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An­ge­bot 107 von 408 vom 16.04.2019, 15:46

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Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH - Sozi­al­wis­sen­schaf­ten

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (WZB) betreibt pro­blem­ori­en­tierte Grund­la­gen­for­schung. Unter­sucht wer­den Ent­wick­lun­gen, Pro­bleme und Inno­va­ti­ons­chan­cen moder­ner Gesell­schaf­ten. Die For­schung ist theo­rie­ge­lei­tet, pra­xis­be­zo­gen, oft lang­fris­tig ange­legt und meist inter­na­tio­nal ver­glei­chend.

For­schungs­as­sis­tenz (w/m/d)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung sucht für die For­schungs­gruppe der Prä­si­den­tin im Rah­men des dritt­mit­tel­fi­nan­zier­ten Koope­ra­ti­ons­pro­jekts „Effi­ci­ency and Equity in Edu­ca­tion: Quasi-Expe­ri­men­tal Evi­dence from School Reforms across Ger­man Sta­tes (EffEE)“ (Pro­jekt­lei­tung: Prof. Dr. h.c. Jutta All­men­din­ger, Ph.D., Prof. Dr. Mar­cel Hel­big) zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt und befris­tet auf 18 Monate mit 65 % der regu­lä­ren Arbeits­zeit (der­zeit 25,35 Wochen­stun­den) eine

For­schungs­as­sis­tenz (w/m/d).

Bil­dungs­po­li­tik ist in Deutsch­land föde­ral struk­tu­riert. Schule ist in den 16 Bun­des­län­dern über unter­schied­li­che Lan­des­ge­setze, -ver­ord­nun­gen und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten gere­gelt. Gleich­zei­tig unter­schei­den sich die Bil­dungs­chan­cen, Kom­pe­ten­zen, und Lebens­chan­cen sowohl abso­lut als auch sozial selek­tiv zwi­schen den Bun­des­län­dern. Im For­schungs­pro­jekt wird davon aus­ge­gan­gen, dass sich aus schul­recht­li­chen Rege­lun­gen oder Schul­re­gi­men Bil­dungs­un­gleich­hei­ten erge­ben. Um diese Kern­these zu prü­fen, soll unter­sucht wer­den, wel­che ein­zel­nen schul­recht­li­chen Rege­lun­gen ver­schie­dene Bil­dungs­out­co­mes beein­flus­sen. Das Pro­jekt ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt des Münch­ner ifo-Insti­tuts und des WZB. In die­sem durch die Leib­niz-Gemein­schaft geför­der­ten Pro­jekt sol­len die Stär­ken des ifo im Hin­blick auf cau­sal-infe­rence Ana­ly­sen des Bil­dungs­sys­tems mit jenen des WZB zur Ana­lyse des deut­schen Schul­sys­tems zusam­men­ge­führt wer­den.

Auf­ga­ben:
  • Mit­ar­beit an der Fort­füh­rung der Daten­bank zur Schul­po­li­tik in den deut­schen Bun­des­län­dern (siehe Hel­big und Niko­lai 2015: Die Unver­gleich­ba­ren)
  • Selb­stän­dige und eigen­ver­ant­wort­li­che Recher­che von Schul­ge­set­zen, -ver­ord­nun­gen und Amts­blät­tern in ein­schlä­gi­gen juris­ti­schen Daten­ban­ken und Archi­ven (von 1949 bis 2018 im Längs­schnitt und Quer­schnitt aller 16 Bun­des­län­der, für die neuen Bun­des­län­der von 1990 bis 2018), von wis­sen­schaft­li­cher Hin­ter­grund­li­te­ra­tur zur Schul­po­li­tik der deut­schen Bun­des­län­der
  • Selb­stän­dige und eigen­ver­ant­wort­li­che Text­ana­lyse, Text­in­ter­pre­ta­tion und Zusam­men­fas­sung der Schul­ge­setze, -ver­ord­nun­gen und Amts­blät­ter nach der vor­ge­ge­be­nen Codier­ma­trix
  • Über­füh­rung von schul­po­li­ti­schen Rege­lun­gen in eine bestehende Codier­ma­trix, d.h. Über­set­zung von juris­ti­schen Vor­ga­ben in die vor­ge­ge­be­nen Codie­run­gen

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium in Rechts­wis­sen­schaf­ten (1.Staats­ex­amen, Mas­ter oder ver­gleich­ba­res)
  • Gute Kennt­nisse über die Bil­dungs- bzw. Schul­sys­teme der deut­schen Bun­des­län­der, hohe Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Orga­ni­sa­ti­ons­fä­hig­keit; Team­fä­hig­keit und Selb­stän­dig­keit
  • siche­rer Umgang mit gän­gi­ger Com­pu­ter­soft­ware zur Text­ver­ar­bei­tung, Tabel­len­er­stel­lung (ins­be­son­dere Excel) und mit Daten­ban­ken
  • Sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse (in Wort und Schrift)
  • Sehr gute ana­ly­ti­sche Fähig­kei­ten; kla­res schrift­li­ches Aus­drucks­ver­mö­gen; hohes Maß an Sorg­falt, Selbst­or­ga­ni­sa­tion und Leis­tungs­be­reit­schaft; team­ori­en­tiert
  • Erste Erfah­run­gen in der wis­sen­schaft­li­chen Pro­jekt­ar­beit sind wün­schens­wert

Un­ser An­ge­bot:

bis zu TVöD E11

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Das WZB for­dert Frauen und Per­so­nen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund aus­drück­lich zur Bewer­bung auf.

Schrift­li­che Bewer­bun­gen (aus­schließ­lich in elek­tro­ni­scher Form, in einer pdf-Datei) mit den übli­chen Unter­la­gen wer­den bis zum 13. Mai 2019 erbe­ten an:

Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung gGmbH
Büro des Beauf­trag­ten für For­schungs­ma­nage­ment
Email: sonia.mira@wzb.eu

Bei Rück­fra­gen zum Stel­len­in­halt steht Ihnen Mar­cel Hel­big (marcel.helbig@wzb.eu) zur Ver­fü­gung.

Die Aus­wahl­ge­sprä­che fin­den vor­aus­sicht­lich am 28. Mai 2019 in Ber­lin statt.