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An­ge­bot 206 von 320 vom 07.09.2020, 00:00

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Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver - Fakul­tät für Mathe­ma­tik und Phy­sik - Insti­tut für Quan­ten­op­tik

Am Insti­tut für Quan­ten­op­tik (AG von Prof. Dr. Ernst M. Rasel) ist eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin oder Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter (m/w/d) in Expe­ri­men­tal­phy­sik (Ent­gGr. 13 TV-L, 75 %) kurz­fris­tig zu beset­zen. Wir suchen moti­vierte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber zur Ver­stär­kung unse­res Teams. Es besteht die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion. Die Stelle ist auf 3 Jahre befris­tet, mit der Mög­lich­keit auf Ver­län­ge­rung.

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­beit (m/w/d) in Expe­ri­men­tal­phy­sik

(Ent­gGr. 13 TV-L, 75 %)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Ähn­lich wie die Ent­wick­lung von Lasern für die Inter­fe­ro­me­trie in der Optik stellt der Ein­satz von Bose-Ein­stein-Kon­den­sa­ten (BEKs) einen Para­dig­men­wech­sel in der Atom-inter­fe­ro­me­trie (AI) dar. Das volle Poten­zial der AI kann durch den Ein­satz kol­li­mier­ter BEKs auf ultra­lan­gen Zeit­s­ka­len von Sekun­den aus­ge­schöpft wer­den, wel­che von Mikro-gra­vi­ta­ti­ons­platt­for­men, wie dem Fall­turm Bre­men, bereit­ge­stellt wer­den. Mit unse­rer Appa­ra­tur QUAN­TUS-2 unter­su­chen wir neu­ar­tige Metho­den für die BEK-Inter­fe­ro­me­trie am Fall­turm Bre­men, um das Instru­men­ta­rium für kom­mende welt­raum­ge­stützte Mis­sio­nen, wie BEC­CAL, vor­zu­be­rei­ten. Der nächste wich­tige Schritt des Expe­ri­ments besteht in der Auf­rüs­tung auf eine zweite Spe­zies - Kalium. Die bereits für Rubi­dium ent­wi­ckel­ten Metho­den müs­sen über­ar­bei­tet und auf Kalium erwei­tert wer­den. Diese Stu­dien sind von enor­mer Bedeu­tung für noch ehr­gei­zi­gere Welt­raum­ex­pe­ri­mente an Bord der Inter­na­tio­na­len Raum­sta­tion oder von Satel­li­ten.

Basie­rend auf der QUEST Leib­niz For­schungs­schule und dem aktu­el­len Exzel­lenz­clus­ter Quant­um­Fron­tiers bie­ten wir her­aus­ra­gende For­schungs­mög­lich­kei­ten mit einer Viel­zahl sowohl natio­na­ler als auch inter­na­tio­na­ler Koope­ra­tio­nen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium der Phy­sik oder eines angren­zen­den Stu­di­en­gangs ist Vor­aus­set­zung für die Bewer­bung. Gute Kennt­nisse in der Atom- und Quan­ten­op­tik wer­den emp­foh­len und her­vor­ra­gende Stu­di­en­leis­tun­gen erwar­tet. Erfah­rung in der Laser­phy­sik, Elek­tro­nik, Pro­gram­mie­rung und/oder Gra­vi­ta­ti­ons­phy­sik sind hilf­reich, aber nicht zwin­gend not­wen­dig.

Un­ser An­ge­bot:

Die Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver will die beruf­li­che Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Män­nern beson­ders för­dern und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Frauen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben.

Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre Bewer­bung mit den übli­chen Unter­la­gen bis zum 30.09.2020 an:

Gott­fried Wil­helm Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver
Insti­tut für Quan­ten­op­tik
Herrn Dr. Sven Abend
Wel­fen­gar­ten 1
30167 Han­no­ver

Für Aus­künfte steht Ihnen Herr Dr. Sven Abend (Tel.: +49 (0) 511 762-4107,
E-Mail:
abend@iqo.uni-hannover.de) zur Ver­fü­gung.

Infor­ma­tio­nen nach Arti­kel 13 DSGVO zur Erhe­bung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten fin­den Sie unter
https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.