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An­ge­bot 61 von 328 vom 19.05.2017, 11:09

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Bun­des­in­sti­tut für Risi­ko­be­wer­tung

Das Bun­des­in­sti­tut für Risi­ko­be­wer­tung (BfR) ist das natio­nale Insti­tut, das auf der Grund­lage inter­na­tio­nal aner­kann­ter wis­sen­schaft­li­cher Bewer­tungs­kri­te­rien Gut­ach­ten und Stel­lung­nah­men zu Fra­gen der Lebens­mit­tel-, Fut­ter­mit­tel- und Che­mi­ka­li­en­si­cher­heit und des gesund­heit­li­chen Ver­brau­cher­schut­zes erstellt. In die­sen Berei­chen berät es die Bun­des­re­gie­rung sowie andere Insti­tu­tio­nen und Inter­es­sen­grup­pen. Das BfR betreibt eigene For­schung zu The­men, die in engem Zusam­men­hang mit sei­nen Bewer­tungs­auf­ga­ben ste­hen. Es ist eine rechts­fä­hige Anstalt im Geschäfts­be­reich des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL).

Mit­ar­bei­ter/-in mit natur­wis­sen­schaft­li­chem Hoch­schul­ab­schluss

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die Mit­ar­beit erfolgt im instru­men­tell-ana­ly­ti­schen Bereich des Natio­na­len Refe­renz­la­bor für Stoffe, die dazu bestimmt sind, mit Lebens­mit­teln in Berüh­rung zu kom­men und umfasst fol­gende Tätig­kei­ten:

  • Sicher­stel­lung der Ein­satz­be­reit­schaft von ana­ly­ti­schen Groß­ge­rä­ten durch War­tung, Repa­ra­tur und durch eine regel­mä­ßige Über­prü­fung der Leis­tungs­pa­ra­me­ter für den täg­li­chen Labor­be­trieb und Durch­füh­rung von Mes­sun­gen mit diver­sen Mas­sen­spek­tro­me­tern unter Anwen­dung ver­schie­de­ner Kopp­lungs­tech­ni­ken (z. B. LC-MS/MS; LC-Q-ToF; GC-MS; GCxGC-ToF-MS)
  • Pla­nung und Orga­ni­sa­tion von Ring­ver­su­chen bzw. Labor­ver­gleichs­un­ter­su­chun­gen
  • Durch­füh­rung von Unter­su­chun­gen zum Über­gang von Stof­fen aus Bedarfs­ge­gen­stän­den auf Lebens­mit­tel und Lebens­mit­tel­si­mu­lan­zien
  • Sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung und Bewer­tung von Mess­ergeb­nis­sen an Hand von Vali­die­rungs­pa­ra­me­tern
  • Anlei­tung von tech­ni­schen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern sowie von Aus­zu­bil­den­den im Bereich Pro­ben­auf­ar­bei­tung, Pro­ben­vor­be­rei­tung, Aus­wer­tung und Inter­pre­ta­tion von Daten, sowie im Umgang, Bedie­nung und Ver­wen­dun­gen von ana­ly­ti­schen Gerä­ten (z.B. LC-MS/MS; LC-Q-ToF; GC-MS; GCxGC-ToF-MS) und deren Soft­ware unter Berück­sich­ti­gung der gül­ti­gen Arbeits­si­cher­heits- und QM-Rege­lun­gen
  • Erstel­lung, Pflege und Opti­mie­rung des QM-Sys­tems gemäß den Vor­ga­ben der DIN EN ISO 17025 von Labo­ra­to­rien (inkl. Doku­men­ta­tion in LIMS sowie Erstel­lung von Prüf­plä­nen und Prüf­be­rich­ten)
  • Mit­ar­beit bei der Beschaf­fung bzw. Anfor­de­rung von Labor­ver­brauchs­ma­te­ria­lien

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium (Diplom (FH) oder Bache­lor) der ana­ly­ti­schen Che­mie, Che­mie, Lebens­mit­tel­che­mie oder einer ver­gleich­ba­ren Fach­rich­tung
  • Mind. 2-jäh­rige ein­schlä­gige Berufs­er­fah­rung im Bereich der instru­men­tell-ana­ly­ti­schen Che­mie
  • Sehr gute Fach­kennt­nisse zu unter­schied­li­chen Mas­sen­spek­tro­me­tern mit ver­schie­de­nen Kopp­lungs­tech­ni­ken
  • Sehr gute Kennt­nisse unter­schied­li­cher Pro­ben­auf­ar­bei­tungs­tech­ni­ken, ins­be­son­dere zur Extrak­ti­ons- und Anrei­che­rungs­ver­fah­ren von Addi­ti­ven, Mono­me­ren und Kon­ta­mi­nan­ten aus Lebens­mit­teln und Bedarfs­ge­gen­stän­den
  • Erfah­run­gen auf dem Gebiet der Akkre­di­tie­rung und Qua­li­täts­ma­nage­ment in che­mi­schen Labo­ra­to­rien
  • Sehr gute Kennt­nisse der eng­li­schen Spra­che in Wort und Schrift erfor­der­lich
  • Gute EDV-Kennt­nisse sowie eine gewis­sen­hafte Arbeits­weise, Fle­xi­bi­li­tät, Team­fä­hig­keit und Belast­bar­keit wer­den vor­aus­ge­setzt

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Nähere Aus­künfte erteilt Herr Prof. Dr. Dr. Luch (Tel.: 030 18412 - 4538).