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An­ge­bot 327 von 423 vom 21.04.2021, 12:59

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Insti­tut für Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker-Medi­zin - Hoch­schule für Musik, Thea­ter und Medien Han­no­ver

Im Mit­tel­punkt der kli­ni­schen For­schung ste­hen Bewe­gungs­stö­run­gen (Fokale Dys­to­nie und auf­ga­ben­spe­zi­fi­scher Tre­mor) und chro­ni­sche Schmer­zen bei Musi­ke­rIn­nen. Ziele sind ein ver­bes­ser­tes Ver­ständ­nis der Ätio­lo­gie und Patho­phy­sio­lo­gie die­ser Erkran­kun­gen, sowie the­ra­peu­ti­sche Behand­lungs­me­tho­den zu ent­wi­ckeln.
Dar­über hin­aus wer­den Unter­su­chun­gen zur Ver­än­de­rung neu­ro­na­ler Netz­werke durch musi­ka­li­sches Ler­nen und musik­un­ter­stützte The­ra­pie­an­sätze durch­ge­führt.

Wiss. Mit­ar­bei­te­rIn am Insti­tut für Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker-Medi­zin (m/w/d)

Am Insti­tut für Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker­me­di­zin (IMMM) der Hoch­schule für Musik, Thea­ter und Medien Han­no­ver ist zum nächst­mögli­chen Zeit­punkt die halbe Pro­jekt­stelle
einer/eines wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­te­rin/Mit­ar­bei­ters (m/w/d)
(Ent­gelt­gruppe 13 TV-L)
befris­tet bis zum 15.11.2023 zu beset­zen. Die Stelle ist der For­schungs­gruppe der Juni­or­pro­fes­sur Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker-Medi­zin von Herrn Prof. Dr. Lee ange­glie­dert. Bei einer erfolg­rei­chen Zwi­schen­eva­lu­ie­rung der Juni­or­pro­fes­sur kann das Pro­jekt ggf. ver­län­gert wer­den.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Ein Schwer­punkt des IMMM auf dem Gebiet der Musik­phy­sio­lo­gie und Musi­ker­me­di­zin ist die Schmerz­for­schung bei Musi­zie­ren­den. Es gibt Hin­weise auf eine ver­än­derte Schmerz­ver­ar­bei­tung bei Musi­zie­ren­den im Ver­gleich zu Nicht-Musi­zie­ren­den. In einem Teil­pro­jekt sol­len daher neu­ro­phy­sio­lo­gi­sche Kor­re­late der Schmerz­wahr­neh­mung und Schmerz­ver­ar­bei­tung bei Musi­zie­ren­den unter­sucht wer­den, indem durch einen Hit­zes­ti­mu­la­tor (TSA2, Medoc) evo­zierte Poten­ziale (con­tact heat evo­ked poten­ti­als, CHEPS) mit­tels EEG gemes­sen und zwi­schen Musi­zie­ren­den und Nicht-Musi­zie­ren­den ver­gli­chen wer­den. Das Auf­ga­ben­ge­biet umfasst die Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung der Mes­sun­gen, die Aus­wer­tung der erho­be­nen Daten und die Publi­ka­tion der Ergeb­nisse in peer-reviewed Fach­zeit­schrif­ten und auf Kon­fe­ren­zen.
Gebo­ten wer­den eine gute Arbeits­at­mos­phäre, Unter­stüt­zung beim Qua­li­fi­ka­ti­ons­pro­jekt sowie eine Förde­rung der wis­sen­schaft­li­chen Wei­ter­qua­li­fi­ka­tion (z.B. durch die Unter­stüt­zung bei Kon­fe­renz- bei­trä­gen und Publi­ka­tio­nen).

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter; bevor­zugt Phy­sik, Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten, Infor­ma­tik oder Bio­lo­gie)
  • Inter­esse an der Ent­wick­lung der Schmerz­for­schung am IMMM
  • Freude an der krea­ti­ven Pla­nung und Durch­füh­rung von kli­nisch ori­en­tier­ten Stu­dien
  • Team­fä­hig­keit, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen, ins­be­son­dere bei Umgang mit Pati­ent*innen
  • Prak­ti­sche musi­ka­li­sche Erfah­run­gen

Un­ser An­ge­bot:

Für Rück­fra­gen wen­den Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. André Lee (andre.lee@hmtm-hannover.de; Tel. 0511-3100562).

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Hoch­schule für Musik, Thea­ter und Medien för­dert die beruf­li­che Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern und die Hete­ro­ge­nität unter ihren Mit­glie­dern. Bewer­bun­gen von Men­schen mit einer Schwer­be­hin­de­rung wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sind will­kom­men.

Bitte beach­ten Sie unsere Hin­weise zum Daten­schutz im Bewer­bungs­ver­fah­ren unter https://www.hmtm-hannover.de/de/hochschule/stellenausschreibungen/

Bitte rich­ten Sie eine aus­sa­ge­kräf­tige Bewer­bung mit Lebens­lauf und ein­schlä­gi­gen Zeug­nis­sen unter Angabe der Kenn­zif­fer „05/2021“ bis zum 30.04.2021 aus­schließ­lich auf dem Post­weg an die Prä­si­den­tin der Hoch­schule für Musik Thea­ter und Medien Han­no­ver, Per­so­nal­ab­tei­lung, z.Hd. Frau Stein­mann, Neues Haus 1, 30175 Han­no­ver.
Bitte rei­chen Sie Ihre Unter­la­gen nur als unbe­glau­bigte Kopien (keine Ori­gi­nale) ein, da eine Rück­sen­dung grund­sätz­lich nicht erfolgt. Die Unter­la­gen wer­den nach Abschluss des Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­rens ver­nich­tet.