Blätter-Navigation

An­ge­bot 219 von 579 vom 20.07.2021, 11:10

logo

Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Phi­lo­so­phi­sche Fakul­tät - Insti­tut für Sozio­lo­gie/Leib­niz For­schungs­zen­trum Wis­sen­schaft und Gesell­schaft (LCSS)

Am Insti­tut für Sozio­lo­gie/Leib­niz For­schungs­zen­trum Wis­sen­schaft und Gesell­schaft (LCSS) ist eine Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur (m/w/d) der BesGr. W3 NBesO für Sozio­lo­gi­sche Theo­rien der Wis­sens­ge­sell­schaft zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen.

Es han­delt sich um eine zen­trale Pro­fes­sur des Leib­niz For­schungs­zen­trums Wis­sen­schaft und Gesell­schaft (LCSS), die am Insti­tut für Sozio­lo­gie ver­an­kert wird. Das LCSS unter­sucht Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Wis­sen­schaft und Gesell­schaft aus einer inter­dis­zi­pli­nä­ren und grund­la­gen­ori­en­tier­ten Per­spek­tive und koope­riert dabei eng mit dem Deut­schen Zen­trum für Hoch­schul- und Wis­sen­schafts­for­schung (DZHW).

Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur (m/w/d) für Sozio­lo­gi­sche Theo­rien der Wis­sens­ge­sell­schaft

(BesGr. W3 NBesO)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die Pro­fes­sur hat einen Schwer­punkt in der Lehre und For­schung zu sozio­lo­gi­schen Theo­rien der Wis­sens­ge­sell­schaft und wird zur Wei­ter­ent­wick­lung des fakul­täts­über­grei­fen­den inter­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­schwer­punkts "Wis­sen­schafts­re­fle­xion" bei­tra­gen. Sie soll theo­re­ti­sche Kon­zepte und Theo­rien zur Ana­lyse von Wis­sens­ge­sell­schaf­ten, ihren zukünf­ti­gen Ent­wick­lungs­po­ten­tia­len und Kon­flikt­li­nien im glo­ba­len Span­nungs­ge­füge ent­wi­ckeln. In der Lehre wird die Pro­fes­sur in den Stu­di­en­gän­gen BA Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, MA Sozio­lo­gie und MA Wis­sen­schaft und Gesell­schaft die The­ma­tik Sozio­lo­gi­sche Theo­rien der Wis­sens­ge­sell­schaft und des gesell­schaft­li­chen Wan­dels breit ver­tre­ten und sich zudem maß­geb­lich an der Gra­du­ier­ten­schule „Wis­sen­schaft und Gesell­schaft“ betei­li­gen.

Die Auf­ga­ben im All­ge­mei­nen und die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erge­ben sich aus dem Nie­der­säch­si­schen Hoch­schul­ge­setz (NHG). Ein­zel­hei­ten wer­den auf Anfrage erläu­tert.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die Stel­len­in­ha­be­rin oder der Stel­len­in­ha­ber ver­mag aus einer theo­re­tisch inte­grie­ren­den, zen­tral durch die Sozio­lo­gie gepräg­ten Per­spek­tive einen wesent­li­chen Bei­trag zur umfas­sen­den Ana­lyse von Wis­sens­ge­sell­schaf­ten zu leis­ten. Sie ver­fü­gen dazu über breite theo­re­ti­sche Kom­pe­ten­zen und viel­fäl­tige ana­ly­tisch-kon­zep­tio­nelle For­schungs­er­fah­run­gen in der Sozio­lo­gie, die durch hoch­ran­gige und inter­na­tio­nal sicht­bare Publi­ka­tio­nen nach­zu­wei­sen sind.

Gesucht wird eine inter­na­tio­nal füh­rende und gut ver­netzte For­scher­per­sön­lich­keit, die theo­re­tisch forscht, auch offen für empi­ri­sche Ana­ly­sen ist und ihre Stu­dien in die wis­sen­schafts­re­fle­xive For­schung ein­bringt. Die gesuchte Per­son soll in der uni­ver­si­tä­ren Lehre, der Pro­mo­vie­ren­den­aus­bil­dung und der Dritt­mit­tel­ein­wer­bung erfah­ren sein. Von der Per­son wird der Auf­bau neuer und die Wei­ter­ent­wick­lung vor­han­de­ner For­schungs­struk­tu­ren erwar­tet.

Es wird erwar­tet, dass die künf­tige Stel­len­in­ha­be­rin oder der künf­tige Stel­len­in­ha­ber aus­ge­wählte Lehr­ver­an­stal­tun­gen in eng­li­scher Spra­che hält.

Un­ser An­ge­bot:

Auf Wunsch kann eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ermög­licht wer­den.

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver hat sich das stra­te­gi­sche Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen deut­lich zu erhö­hen. Wis­sen­schaft­le­rin­nen wer­den des­halb nach­drück­lich um ihre Bewer­bung gebe­ten. Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Bewer­bun­gen von Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern aus dem Aus­land sind aus­drück­lich erwünscht.

Das Leit­bild der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver misst ins­be­son­dere der inten­si­ven Bera­tung und Betreu­ung der Stu­die­ren­den und der Ein­bin­dung der Uni­ver­si­tät in der Region und Nie­der­sach­sen neben der inter­na­tio­na­len Ori­en­tie­rung von Lehre und For­schung einen her­vor­ra­gen­den Wert bei. Des­halb erwar­tet sie von den Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren, dass sie zur För­de­rung die­ses Zie­les ihren Lebens­mit­tel­punkt in die Region Han­no­ver legen.

Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, die zum Zeit­punkt der beab­sich­tig­ten Ernen­nung das 50. Lebens­jahr schon voll­endet haben und nicht bereits im Beam­ten­ver­hält­nis ste­hen, wer­den grund­sätz­lich im Ange­stell­ten­ver­hält­nis ein­ge­stellt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte bewer­ben Sie sich bis zum 16.09.2021 mit den übli­chen Unter­la­gen aus­schließ­lich über das zen­trale Bewer­bungs­por­tal der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver:

https://berufungen.uni-hannover.de/

Für Aus­künfte steht Ihnen Frau Prof. Dr. Monika Jung­bauer-Gans tele­fo­nisch +49 511 450 670 910 oder per Mail: jungbauer@dzhw.eu gerne zur Ver­fü­gung.

Infor­ma­tio­nen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter
https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.