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An­ge­bot 250 von 358 vom 20.07.2020, 00:00

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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Zen­tral­in­sti­tut John-F.-Ken­nedy-Insti­tut - Excel­lenz­clus­ter "Con­te­sta­tion of the Libe­ral Script" (SCRIPTS)

Wiss. Mit­ar­bei­ter/-in (Pra­e­doc) (m/w/d)

mit 65%-Teil­zeit­be­schäf­ti­gung | befris­tet auf 3 Jahre | Ent­gelt­gruppe 13 TV-L FU | Ken­nung: D Pra­e­doc_SCRIPTS_Gen­der, Bor­ders, Memory (History)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Der Exzel­lenz­clus­ter SCRIPTS bie­tet ein attrak­ti­ves aka­de­mi­sches Umfeld und Exper­tise aus den Regio­nal­stu­dien, der Glo­bal­ge­schichte und der Polit­öko­no­mie sowie finan­zi­elle Unter­stüt­zung für Archiv- und Kon­fe­renz­rei­sen. Die erfolg­rei­chen Kan­di­dat/innen haben als affi­li­ierte Mit­glie­der der Ber­lin Gra­duate School for Glo­bal and Trans­re­gio­nal Stu­dies (BGTS) Anbin­dung an die aktive Gemein­schaft jun­ger Wis­sen­schaft­ler*innen am Clus­ter. Für eine detail­lierte Pro­jekt­be­schrei­bung des SCRIPTS-For­schungs­pro­gramms, teil­neh­men­der For­scher*innen, und des inter­na­tio­na­len Netz­werks betei­lig­ter Insti­tu­tio­nen, siehe: https://www.scripts-berlin.eu/about-us
Das SCRIPTS-Pro­jekt "Gen­der, Bor­ders, Memory" (GBM) unter­sucht die Rolle von Gen­der und Memory im Kon­text von Gren­zen und Grenz­re­gio­nen des libe­ra­len Skrip­tes. Es ana­ly­siert, inwie­weit unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen von Geschlecht und Geschlech­ter­rol­len in Geschichte und Gegen­wart die Fest­le­gung von Gren­zen und Grenz­kon­flik­ten in libe­ra­len Regi­men beein­flusst haben. Als Fall­stu­die wid­met sich das Pro­jekt der Bedeu­tung von Gen­der und Memory in der sepa­ra­tis­ti­schen Bewe­gung Kata­lo­ni­ens, ins­be­son­dere anhand von Bil­dern, Sym­bo­len, Argu­men­ten im Kon­text von Mobi­li­sie­rung und Pro­test. Die Bedeu­tung kolo­nia­ler Erin­ne­run­gen wie z.B. die Bela­ge­rung von Bar­ce­lona 1714 oder der spa­nisch-ame­ri­ka­ni­sche Krieg 1898 sowie die kata­la­ni­sche Wahl­rechts­be­we­gung im frü­hen 20. Jahr­hun­dert sol­len bei der Ana­lyse der Suche nach kata­la­ni­scher Selbst­be­stim­mung aus gen­der­spe­zi­fi­scher Sicht eine zen­trale Rolle spie­len.

Auf­ga­ben­ge­biet:

Die ein­zu­stel­len­den Per­so­nen wer­den in einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Kon­text eng mit den Pro­jekte­lei­te­rin­nen Prof. Dr. Jes­sica Gienow-Hecht (Inter­na­tio­nale Geschichte) und Prof. Dr. Gülay Çağlar (Pro­fes­so­rin für Poli­tik­wis­sen­schaft im Arbeits­be­reich „Gen­der & Diver­sity“) zusam­men­ar­bei­ten. Die ein­zu­stel­lende Per­son in der Geschichts­wis­sen­schaft wird sich mit der his­to­ri­schen Dimen­sion der sepa­ra­tis­ti­schen Bewe­gung in Kata­lo­nien aus­ein­an­der­set­zen, ins­be­son­dere mit der Rolle von his­to­ri­scher Erin­ne­rung z.B. in Bezug auf die Ereig­nisse von 1714, 1898 und der frü­hen regio­na­len femi­nis­ti­schen Bewe­gung. Es gilt auch zu unter­su­chen, wie Erin­ne­rung und his­to­ri­sche Refe­renz­punkte wie z.B. Gen­der­nor­men, Akti­vis­mus und Sym­bo­lik gegen­wär­tige Her­aus­for­de­run­gen des libe­ra­len Bor­der Skrip­tes beein­flus­sen.

  • Mit­ar­beit im For­schungs­pro­jekt mit Gele­gen­heit zur Pro­mo­tion
  • Unter­stüt­zung bei der Aus­ar­bei­tung des For­schungs­de­signs und bei der Wei­ter­ent­wick­lung des Theo­rie- und Ana­ly­se­rah­mens
  • Durch­füh­rung der Feld­for­schung
  • Mit­wir­kung und Teil­nahme an den Ver­an­stal­tun­gen des Clus­ters
  • Mit­wir­kung an gemein­sa­men Publi­ka­tio­nen
  • Unter­stüt­zung bei der Pla­nung und Durch­füh­rung von Work­shops
  • Erstel­len von Zwi­schen­be­rich­ten

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:

  • Abge­schlos­se­nes wiss. Hoch­schul­stu­dium im Fach Geschichts­wis­sen­schaft


Erwünscht:

  • Kennt­nisse im Bereich der archi­va­li­schen und Pri­mär­quel­len­for­schung
  • Kennt­nisse im Bereich Geschlech­ter­for­schung
  • Kennt­nis im Bereich der Regio­nal­stu­dien (Europa und Latein­ame­rika)
  • Kennt­nisse im The­men­be­reich Natio­na­lis­mus/Sepa­ra­tis­mus
  • sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift
  • sehr gute Spa­nisch­kennt­nisse in Wort und Schrift; Kennt­nisse in Kata­lan von Vor­teil
  • Team­fä­hig­keit und struk­tu­rierte Arbeits­weise

Wei­tere Infor­ma­tio­nen erteilt Frau Prof. Dr. Jes­sica Gienow-Hecht (history@jfki.fu-berlin.de / 030-838 - 52 474).

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen sind mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen bis zum 17.08.2020 unter Angabe der Ken­nung im For­mat PDF (vor­zugs­weise als ein Doku­ment) elek­tro­nisch per E-Mail zu rich­ten an Frau Prof. Dr. Jes­sica Gienow-Hecht: history@jfki.fu-berlin.de.
Aus gege­be­nem Anlass und für die Zeit des Prä­senz­not­be­trie­bes der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin bit­ten wir Sie, sich elek­tro­nisch per E-Mail zu bewer­ben. Die Bear­bei­tung einer pos­ta­li­schen Bewer­bung kann nicht sicher­ge­stellt wer­den.

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Frau Prof. Dr. Jes­sica Gienow-Hecht
Lans­str. 7-9
14195 Ber­lin (Dah­lem)

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber/in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege von Sei­ten der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.

Die Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin for­dert Frauen aus­drück­lich zur Bewer­bung auf. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind aus­drück­lich erwünscht.

Vor­stel­lungs­kos­ten kön­nen von der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin lei­der nicht über­nom­men wer­den.
Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie Ihre Unter­la­gen nur in Kopie ein.