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An­ge­bot 195 von 317 vom 10.09.2020, 00:00

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Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Fakul­tät für Mathe­ma­tik und Phy­sik - Insti­tut für Gra­vi­ta­ti­ons­phy­sik (IGP)

Am Insti­tut für Gra­vi­ta­ti­ons­phy­sik (IGP) ist eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che Soft­ware­ent­wick­le­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Soft­ware­ent­wick­ler (m/w/d) für “Opto­me­cha­ni­sche Iner­ti­al­sen­so­ren” (Ent­gGr. 13 TV-L, 100 %) zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen. Die Stelle ist auf drei Jahre befris­tet.

Sie wer­den ein mul­ti­dis­zi­pli­nä­res Team am Insti­tut für Gra­vi­ta­ti­ons­phy­sik (IGP) der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver unter­stüt­zen. Das IGP ist ein welt­weit füh­ren­des Insti­tut, wel­ches sich auf Gra­vi­ta­tion, Gra­vi­ta­ti­ons­wel­len und Laser­in­ter­fe­ro­me­trie spe­zia­li­siert hat. Das Pro­jekt wird in enger Zusam­men­ar­beit mit dem neu gegrün­de­ten Insti­tut für Satel­li­ten­geo­dä­sie und Iner­ti­al­sen­so­rik des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR-SI) durch­ge­führt, wel­ches sich in räum­li­cher Nähe zum IGP befin­det.

Das IGP hat maß­geb­lich zum Erfolg der LISA Path­fin­der (LPF) und GRACE Fol­low-On (GRACE-FO) Mis­sio­nen bei­getra­gen. Durch LPF und GRACE-FO hat sich die Hete­ro­dyn-Laser­in­ter­fe­ro­me­trie als prak­ti­ka­ble Tech­no­lo­gie für einige der ehr­gei­zigs­ten mess­tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen auf dem Gebiet der Geo­dä­sie und Gra­vi­ta­tion erwie­sen. Der­zeit ist unsere Gruppe an der Ent­wick­lung opto­me­cha­ni­scher Träg­heits­sen­so­ren der nächs­ten Genera­tion betei­ligt. Ein sol­ches opti­sches Mess­sys­tem wird die Ent­wick­lung neu­ar­ti­ger Instru­mente wie Gra­vi­me­ter und Gra­vi­ta­ti­ons­gra­dio­me­ter mit bei­spiel­lo­ser Prä­zi­sion ermög­li­chen, ins­be­son­dere im Nie­der­fre­quenz­band, wo der­zei­tige Sen­so­ren typi­scher­weise hin­sicht­lich ihrer Emp­find­lich­keit begrenzt sind. Diese Mess­in­stru­mente wer­den für zukünf­tige Geo­dä­sie­an­wen­dun­gen, wie z.B. Next Genera­tion Gra­vity Field Mis­si­ons (NGGMs) und GOCE-artige Gra­dio­me­trie­mis­sio­nen, über­aus hilf­reich sein.

Wis­sen­schaft­li­che Soft­ware­ent­wick­le­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Soft­ware­ent­wick­ler (m/w/d) für “Opto­me­cha­ni­sche Iner­ti­al­sen­so­ren”

(Ent­gGr. 13 TV-L, 100 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Sie wer­den unser Team in der Ent­wick­lung fort­schritt­li­cher wis­sen­schaft­li­cher Mess­in­stru­mente für die Auf­nahme und Pro­zes­sie­rung von Signa­len von laser­op­ti­schen Expe­ri­men­ten unter­stüt­zen.

Das lang­fris­tige Pro­jekt­ziel ist die Rea­li­sie­rung eines Engi­nee­ring Modells eines kom­pak­ten Iner­ti­al­sen­sors als Teil eines opto­me­cha­ni­schen Akze­l­e­ro­me­ters für eine NGGM.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom oder Mas­ter) in Infor­ma­tik, Soft­ware­ent­wick­lung, Phy­sik, Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten oder einem ver­gleich­ba­ren Feld ist Vor­aus­set­zung für die Ein­stel­lung. Sie soll­ten Erfah­rung in der Ent­wick­lung von Embed­ded Soft­ware nach­wei­sen kön­nen. Erfah­rung mit laser­op­ti­schen Expe­ri­men­ten sowie Elek­tro­nik­de­sign und –Bau sind von Vor­teil.

Ins­be­son­dere soll­ten Sie ver­tiefte Vor­kennt­nisse in den fol­gen­den Berei­chen nach­wei­sen kön­nen:

  • Soft­ware­op­ti­mie­rung digi­ta­ler Signal­ver­ar­bei­tungs­al­go­rith­men basie­rend auf Kal­man-Fil­te­rung und nicht­li­nea­ren Anpas­sun­gen als Pha­sen­aus­le­se­tech­ni­ken für die Laser­in­ter­fe­ro­me­trie
  • Design und Soft­ware-Imple­men­tie­rung digi­ta­ler Regel­kreise, um über­mä­ßige Rausch­bei­träge zu mini­mie­ren
  • Design und Soft­ware­ent­wick­lung (FPGA, Mikro­pro­zes­so­ren, Spei­cher, usw.) zur Rea­li­sie­rung der ver­schie­de­nen Instru­men­ten­schnitt­stel­len, ein­schließ­lich Ether­net, USB, Space Wire, SPI, UAR, usw.
  • Boot-Soft­ware, Anwen­dungs­soft­ware und Ent­wick­lung gra­fi­scher Ober­flä­chen für die Steue­rung und den Betrieb der zu ent­wi­ckeln­den Instru­mente
  • Daten­ana­ly­se­tech­ni­ken, Ent­wick­lung phy­si­ka­li­scher und mathe­ma­ti­scher Modelle zur Beschrei­bung der beob­ach­te­ten Phä­no­mene inner­halb des Instru­ments
  • Sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift wer­den erwar­tet

Un­ser An­ge­bot:

Auf Wunsch kann eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ermög­licht wer­den.

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver will die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders för­dern und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben.

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen (Lebens­lauf mit Publi­ka­ti­ons­liste, Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Arbeits­zeug­nis­sen, Nach­weise aller erbrach­ten Abschlüsse) bis zum 30.09.2020 in elek­tro­ni­scher Form (in einer pdf-Datei) an

E-Mail:
juan.jose.esteban@aei.mpg.de

oder alter­na­tiv pos­ta­lisch an:

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Gra­vi­ta­ti­ons­phy­sik
z.Hd. Juan José Este­ban Del­gado
Callin­straße 38
30167 Han­no­ver

Für wei­tere Aus­künfte steht Ihnen Dr.-Ing. Juan José Este­ban Del­gado gerne zur Ver­fü­gung
(E-Mail: juan.jose.esteban@aei.mpg.de).

Infor­ma­tio­nen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter
https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.