Blätter-Navigation

An­ge­bot 273 von 342 vom 17.11.2017, 12:39

logo

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur (W3)

"Infra­struk­tur­wirt­schaft und -manage­ment"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

An der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum 1. April 2019 die

Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur (W3)
„Infra­struk­tur­wirt­schaft und -manage­ment“

zu beset­zen. Gesucht wird eine wis­sen­schaft­lich renom­mierte Per­sön­lich­keit mit brei­ter natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler, wis­sen­schaft­li­cher und prak­ti­scher Erfah­rung in der Infra­struk­tur­wirt­schaft, die das Fach­ge­biet mit den dazu­ge­hö­ren­den The­men­fel­dern an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar in For­schung und Lehre ver­tritt. Die Pro­fes­sur ist dem Fach­be­reich Manage­ment (Bau Immo­bi­lien Infra­struk­tur) an der Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen zuge­ord­net. Infra­struk­tur­wirt­schaft steht dabei für die Wirt­schafts­zweige der ver­schie­de­nen Sek­to­ren der „mate­ri­el­len“ Infra­struk­tur, deren Betriebe und Wert­schöp­fungs­ket­ten sowie für die spe­zi­el­len wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen, sozio- und umwelt­öko­no­mi­schen und ord­nungs­po­li­ti­schen Aspekte und Fra­ge­stel­lun­gen. Infra­struk­tur­ma­nage­ment wird als inter­dis­zi­pli­näre Wis­sen­schaft ver­stan­den, die sich aus ver­schie­de­nen Fach­be­rei­chen der Inge­nieur- sowie der Wirt­schafts- und Rechts­wis­sen­schaf­ten zusam­men­setzt und sich mit den Manage­men­t­as­pek­ten der Sek­to­ren und den Lebens­zy­klus­pha­sen von Infra­struk­tur­pro­jek­ten und -objek­ten befasst.

Her­vor­ra­gende didak­ti­sche Fähig­kei­ten und Erfah­run­gen in der Lehre – auch in eng­li­scher Spra­che – sind Grund­vor­aus­set­zung. Die/Der zu Beru­fende muss in der Lage sein, aus infra­struk­tur­sek­to­ren­über­grei­fen­der Sicht die ver­schie­de­nen ein­schlä­gi­gen The­men­fel­der als wich­tige Bestand­teile der Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gänge Manage­ment (Bau Immo­bi­lien Infra­struk­tur) in der Lehre umfas­send abzu­de­cken. Die Mit­ar­beit an der Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Stu­di­en­gänge wird erwar­tet. Die Lehre umfasst zudem wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen­ver­an­stal­tun­gen über die Fakul­täts­gren­zen hin­aus.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die/Der zu Beru­fende muss eine qua­li­fi­zierte Pro­mo­tion vor­wei­sen. Wei­ter­hin muss sie/er nach­weis­lich in der Lage sein, auf dem Fach­ge­biet der Pro­fes­sur auf hohem, inter­na­tio­na­lem Niveau zu for­schen und über die Qua­li­fi­ka­tion zur Gene­rie­rung von Dritt­mit­teln in der grund­la­gen- und anwen­dungs­ori­en­tier­ten For­schung ver­fü­gen. Dabei wird die Bereit­schaft erwar­tet, sich aktiv an der inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit in For­schungs­ko­ope­ra­tio­nen an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und mit exter­nen For­schungs­ein­rich­tun­gen im In- und Aus­land zu betei­li­gen und sich in der Qua­li­fi­ka­tion des wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuch­ses zu enga­gie­ren. Eine sehr gute inter­na­tio­nale Ver­net­zung in der Wis­sen­schaft und in der Bran­che sowie Füh­rungs­qua­li­tä­ten und orga­ni­sa­to­ri­sches Geschick wer­den als Vor­aus­set­zung für eine erfolg­rei­che Tätig­keit ange­se­hen. Ebenso erwar­tet wird Enga­ge­ment in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung.

Dem äußerst inter­dis­zi­pli­nä­ren Cha­rak­ter der Pro­fes­sur Rech­nung tra­gend, sollte die/der zu Beru­fende idea­ler­weise „von Haus aus“ Wirt­schafts­in­ge­nieur/in (oder ver­gleich­bar) sein bzw. alter­na­tiv neben ihrer/sei­ner Aus­bil­dung ent­we­der in den Wirt­schafts- oder in den (Bau-)Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten über nach­weis­lich fun­dierte wis­sen­schaft­li­che und prak­ti­sche Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen im jeweils ande­ren Bereich ver­fü­gen.

Die all­ge­mei­nen Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind im § 77 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz (ThürHG) gere­gelt. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Beschäf­ti­gung bei einer ers­ten Beru­fung auf eine Pro­fes­sur in der Regel auf Zeit erfolgt. Nähe­res, auch mög­li­che Aus­nah­men, bestimmt § 79 Abs. 2 ThürHG.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal-poli­tik. Sie ist Mit­glied in regio­na­len und über­re­gio­na­len Dual Career-Netz­wer­ken und bie­tet bei Bedarf Unter­stüt­zung zur beruf­li­chen und fami­liä­ren Inte­gra­tion.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar erwar­tet von der/dem Beru­fe­nen die Bereit­schaft, ihren/sei­nen Wohn­sitz an den Uni­ver­si­täts­stand­ort bzw. in des­sen Nähe zu ver­le­gen.

Ihre Bewer­bung mit Lebens­lauf, beruf­li­chem Wer­de­gang, Zeug­nis­ko­pien, Ver­zeich­nis der wis­sen-schaft­li­chen Arbei­ten, ein ers­tes, jeweils ein­sei­ti­ges For­schungs- und Lehr­kon­zept sowie drei ein­schlä­gige wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen sen­den Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer B/WP-20/17 bis zum 31. Januar 2018 an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Geschäfts­füh­rung der Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen
Frau Clau­dia Gold­am­mer

claudia.goldammer@uni-weimar.de

Infor­ma­tio­nen zur geplan­ten Inte­gra­tion der Pro­fes­sur fin­den Sie unter:

https://www.uni-weimar.de/fileadmin/user/fak/bauing/professuren_institute/ Betriebs­wirt­schafts­lehre_im_Bau­we­sen/5_20170627_Stra­te­gie_und_Abgren­zung_im_FB_Bau_
Immo­bi­lien_Infa­struk­tur.pdf