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An­ge­bot 490 von 579 vom 02.07.2021, 15:29

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Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin - Insti­tut für Expe­ri­men­telle Päd­ia­tri­sche Endo­kri­no­lo­gie - CC17

Die Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin ist eine gemein­same Ein­rich­tung der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Sie hat als eines der größ­ten Uni­ver­si­täts­kli­nika Euro­pas mit bedeu­ten­der Geschichte eine füh­rende Rolle in For­schung, Lehre und Kran­ken­ver­sor­gung inne. Aber auch als moder­nes Unter­neh­men mit Zer­ti­fi­zie­run­gen im medi­zi­ni­schen, kli­ni­schen und im Manage­ment-Bereich tritt die Cha­rité her­vor.

Wis­sen­schaft­li­che/r Mit­ar­bei­ter*in

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Eine Stelle als post-doc Wis­sen­schaft­ler*in ist ab dem 01.09.2021 am Insti­tut für expe­ri­men­telle päd­ia­tri­sche Endo­kri­no­lo­gie der Cha­rité-Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin (AG Küh­nen) ver­füg­bar. Es han­delt sich um ein DFG geför­der­tes For­schungs­pro­jekt (KU 2673/6-1).
Ein Schwer­punkt der Arbeits­gruppe ist die trans­la­tio­nale For­schung zu sel­te­nen endo­kri­nen Erkran­kun­gen. Dabei wird bei­spiels­weise die Frage adres­siert, in wie weit gene­ti­sche und epi­ge­ne­ti­sche Vari­an­ten die zen­trale Regu­la­tion des Kör­per­ge­wich­tes regu­lie­ren und damit das indi­vi­du­elle Risiko für die Ent­wick­lung von Adi­po­si­tas beein­flus­sen. Die Arbeits­gruppe ver­folgt einen trans­la­tio­nen Ansatz u.a. unter Ver­wen­dung von Zell­mo­del­len basie­rend auf huma­nen embryo­na­len Stamm­zel­len (hESC) und huma­nen indu­ziert puri­po­tente Stamm­zel­len (hIPSC).

Ihr Auf­ga­ben­ge­biet:

Die/ der Kan­di­dat*in wird ein DFG geför­der­tes Pro­jekt durch­füh­ren, wel­ches sich mit den zen­tra­len Signal­kas­ka­den im Hypo­tha­la­mus für die Regu­la­tion des Kör­per­ge­wich­tes (Lep­tin-Mela­no­kor­tin Signal­weg) beschäf­tigt. Auf diese Weise sol­len neue The­ra­pie­stra­te­gien für adi­pöse Pati­en­ten ent­wi­ckelt wer­den. Dabei wer­den hiPSC (gesund, von Betrof­fe­nen nach gene edi­t­ing) und hESC unter ande­rem in 2 dimen­sio­nale hypo­tha­la­mi­sche Neu­ro­nen­po­pu­la­tio­nen dif­fe­ren­ziert.

Fol­gende Kern­tech­ni­ken wer­den Ver­wen­dung fin­den:
  • hESC und hIPSC Kul­ti­vie­rung und Dif­fe­ren­zie­rung 2D und 3D Modelle (Orga­noide)
  • CRISPR/Cas 9 gene edi­t­ing
  • Immun­fluo­res­zenz Fär­bun­gen und sin­gle mole­cule fluo­re­scent in situ hybri­di­za­tion (RNA­scope)
  • sin­gle-cell RNA sequen­cing (scRNA-seq)
  • Methy­lom­weite Ana­ly­sen (PBAT, TWGBS)

Zusätz­lich zum Ein­satz kom­men: ChIP-seq und ATAC-seq

Wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern und Mit­ar­bei­te­rin­nen wird nach Maß­gabe ihres Dienst­ver­hält­nis­ses aus­rei­chend Zeit zu eige­ner wis­sen­schaft­li­cher Arbeit gege­ben.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Wir suchen eine(n) talen­tierte(n) und hoch­mo­ti­vierte(n) post-doc Wis­sen­schaft­ler*in, die/der Freude an der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit in einem moti­vier­tem Team hat.
  • Kan­di­da­ten*innen soll­ten Erfah­rung mit mole­ku­lar­bio­lo­gi­schen Metho­den und ggf. stamm­zell-basier­ten Sys­te­men haben.
  • Kan­di­da­ten*innen soll­ten einen PhD Abschluss (z.B. Zell- oder Mole­ku­lar­bio­lo­gie) und Erfah­rung mit expe­ri­men­tel­lem Arbei­ten haben.

Dar­über hin­aus wäre Erfah­rung mit fol­gen­den Tech­ni­ken und The­men hilf­reich:
  • Erfah­rung mit bild­ge­ben­den Ver­fah­ren (mul­ti­di­men­sio­nal micro­scopy, advance image ana­ly­sis) und sin­gle-cell Ana­lyse
  • Kennt­nis über bio­in­for­ma­ti­sche Ana­ly­sen

Der/ die Kan­di­dat*in sollte Freude an der eigen­stän­di­gen wis­sen­schaft­li­chen Arbeit in einem Team haben. Dar­über hin­aus sollte der/die Kan­di­dat*in Moti­va­tion für das Anler­nen/ Super­vi­sion von bei­spiels­weise Stu­die­ren­den (Dok­to­ran­den, Mas­ter-Stu­den­ten) haben.

Gute eng­li­sche Sprach­kennt­nisse (in Wort und Schrift) sind eine wich­tige Vor­aus­set­zung.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ansprech­part­ner*in für Rück­fra­gen mit Kon­takt­da­ten:

Prof. Dr. Peter Küh­nen
E-mail: peter.kuehnen@charite.de

DIE CHA­RITÉ – UNI­VER­SITÄTS­ME­DI­ZIN BER­LIN trifft ihre Per­so­nal­ent­schei­dun­gen nach Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­cher Leis­tung. Gleich­zei­tig wird eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in
Füh­rungs­po­si­tio­nen ange­strebt und dies bei gleich­wer­ti­ger Qua­li­fi­ka­tion im Rah­men der recht­li­chen Mög­lich­kei­ten berück­sich­tigt. Ebenso aus­drück­lich erwünscht sind Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Ein erwei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis, ist vor­zu­le­gen. Even­tu­ell anfal­lende Rei­se­kos­ten kön­nen nicht erstat­tet wer­den. Daten­schutz­hin­weis: Die Cha­rité weist dar­auf hin, dass im
Rah­men und zu Zwe­cken des Bewer­bungs­ver­fah­rens an ver­schie­de­nen Stel­len in der Cha­rité (z.B. Fach­be­reich, Per­so­nal­ver­tre­tung, Per­so­nal­ab­tei­lung) per­so­nen­be­zo­gene Daten gespei­chert und ver­ar­bei­tet wer­den. Wei­ter­hin kön­nen die Daten inner­halb des Kon­zerns sowie an Stel­len außer­halb (z.B. Behör­den) zur Wah­rung berech­tig­ter Inter­es­sen über­mit­telt bzw. ver­ar­bei­tet wer­den. Mit Ihrer Bewer­bung stim­men Sie unse­ren Daten­schutz und Nut­zungs­be­stim­mun­gen für Bewer­bungs­ver­fah­ren, die Sie hier fin­den, zu.