­tion und Durch­füh­rung von Ver­bund­pro­jek­ten
  • Erwerb von Deutsch­kennt­nis­sen min­des­tens auf dem Niveau B2 des Gemein­sa­men Euro­päi­schen Refe­renz­rah­mens für Spra­chen bis zum Zeit­punkt der Ten­ure-Eva­lua­tion
  • Berück­sich­ti­gung von Gen­der- und Diver­sity-Aspek­ten in For­schung und Lehre

Die Ein­stel­lung der/des zu Beru­fen­den als Beam­tin/Beam­ter auf Zeit ist für die Dauer von zunächst drei Jah­ren beab­sich­tigt. Im Fall der fest­ge­stell­ten Bewäh­rung (Zwi­schen­eva­lua­tion) ist eine Beschäf­ti­gung für wei­tere drei Jahre vor­ge­se­hen. Im Anschluss daran wird die Beru­fung auf die unbe­fris­tete Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur ohne erneute Aus­schrei­bung erfol­gen, sofern die/der Beru­fene auch die abschlie­ßende Eva­lua­tion (Ten­ure-Eva­lua­tion) erfolg­reich absol­viert hat. Zu die­sem Zweck wer­den bereits bei der Beset­zung der Juni­or­pro­fes­sur Leis­tun­gen ver­ein­bart, deren Erfül­lung im Rah­men des Ten­ure-Eva­lu­ie­rungs­ver­fah­rens über­prüft wird (§ 102 c BerlHG).

Die zu ver­ein­ba­ren­den Leis­tungs­an­for­de­run­gen wer­den sich grund­sätz­lich auf fol­gende Berei­che bezie­hen:
  • For­schung
  • Lehre
  • Nach­wuchs­för­de­rung
  • Aka­de­mi­sche Selbst­ver­wal­tung
  • Per­so­nal­füh­rung
  • Sprach­kom­pe­tenz

Zum Zeit­punkt der Ein­stel­lung auf die unbe­fris­tete Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur müs­sen dar­über hin­aus die all­ge­mei­nen dienst­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sein.

Im Übri­gen gel­ten für Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, die haupt­be­ruf­lich an der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin tätig sind, die Vor­schrif­ten des § 102 c Abs. 3 BerlHG.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung sollte fol­gende Unter­la­gen beinhal­ten: Lebens­lauf (ggf. inklu­sive Anga­ben nach § 102 a Abs. 1 Satz 4 Ber­li­ner Hoch­schul­ge­setz), Zeug­nisse und Urkun­den / ggf. auch Ernen­nungs­ur­kun­den in deut­scher oder eng­li­scher Spra­che (ggf. Über­set­zun­gen bei­fü­gen), Schrif­ten­ver­zeich­nis, ggf. Anga­ben zur Schul­pra­xis, Liste der durch­ge­führ­ten Lehr­ver­an­stal­tun­gen inklu­sive Nach­wei­sen zur päd­ago­gi­schen Eig­nung, Anga­ben zu der­zei­ti­gen oder geplan­ten For­schungs­vor­ha­ben, For­schungs­ko­ope­ra­tio­nen und Dritt­mit­tel­pro­jek­ten, ggf. Sprach­zer­ti­fi­kate, außer­dem – falls für das jewei­lige Fach­ge­biet zutref­fend – Anga­ben zu Indus­trie­ko­ope­ra­tio­nen, Erfin­dun­gen, Paten­ten, Aus­grün­dun­gen etc.

Bitte rei­chen Sie Ihre Bewer­bungs­un­ter­la­gen elek­tro­nisch als eine pdf-Datei (maxi­mal 5 MB) bis zum 07.10.2021 ein. Fügen Sie außer­dem eine pri­vate Post- sowie E-Mail­adresse bei und ver­wei­sen Sie auf die Ken­nung der Aus­schrei­bung. Sen­den Sie Ihre Bewer­bung an die unten genannte E-Mail­adresse, wobei Sie für die for­male Adres­sie­rung Ihrer Unter­la­gen die fol­gende Post­an­schrift nut­zen kön­nen:

Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin
Fach­be­reich Geo­wis­sen­schaf­ten
Deka­nat
z. Hd. Frau Herm
Mal­te­ser­str. 74-100
12249 Ber­lin

E-Mail-Adresse: berufungen@geo.fu-berlin.de

Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nach Ablauf der gesetz­li­chen Auf­be­wah­rungs­frist gelöscht.

Die für die Beset­zung von Pro­fes­su­ren ins­be­son­dere rele­van­ten Rechts­vor­schrif­ten des Ber­li­ner Hoch­schul­ge­set­zes (§§ 99, 100, 101, 102 a,102 c BerlHG) fin­den Sie hier: https://www.fu-berlin.de/sites/berufungen.

Aus gege­be­nem Anlass und für die Zeit des Prä­senz­not­be­trie­bes der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin bit­ten wir Sie, sich elek­tro­nisch per E-Mail zu bewer­ben. Die Bear­bei­tung einer pos­ta­li­schen Bewer­bung kann nicht sicher­ge­stellt wer­den.

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber/in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den.

Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege von Sei­ten der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.
Die Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin for­dert Frauen aus­drück­lich zur Bewer­bung auf. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind aus­drück­lich erwünscht.