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Angebot 266 von 394 vom 23.05.2024, 11:54

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OPRA – Psychologische Beratung, ARIBA e.V. - Psychologische Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt

OPRA ist ein Projekt von ARIBA e.V. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Berliner Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

Das Projekt bietet eine Spezialisierung auf psychologisch fundierte Beratung und Informationen über die psychischen Folgen einer Traumatisierung durch rechte Gewalterfahrungen. Die Beratung richtet sich nach der Perspektive und den Bedürfnissen der Klient*innen. Dabei ist es für uns wichtig unsere Angebote in einem vertraulichen und unbürokratischen Rahmen zu gestalten, die zeitnah, kostenfrei und niedrigschwellig zugänglich sind.

Elternzeitvertretung:
Psychologische*r Berater*in für das Projekt OPRA

(01.07.2024 – voraussichtlich 15.06.2025)

Aufgabenbeschreibung:

Der Trägerverein ARIBA e.V. sucht vom 01.07.2024 - voraussichtlich 15.06.2025 eine*n psychologische*n Berater*in für die Beratungsstelle OPRA – Psychologische Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt – für 30 Stunden. In der Beratungsstelle arbeiten zwei Psycholog*innen sowie eine Büroassistenz. Ziel ist die psychologische kurz- und mittelfristige Nachsorge von Erwachsenen und Jugendlichen, die rechte, rassistische oder antisemitische Gewalt erlebt haben. Eine geklärte Positionierung und fortgeschrittene Auseinandersetzung mit den Themengebieten rassistische Gewalt, struktureller und alltäglicher Rassismus und Antisemitismus sowie deren Auswirkungen auf Betroffene ist für die psychologische Arbeit bei OPRA essenziell.
OPRA wird durch Projektmittel vom Senat im Rahmen des Berliner Landesprogramms Demokratie, Vielfalt, Respekt gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus gefördert.
Aus konzeptionellen Gründen möchten wir Personen, die sich als Schwarz oder als Person of Color positionieren, besonders zu einer Bewerbung einladen.

Aufgaben

  • Psychologische und Traumafachberatung, Krisenintervention und Stabilisierung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und deren Angehörigen, auch mit Unterstützung von Sprachmittler*innen
  • Telefonische Beratung, Videoberatung
  • Durchführung von Diagnostik und Verfassen von psychologischen Stellungnahmen
  • Überführung und Begleitung von Klient*innen in die psychologische/psychiatrische Regelversorgung
  • Fallbezogene Gespräche mit (mit-)behandelnden Ärzt*innen, psychosozialen Einrichtungen, ambulante therapeutische Stellen und Kliniken.
  • Vorbereitung und Begleitung der Klient*innen zum Gericht
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und redaktionellen Arbeit für den jährlichen Sachbericht
  • Vorbereitung und Durchführung von Vorträgen, Workshops und Seminaren zu psychischen Auswirkungen von rechts, rassistisch und antisemitisch motivierten Gewalttaten
  • Teilnahme an Netzwerk- und Fachveranstaltungen
  • Planung und Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision und Fortbildungen

Erwartete Qualifikationen:

Voraussetzungen, Kompetenzen und Fähigkeiten

  • Erfahrungen in der rassismus- und traumasensiblen Beratung
  • Erfahrungen in der Psychotraumatologie, Diagnostik und Krisenintervention
  • Erfahrungen in der Arbeit mit Sprachmittler*innen
  • Persönliche Positionierung und die Auseinandersetzung mit Rassismus (rassistische Gewalt, Strukturellem- und Alltagsrassismus), Antisemitismus sowie Diskriminierungen aller Art sind unabdingbar
  • Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit sowie ein hohes Maß an Eigenständigkeit

Unser Angebot:

Was wir bieten

Wir bieten ein angenehmes Arbeitsklima in einem kleinen Team mit kurzen Entscheidungswegen und Supervision und Fortbildungsmöglichkeiten.
Teilzeit: 30 h/ Woche
Die Vergütung erfolgt nach TVL-13

Hinweise zur Bewerbung:

Bewerbungen, bestehend aus einem Motivationsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf, bitte ausschließlich per E-Mail an:
info@opra-gewalt.de