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An­ge­bot 303 von 481 vom 30.01.2020, 10:09

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät I - Zen­trum für Frauen- und Geschlech­ter­for­schung (ZIFG)

Das Pro­jekt "Die Neu­erfin­dung des Kol­lek­ti­ven? Zur Wie­der­ent­de­ckung des Gemein­sa­men. Eine Unter­su­chung von Dis­kur­sen und Prak­ti­ken urba­nen Woh­nens in Gemein­schaf­ten" erforscht, wie Recht und Geschlecht in Pro­jek­ten gemein­schaft­li­chen Woh­nens die Mög­lich­keits­be­din­gun­gen und Ima­gi­na­ti­ons­räume für prak­ti­sche Such­be­we­gun­gen eines kon­kre­ten, all­täg­li­chen gemein­sa­men kon­fi­gu­rie­ren und (mit-)kon­sti­tu­ie­ren. Die Unter­su­chung von Pro­jek­ten gemein­schaft­li­chen Woh­nens als aktu­elle Expe­ri­mente neuer For­men von Sub­jek­ti­vie­rung und Kol­lek­ti­vie­rung umfasst drei Dimen­sio­nen: a) Dis­kurse zu gemein­schaft­li­chem Woh­nen; b) Ber­lin als Rechts­raum und öko­no­misch-insti­tu­tio­nelle Arena; c) Prak­ti­ken der Kol­lek­ti­vie­rung.

Das am Zen­trum für Inter­dis­zi­pli­näre Frauen- und Geschlech­ter­for­schung der TU Ber­lin ange­sie­delte Pro­jekt ist Teil der von der DFG geför­der­ten For­schungs­gruppe 2265 "Recht - Geschlecht - Kol­lek­ti­vi­tät. Pro­zesse der Nor­mie­rung, Kate­go­ri­sie­rung und Soli­da­ri­sie­rung". Die inter­dis­zi­pli­näre For­schungs­gruppe unter­sucht Aus­tausch­pro­zesse, Wech­sel­wir­kun­gen, Wider­sprü­che und Ambi­gui­tä­ten, die dort ent­ste­hen, wo all­tags­welt­li­che, insti­tu­tio­nelle und recht­li­che Prak­ti­ken auf­ein­an­der­tref­fen. In sechs Teil­pro­jek­ten wer­den Kol­lek­tive, Vor­stel­lun­gen von Kol­lek­ti­vi­tät und Pro­zesse der Kol­lek­ti­vie­rung in ihrer gesell­schafts­po­li­ti­schen Bedeu­tung ana­ly­siert und dabei unter­schied­li­che Dimen­sio­nen von Recht, Geschlecht und Kol­lek­ti­vi­tät in den Blick genom­men. Das Pro­jekt läuft seit 1.4.2018 und hat noch ein Rest­lauf­zeit bis 31.05.2021. Neben den wis­sen­schaft­li­chen Auf­ga­ben im lau­fen­den Pro­jekt ist die Mit­ar­beit am Fol­ge­an­trag Teil der Auf­ga­ben­be­schrei­bung.

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - 65 % Arbeits­zeit - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

  • Daten- und Lite­ra­tur­re­cher­chen
  • inhalt­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Mit­ar­beit bei den Erhe­bungs- und Aus­wer­tungs­tä­tig­kei­ten (Doku­men­ten­ana­lyse, Dis­kurs- bzw. Dis­po­si­tiv­ana­lyse, Inter­views, situa­ti­ons­ana­ly­ti­sche Map­ping-Ver­fah­ren)
  • Mit­ar­beit bei der Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung von pro­jekt­in­ter­nen und pro­jekt­über­grei­fen­den Work­shops
  • enge Zusam­men­ar­beit und inter­dis­zi­pli­nä­rer Aus­tausch mit den ande­ren Pro­jek­ten der DFG-For­schungs­gruppe Mit­ar­beit am Abschluss­be­richt und dem Fol­ge­an­trag für die zweite För­der­pe­ri­ode

Es besteht die Mög­lich­keit im Rah­men des Pro­jek­tes ein Dis­ser­ta­ti­ons­thema für die mög­li­che zweite För­der­pe­ri­ode zu ent­wi­ckeln.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • erfolg­reich abge­schlos­se­nes sozi­al­wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom, Mas­ter oder Äqui­va­lent) mit pro­jekt­re­le­van­ten inhalt­li­chen Schwer­punkt­set­zun­gen
  • gute Kennt­nisse in der Geschlech­ter­for­schung
  • gute Kennt­nisse in der qua­li­ta­ti­ven Sozi­al­for­schung
  • Team­fä­hig­keit
  • gute Deutsch- und/oder Eng­lisch­kennt­nisse erfor­der­lich; Bereit­schaft die jeweils feh­len­den Sprach­kennt­nisse zu erler­nen

Erwünscht:
  • Kennt­nis von und Inter­esse an femi­nis­ti­scher Gesell­schafts­theo­rie
  • Kennt­nis von und Inter­esse an Stadt­for­schung und/oder Rechts­so­zio­lo­gie
  • Inter­esse an For­schung zu Com­mons
  • Erfah­run­gen in der Kon­zep­tion und Orga­ni­sa­tion von Tagun­gen, Work­shops und Kon­fe­ren­zen

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen an die Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakultät I, Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG), Prof. Sabine Hark, Sekr. MAR 2-4, Marchstraße 23, 10587 Berlin.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.

Aus Kostengründen werden die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt.
Bitte reichen Sie nur Kopien ein.