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Freie Universität Berlin - Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften - Altertumswissenschaften Institut für Prähistorische Archäologie

Das Institut für Prähistorische Archäologie am Fachbereich für Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin ist eine Kerneinrichtung innerhalb der Berliner Altertumskompetenz. Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in der Erhebung neuer Daten durch Ausgrabungen und Survey-Kampagnen in Deutschland, Südost- und Osteuropa sowie anschließenden Regionen Eurasiens und auf deren wissenschaftlicher Auswertung, Interpretation und Veröffentlichung einschließlich des Wissenstransfers in die breite Öffentlichkeit. Die ausgeschriebene Stelle ist im Forschungsprojekt „Vom Müll zur Ressource: Keramik- und Knochenabfall in frühneolithischen Lebenswelten Europas
(ReNEW)“ angesiedelt, einem Gemeinschaftsprojekt der Freien Universität Berlin und der Universität York, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem britischen Arts and Humanities Research Council (AHRC) gefördert wird. Das Projekt erforscht steinzeitliche „Abfalllandschaften“ – wastescapes – und vergleicht die Behandlung und das Nachleben von Keramik, das dauerhaften Abfall hinterlässt, mit dem von Knochen, einem organischen Material. Durch die Kombination von wissenschaftlicher Analyse, taphonomischen Studien und soziokultureller Interpretation werden vier Fundplätze in Serbien, Rumänien, der Slowakei und Polen als Fallstudien untersucht, die unterschiedliche frühneolithische Entwicklungsstränge zwischen Balkan und Ostseeküste repräsentieren (ca. 6100-4000 cal BC). Die Kandidatin bzw. der Kandidat wird von der ausgeprägten
Fachkompetenz und dem lebendigen multidisziplinären Forschungsumfeld im Bereich der Altertumswissenschaften der Freien Universität Berlin einschließlich des Fields&Finds Labors profitieren, um im Rahmen des drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts die berufliche Qualifikation im Rahmen einer Promotion auszubauen.

Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d)

mit 65%-Teilzeitbeschäftigung
befristet auf 3 Jahre
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: PA02_2025-WiMi-AB_Piezonka_RENEW

Aufgabenbeschreibung:

Aufgabengebiet:

  • Vergleichende Untersuchung der räumlichen Muster von Fundmaterial (Keramik, Knochen sowie andere Funde) an den vier Beispielfundplätzen im Hinblick auf taphonomische Prozesse und kulturelle Einflüsse (2D- und 3D-GIS)
  • Zusammenführung der Analyseergebnisse mit veröffentlichten quantitativen Daten zu Keramik-, Stein- und Knochenfunden in frühneolithischen Siedlungen auf transregionaler Ebene und Entwicklung von Messgrößen für die Identifizierung verschiedener Abfallwirtschaftungsstrategien
  • Im Rahmen des drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts wird Gelegenheit zur Promotion eingeräumt.

Erwartete Qualifikationen:

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Master) in Prähistorischer Archäologie oder Ur- und Frühgeschichte bzw. gleichwertige Qualifizierungen

Erwünscht:

  • Kenntnisse der digitalen Datenanalyse
  • Kenntnisse der Artefaktforschung und des Umgangs mit archäologischem Fundgut
  • Interesse an der Anwendung Geographischer Informationssysteme (GIS) in der Archäologie
  • Interesse an Fragen des Übergangs vom Mesolithikum zum Neolithikum
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • sehr gute Teamfähigkeit

Hinweise zur Bewerbung:

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung bis zum
09.02.2026
im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu
richten an Frau Prof. Dr. Henny Piezonka: praehist@geschkult.fu-berlin.de
oder per Post an die
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Altertumswissenschaften
Institut für Prähistorische Archäologie
Frau Prof. Dr. Henny Piezonka
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin (Dahlem)

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Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
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