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An­ge­bot 239 von 369 vom 22.07.2020, 12:06

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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fach­be­reich Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten - Otto-Suhr-Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft - For­schungs­zen­trum für Umwelt­po­li­tik (FFU)

„Trans­dis­zi­pli­näre For­schung zur Ent­sor­gung hoch­ra­dio­ak­ti­ver Abfälle in Deutsch­land“ (TRAN­SENS) lau­tet die Bezeich­nung des Ver­bund­vor­ha­bens, an wel­chem das For­schungs­zen­trum für Umwelt­po­li­tik (FFU) der FU Ber­lin betei­ligt ist. Das Vor­ha­ben wird durch das BMWi und das NMWK (im Nie­der­säch­si­schen Vorab der VW-Stif­tung) finan­ziert. Mit 16 wei­te­ren For­schungs­teams aus Deutsch­land und der Schweiz wer­den ver­schie­dene Dimen­sio­nen des Umgangs mit hoch­ra­dio­ak­ti­ven Rest­stof­fen unter­sucht. Ziel ist die Ver­bes­se­rung von Qua­li­tät und Robust­heit der sozio­tech­ni­schen Gestal­tung des Ent­sor­gungs­pfa­des. Am FFU wer­den im Spe­zi­el­len Fra­gen der poli­ti­schen Regu­lie­rung (modes of Gover­nance) behan­delt, die vom Framing des Pro­blems als wicked pro­blem, über die Medien der Regu­la­tion wie Kom­pen­sa­ti­ons­leis­tun­gen bis zu den unter­schied­li­chen Inter­es­sen der Akteure rei­chen. Andere Teams in TRAN­SENS beschäf­ti­gen sich mit Fra­gen aus der Insti­tu­tio­nen­öko­no­mik, Finan­zie­rungs­fra­gen im föde­ra­len Sys­tem sowie mit Fra­gen von Fair­ness und Pro­zess­be­tei­li­gung. Ein beson­de­res Augen­merk wird auf die Kon­flikt­po­ten­tiale gelegt, wel­che die Stand­ort­su­che beglei­ten. TRAN­SENS hat einen expe­ri­men­tel­len Cha­rak­ter. Erst­mals wer­den in Deutsch­land auf den Grund­la­gen sozial- wie poli­tik­wis­sen­schaft­li­cher und inter­dis­zi­pli­nä­rer For­schung Sta­ke­hol­der und die inter­es­sierte Öffent­lich­keit in die ver­schie­de­nen Arbeits­pakte der For­schung ein­be­zo­gen. So sol­len einer­seits Erkennt­nisse für ver­bes­serte Erfolgs­be­din­gun­gen der Ent­sor­gung und ande­rer­seits theo­re­tisch-metho­di­sche Rück­schlüsse für die Trans­dis­zi­pli­na­ri­täts­for­schung gewon­nen wer­den.

Wiss. Mit­ar­bei­ter/-in (m/w/d)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Rah­men des dritt­mit­tel­fi­nan­zier­ten For­schungs­pro­jek­tes wird die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion gege­ben. Das FFU sucht daher eine/-n Dok­to­ran­den/-in, der/die TRAN­SENS als Aus­gangs­punkt für eine Pro­mo­tion zur sozio­tech­ni­schen Gestal­tung des Ent­sor­gungs­pfa­des nimmt. Die Tätig­keit soll die von TRAN­SENS orga­ni­sierte For­schungs­ar­beit beglei­ten und offen für inter- und trans­dis­zi­pli­näre For­schung sein:

  • For­schung bspw. mit fol­gen­den The­men­set­zun­gen: polit-öko­no­mi­sche End­la­ger-Gover­nance, Dis­kurs­ana­lyse, Kon­flikt­ana­lyse, Gen­der-Per­spek­tive, Insti­tu­tio­nen­ar­chi­tek­tur, Betei­li­gungs­for­mate bei Hoch­ri­si­ko­tech­no­lo­gien, trans­dis­zi­pli­näre For­schung in sozio­tech­ni­schen Zusam­men­hän­gen (der Bewer­bung ist ein Expo­sés (5-10 Sei­ten) für das eigene Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben bei­zu­le­gen),

  • Mit­ar­beit in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung (optio­nal),

  • Die Tätig­keit dient der eige­nen wis­sen­schaft­li­chen Qua­li­fi­zie­rung.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:

  • Abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom, Magis­ter, Mas­ter) mit sehr gutem Abschluss in den Poli­tik- oder Sozi­al­wis­sen­schaf­ten.
Erwünscht:

  • Inter­esse an den The­men des gesell­schaft­li­chen Umgangs mit hoch­ra­dio­ak­ti­ven Abfäl­len und der Stand­ort­su­che für ein End­la­ger

  • Fähig­keit, sich schnell in neue The­men­ge­biete ein­zu­ar­bei­ten

  • Inter­esse an inter- und trans­dis­zi­pli­nä­rer Arbeit in einem grö­ße­ren For­schungs­ver­bund

  • selb­stän­dige Arbeits­weise und Eigen­in­itia­tive, metho­di­sches und sys­te­ma­ti­sches Vor­ge­hen und struk­tu­rier­tes und ziel­ori­en­tier­tes Den­ken

  • Erfah­run­gen im wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten und in der Durch­füh­rung von Inter­views

  • Metho­den­kom­pe­tenz in der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung

  • hohe Moti­va­tion, Team­fä­hig­keit, Fle­xi­bi­li­tät und Begeis­te­rung für das Thema

  • sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift

Un­ser An­ge­bot:

Es han­delt sich um eine Pro­mo­ti­ons­stelle im Rah­men eines Dritt­mit­tel­pro­jek­tes.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bewer­bun­gen sind mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen, inklu­sive der Skizze eines Expo­sés (5-10 Sei­ten) für das eigene Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben, unter Angabe der Ken­nung bis zum 18.08.2020 im For­mat PDF (vor­zugs­weise als ein Doku­ment) per E-Mail zu rich­ten an achim.brunnengraeber@fu-berlin.de.
Aus gege­be­nem Anlass und für die Zeit des Prä­senz­not­be­trie­bes der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin bit­ten wir Sie, sich elek­tro­nisch per E-Mail zu bewer­ben. Die Bear­bei­tung einer pos­ta­li­schen Bewer­bung kann nicht sicher­ge­stellt wer­den.

Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin
Fach­be­reich Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten
Otto-Suhr-Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft
For­schungs­zen­trum für Umwelt­po­li­tik (FFU)
Herrn Dr. Achim Brun­nen­grä­ber
Ihnestr. 22
14195 Ber­lin (Dah­lem)

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber/in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege von Sei­ten der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.
Die Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin for­dert Frauen aus­drück­lich zur Bewer­bung auf. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind aus­drück­lich erwünscht.

Vor­stel­lungs­kos­ten kön­nen von der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin lei­der nicht über­nom­men wer­den.
Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie Ihre Unter­la­gen nur in Kopie ein.