Blätter-Navigation

An­ge­bot 234 von 371 vom 23.11.2017, 00:00

logo

RWTH Aachen - Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe - ISEA

Der Lehrstuhl für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik ist Teil des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen. Mit etwa 70 Wissenschaftlern und Ingenieuren und mehr als 80 Studierenden sind wir die größte universitäre Arbeitsgruppe in Deutschland, die sich mit den Grundlagen der Batterietechnologie und deren Systemintegration in Anwendungen beschäftigt.
Unser Ziel ist es, insbesondere Batterien aller relevanten Technologien so genau zu verstehen, dass wir darauf aufbauend Modelle für elektrische Simulationen, thermische Modelle, Lebensdauerprognosen oder Diagnosealgorithmen zur Bestimmung von Ladezustand, Leistungsfähigkeit oder Alterungszustand entwickeln können. Dafür stehen uns hochwertige Laborausstattungen z.B. zur elektrochemischen Analyse von Alterungsprozessen zur Verfügung, das größte Prüffeld für Batteriezellen und Batteriesysteme an einer deutschen Universität und Labore für die Entwicklung von Elektronik und den Aufbau von kompletten Batteriesystemen inkl. einer hochmodernen Prototypenfertigung zur Verfügung. Batteriesysteme entwickeln wir für die verschiedensten mobilen und stationären Anwendungen. Damit befinden wir uns im technologischen Zentrum so spannender Themen wie der Entwicklung der Elektromobilität und der Gestaltung der Energiewende.
Unsere Strukturen sind darauf ausgelegt, einen spannenden Job im wissenschaftlichen Bereich mit der Familiengründung vereinbaren zu können.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Sie arbeiten aktiv in Projekten, die sich mit der Modellierung von Blei-Säure-Batterien für mobile und stationäre Anwendungen beschäftigen. Unsere Algorithmen für Starterbatterien in Fahrzeugen werden millionenfach im Feld eingesetzt. Die meisten Projekte werden in Zusammenarbeit oder im Auftrag mit der Industrie durchgeführt (in diesem Bereich insbesondere mit der Automobilindustrie).
Schwerpunkte der Arbeit können sein:
  • Weiterentwicklung physikalisch-chemischer und empirischer Batteriemodelle
  • Weiterentwicklung von Parametrierungsexperimenten, welche notwendigen Input zur Simulation geben
  • Neuentwicklung von Messaufbauten zur Untersuchung grundlegender, unverstandener Phänomene
Neben den projektbezogenen Aufgaben ist die Betreuung studentischer Arbeiten in dem Themenfeld erwünscht und die Mitarbeit in der Lehre möglich.
Ein starker fachlicher Austausch mit Kolleginnen und Kollegen im Institut und in den Konsortien der Forschungsprojekte ist in großem Maße möglich und erwünscht, da diese Arbeiten eng mit den Fragestellungen auf Gesamtsystemebene verknüpft sind. Zur Ausstattung am Institut gehören hochmodernes Equipment zur elektrischen und physikalisch-chemischen Charakterisierung von Batteriesystemen sowie leistungsfähige Rechner zur Durchführung der Simulationen.
Sprechen Sie gerne mit uns über Ihre Interessen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie möch­ten an den gro­ßen tech­ni­schen und gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen einer nach­hal­ti­gen Ener­gie­ver­sor­gung aktiv mit­ar­bei­ten und gestal­ten? Sie arbei­ten gerne an tech­ni­schen Details und den­ken in gro­ßen Zusam­men­hän­gen? Wenn Sie Spaß an der Arbeit in einem gro­ßen Team haben, wel­ches sich im Kern mit der Spei­che­rung elek­tri­scher Ener­gie beschäf­tigt und für ver­schie­denste Anwen­dungs­be­rei­che opti­male Ener­gie­spei­cher­lö­sun­gen ent­wi­ckelt, dann sind Sie bei uns rich­tig.
Wir beschäf­ti­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter mit abge­schlos­se­nem Mas­ter­stu­dium (oder ver­gleich­bar) in Elek­tro­tech­nik und Infor­ma­ti­ons­tech­nik, Phy­sik, Che­mie, Ver­fah­rens­tech­nik, Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten, Infor­ma­tik und den ent­spre­chen­den Wirt­schafts­in­ge­nieurs­stu­di­en­gän­gen. Sie haben Inter­esse an der Mit­ar­beit in span­nen­den Pro­jek­ten mit Part­nern aus der Indus­trie oder aus dem aka­de­mi­schen Bereich. Sie haben idea­ler­weise Erfah­rung im Bereich der ther­mi­schen und FVM-Model­lie­rung und beherr­schen die Grund­la­gen elek­tro­che­mi­scher Sys­teme.

Un­ser An­ge­bot:

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet auf 2 Jahre. Eine Verlängerung um mindestens 1 Jahr ist vorgesehen.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Eine Promotionsmöglichkeit besteht. Die Stelle ist bewertet mit EG 13 TV-L.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen.

Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Für Vorabinformationen steht Ihnen
Herr Moritz Teuber
Tel.: +49 (0) 2418099616
E-Mail: al-mal@isea.rwth-aachen.de

zur Verfügung.
Nutzen Sie auch unsere Webseiten zur Information:
http://www.isea.rwth-aachen.de

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.06.2018 an
Moritz Teuber
Jägerstr. 17-19
52066 Aachen
Germany

Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch per E-Mail an al-mal@isea.rwth-aachen.de senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.