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An­ge­bot 134 von 374 vom 09.08.2017, 14:46

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Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Braun­schweig - Insti­tut für Par­ti­kel­tech­nik

Das Insti­tut für Par­ti­kel­tech­nik der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Braun­schweig beschäf­tigt sich in For­schung und Lehre mit den heute kom­ple­xen Auf­ga­ben­stel­lun­gen der Par­ti­kel­tech­nik für ver­schie­denste Anwen­dun­gen, von Bat­te­rien bis zur Medi­zin.

Wis­sen­schaftl. Mit­ar­bei­ter/in "Nano­par­ti­kel in mikrof­lui­di­schen Sys­te­men"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Par­ti­kel­tech­nik (iPAT) sowie dem Insti­tut für Mikro­tech­nik (IMT) der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Braun­schweig ist bald­mög­lichst eine Stelle als Wis­sen­schaft­li­che(r) Mit­ar­bei­ter(in) (Dok­to­rand/in oder Post-Doc) zum Thema "Nano­par­ti­kel in mikro-/nan­of­lui­di­schen Sys­te­men" (Kenn­wort: LENA-NP1-1) am Labo­ra­tory for Emer­ging Nano­me­tro­logy LENA sowie den betei­lig­ten Insti­tu­ten zu beset­zen.

Ihre Auf­ga­ben sind: (1) Durch­füh­rung und Koor­di­nie­rung der For­schungs­ar­bei­ten inner­halb der neuen Nach­wuchs­gruppe „Nano­par­ti­kel in mikro-/nan­of­lui­di­schen Sys­te­men“ im Team zusam­men mit (zunächst) zwei wei­te­ren wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern/-innen, unter Betreu­ung von Prof. G. Garn­weit­ner, Insti­tut für Par­ti­kel­tech­nik (Nano­par­ti­kel­syn­these, Ober­flä­chen­mo­di­fi­zie­rung, kol­lo­idale Sta­bi­li­sie­rung, che­mi­sche Wech­sel­wir­kun­gen), Prof. A. Kwade, Insti­tut für Par­ti­kel­tech­nik (Disper­gie­rung und Sta­bi­li­sie­rung von Nano­par­ti­keln, Ver­fah­rens­tech­nik und Cha­rak­te­ri­sie­rung von Par­ti­keln), und Prof. A. Diet­zel, Insti­tut für Mikro­tech­nik (Mikro- und nan­of­lui­di­sche Sys­teme, Sen­so­ren, Fer­ti­gung von MEMS/NEMS). Ziel des Pro­jekts ist die Cha­rak­te­ri­sie­rung anwen­dungs­be­zo­ge­ner Eigen­schaf­ten disper­gier­ter Nano­par­ti­kel unter mög­lichst hoher Genau­ig­keit durch Ver­ein­ze­lung der Nano­par­ti­kel und Cha­rak­te­ri­sie­rung von Ein­zel­par­ti­kel­ei­gen­schaf­ten in nan­of­lui­di­schen Sys­te­men. Um die­ses Ziel zu errei­chen, wer­den Modell­sys­teme mit höchs­ter Kon­trolle der Par­ti­kel-Par­ti­kel- und Par­ti­kel-Wand-Wech­sel­wir­kun­gen defi­niert. Durch die Iso­lie­rung ein­zel­ner Par­ti­kel in einem nur wenige Fem­to­li­ter umfas­sen­den Volu­men wird die Cha­rak­te­ri­sie­rung und Zäh­lung ein­zel­ner Nano­par­ti­kel mit­tels elek­tro­ni­scher und opti­scher Prä­zi­si­ons­tech­ni­ken mög­lich und Hin­ter­grund­stör­si­gnale kön­nen stark redu­ziert wer­den.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die Erfül­lung der nach­fol­gend auf­ge­führ­ten Vor­aus­set­zun­gen ist erfor­der­lich bzw. wün­schens­wert: (1) Über­durch­schnitt­li­cher Hoch­schul­ab­schluss (Mas­ter, Diplom oder äqui­va­lent) sowie (bei Bewer­bung als Post­dok­to­rand) min­des­tens sehr gute Pro­mo­tion im Bereich der Phy­sik, Nano­ma­te­ria­lien, Mikro-/Nano­tech­nik, Ver­fah­rens­tech­nik, Mecha­tro­nik, Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten, Mate­ri­al­che­mie oder ver­gleich­ba­rer Stu­di­en­gänge; (2) mög­lichst ver­tiefte Kennt­nisse in zumin­dest einem der fol­gen­den Berei­che: Par­ti­kel­mess­tech­nik, Syn­these und Ober­flä­chen­mo­di­fi­zie­rung/ Sta­bi­li­sie­rung von Nano­par­ti­keln, Fer­ti­gung und Design von mikro-/nan­of­lui­di­schen Sys­te­men, Disper­gie­rung und For­mu­lie­rung von Par­ti­keln; (3) Inter­esse an mul­ti­dis­zi­pli­nä­rer For­schung; (4) sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift sowie gute wis­sen­schaft­li­che Schreib­fer­tig­kei­ten; (5) hohes Enga­ge­ment, selbst­mo­ti­viert, selbst­stän­dig, Eigen­in­itia­tive, Team­fä­hig­keit mit sehr guter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit sowie sozia­ler Kom­pe­tenz; (6) Erfah­rung in einem inter­na­tio­na­len Umfeld, wenn mög­lich im Aus­land.

Un­ser An­ge­bot:

Wäh­rend der Beschäf­ti­gung (3 Jahre befris­tet, ggf. Mög­lich­keit der Ver­län­ge­rung) erfolgt die Ver­gü­tung nach TV-L E13 bis 100% Arbeits­zeit­an­teil (Post­dok­to­ran­den) je nach Ein­stu­fung und Hin­ter­grund des Bewer­bers/der Bewer­be­rin. Inner­halb des Pro­jek­tes QUA­NO­MET und im Umfeld des neuen For­schungs­zen­trums LENA bie­ten sich span­nende wis­sen­schaft­li­che und inter­dis­zi­pli­näre Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten, z.B. durch mög­li­che Betei­li­gung an wei­te­ren geplan­ten Ver­bund­for­schungs­pro­jek­ten. Dar­über hin­aus besteht Zugriff auf eine breite Palette moderns­ter nano­ana­ly­ti­scher Instru­men­tie­rung für hoch­auf­lö­sende Bild­ge­bung, orts- und zeit­auf­ge­löste Spek­tro­sko­pie, Mate­rial- und Par­ti­kel­ana­ly­tik, 3D-µPIV, Mikro-/Nano­fa­bri­ka­tion in Rein­räu­men.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte rich­ten Sie Ihre schrift­li­che Bewer­bung als eine ein­zige PDF-Datei zusam­men­ge­setzt aus Anschrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­sen (Abitur, Bache­lor, Mas­ter, Pro­mo­tion), Noten­spie­gel und zwei Emp­feh­lungs­brie­fen per E-Mail unter Angabe des Kenn­wor­tes „LENA-NP1-1“ (Datei­name: LENA-NP1-1_Vor­name_Nach­name) und des nächst­mög­li­chen Ein­tritts­ter­mins bis zum 30. Sep­tem­ber 2017 an:

Prof. Dr. Georg Garn­weit­ner
Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Braun­schweig, Labo­ra­tory for Emer­ging Nano­me­tro­logy (LENA),
Insti­tute für Par­ti­kel­tech­nik (iPAT), Volkma­ro­der Str. 5, 38104 Braun­schweig, Deutsch­land
E-mail: lena@tu-braunschweig.de und g.garnweitner@tu-braunschweig.de; Tel.: +49 531 391 9615

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt. Ein Nach­weis ist bei­zu­fü­gen. Die Bewer­bun­gen von Men­schen aller Natio­na­li­tä­ten sind will­kom­men. Die TU Braun­schweig strebt in allen Berei­chen und Posi­tio­nen an, eine Unter­re­prä­sen­tanz im Sinne des Nie­der­säch­si­schen Gleich­be­rech­ti­gungs­ge­set­zes abzu­bauen. Daher sind Bewer­bun­gen von Frauen beson­ders erwünscht.