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An­ge­bot 164 von 646 vom 17.09.2021, 00:00

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Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Dres­den - Bereich Geis­tes- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Dis­rup­tion and Socie­tal Change Cen­ter (TUDiSC)

Die TU Dres­den ist eine der elf Exzel­len­z­u­ni­ver­sitä­ten Deut­sch­lands. Als Voll­u­ni­ver­sität mit brei­tem Fächer­spek­trum zählt sie zu den for­schungs­s­tärks­ten Hoch­schu­len. Aus­tau­sch und Koope­ra­tion zwi­schen den Wis­sen­schaf­ten, mit Wirt­schaft und Gesell­schaft sind dafür die Grund­lage. Ziel ist es, im Wett­be­werb der Uni­ver­sitä­ten auch in Zukunft Spit­zen­plätze zu bele­gen. Daran und am Erfolg beim Trans­fer von Grund­la­gen­wis­sen und For­schung­s­er­geb­nis­sen mes­sen wir unsere Leis­tun­gen in Lehre, Stu­dium, For­schung und Wei­ter­bil­dung. Wis­sen schafft Brü­cken. Seit 1828.

wiss. Mit­ar­bei­ter/in / Dok­to­rand/in

(bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen E 13 TV-L)
Die Stelle ist zum 01.01.2022 bis 31.12.2024 (Beschäf­ti­gungs­dauer gem. WissZeitVG), mit 60 % der regel­mä­ßi­gen wöchent­li­chen Arbeits­zeit und dem Ziel zur eige­nen wiss. Wei­ter­qua­li­fi­ka­tion (i.d.R. Pro­mo­tion), im Pro­jekt „Trans­for­ma­tive Place-Making for Uncer­tain Futures: Inte­gra­tive Per­spek­ti­ven auf Nar­ra­tive, Bil­dung, und Gestal­tung“ zu beset­zen. Eine Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges bis zum 30.06.2025 kann bei posi­ti­ver Zwi­schen­eva­lua­tion und Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen in Aus­sicht gestellt wer­den.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die Maß­nahme „Dis­rup­tion and Socie­tal Change“ (TUDiSC) ist Bestand­teil des Vor­ha­bens „Stär­kung von For­schungs­be­rei­chen mit gro­ßem Poten­zial“ im EXU-Schwer­punkt PRO­FIL an der TU Dres­den. Sie soll dazu bei­tra­gen, wiss. Exzel­lenz und inter­na­tio­nale Sicht­bar­keit in allen fünf For­schungs­pro­fil­li­nien der TUD, hier insb. im Poten­zi­al­be­reich „Gesell­schaft­li­cher Wan­del“, zu errei­chen und damit die Uni­ver­si­tät in ihrer Gesamt­heit glei­cher­ma­ßen auf ein hohes Niveau hin zu ent­wi­ckeln. In gemein­sa­mer inter­dis­zi­pli­nä­rer Arbeit geht es darum, Dis­rup­tion als Grund­la­gen­ka­te­go­rie der Erfor­schung gesell­schaft­li­chen Wan­dels zu pro­fi­lie­ren und in ihren Vor­aus­set­zun­gen, Logi­ken und Effek­ten grund­la­gen­ori­en­tiert, wie exem­pla­risch-gegen­stands­be­zo­gen genauer zu erfas­sen. Inso­fern damit die poli­ti­schen, öko­no­mi­schen, sozia­len und kul­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen in den Fokus tre­ten, mit denen sich Gesell­schaf­ten im Umgang mit Dis­rup­tio­nen kon­fron­tiert sehen, hat TUDiSC eine sozial-, geis­tes- und kul­tur­wiss. Ori­en­tie­rung, schließt aber die Exper­tise natur-, tech­nik- und lebens­wiss. Pro­blem­fo­kus­sie­rung not­wen­di­ger­weise mit ein. Zu den kon­zep­tio­nel­len Grund­la­gen von TUDiSC:
https://tu-dresden.de/gsw/ressourcen/dateien/tudisc/TUDiSC_Konzeptpapier.pdf?lang=de
Das Pro­jekt „Trans­for­ma­tive Place-Making for Uncer­tain Futures: Inte­gra­tive Per­spek­ti­ven auf Nar­ra­tive, Bil­dung und Gestal­tung“ begreift die Kli­ma­krise als sys­te­mi­sche Dis­rup­tion kom­ple­xer Lebens­wel­ten und unter­sucht vor die­sem Hin­ter­grund die Wech­sel­wir­kun­gen von Ver­or­tung, Hand­lungs­macht und trans­for­ma­ti­ven Zukunfts­ent­wür­fen durch Dia­loge von Lite­ra­tur-/Kul­tur­wis­sen­schaft, geo­gra­phi­scher Bil­dung und Städ­te­bau. Aus­ge­hend von der Ein­sicht, dass die Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­krise sich im Zusam­men­spiel von sozia­len, kul­tu­rel­len, mate­ri­el­len, poli­ti­schen, affek­ti­ven, tech­no­lo­gi­schen, und öko­no­mi­schen Struk­tu­ren nie­der­schla­gen, geht das Pro­jekt der Frage nach, wie und durch wen die eman­zi­pa­to­ri­sche Gestal­tung nach­hal­ti­ge­rer und sozial gerech­te­rer Zukünfte an die Trans­for­ma­tion kon­kre­ter Orts­be­zie­hun­gen geknüpft ist. Ort, Agency und Zukunft sind als Grund­be­griffe und in ihren Wech­sel­wir­kun­gen Aus­gangs­punkt für einen theo­re­tisch-kon­zep­tio­nel­len Rah­men, der inter­dis­zi­pli­när ent­wi­ckelt wer­den soll. Durch die Ana­lyse der Ver­or­tun­gen trans­for­ma­ti­ver Pro­zesse wer­den Typo­lo­gien von Orts­be­zie­hun­gen theo­re­tisch erar­bei­tet und anschlie­ßend anhand kon­kre­ter Fall­bei­spiele wei­ter­ent­wi­ckelt. Das Pro­jekt möchte somit einen theo­re­ti­schen und empi­ri­schen Bei­trag zur Ana­lyse gesell­schaft­li­cher Trans­for­ma­tio­nen im Spie­gel der Kli­ma­krise leis­ten.

Auf­ga­ben:
  • Ent­wick­lung und Durch­füh­rung eines eigen­stän­di­gen Pro­mo­ti­ons­pro­jekts im Fach­ge­biet Didak­tik der Geo­gra­phie in inter­dis­zi­pli­nä­rer Anknüp­fung an das For­schungs­pro­jekt „Trans­for­ma­tive Place-Making for Uncer­tain Futures“
  • Mit­ar­beit an der inter­dis­zi­pli­nä­ren Ent­wick­lung eines theo­re­tisch-kon­zep­tio­nel­len Rah­mens zu den Wech­sel­wir­kun­gen von Ort, Agency und Zukunft unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung trans­for­ma­ti­ver Bil­dung in geo­gra­phi­schen Bil­dungs­kon­tex­ten, an der Inter­dis­zi­pli­nä­ren Ent­wick­lung und Erpro­bung von Typo­lo­gien trans­for­ma­ti­ver Orts­be­zie­hun­gen und an der Inter­dis­zi­pli­nä­ren empi­ri­schen Erpro­bung und Modi­fi­zie­rung des theo­re­tisch-kon­zep­tio­nel­len Rah­mens an kon­kre­ten Orten
  • Publi­ka­ti­ons­tä­tig­keit und aktive Mit­wir­kung an wiss. Tagun­gen im Rah­men des Pro­jek­tes.
Die pro­jekt­be­zo­ge­nen Arbeits­er­geb­nisse kön­nen im Rah­men der eige­nen wiss. Qua­li­fi­zie­rung im Fach­ge­biet Didak­tik der Geo­gra­phie ver­wen­det wer­den.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • wiss. Hoch­schul­ab­schluss in der Fach­rich­tung Geo­gra­phie (vor­zugs­weise Ers­tes oder Zwei­tes Staats­ex­amen)
  • fun­dierte Kennt­nisse in der Fach­di­dak­tik Geo­gra­phie sowie in trans­for­ma­ti­ver Bil­dung / Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung
  • Grund­kennt­nisse zum Ler­nen an außer­schu­li­schen Lern­or­ten und Umwelt­kom­mu­ni­ka­tion
  • Inter­esse an inter­dis­zi­pli­nä­rer Arbeit, insb. im Kon­text von Dis­rup­tion und Trans­for­ma­tion an der Schnitt­stelle zu Lite­ra­tur-/Kul­tur­wis­sen­schaft / Future Stu­dies und Urba­nis­mus /Design
  • sehr gute Eng­lisch-Kennt­nisse inkl. Bereit­schaft zur Mit­wir­kung an inter­na­tio­na­len Publi­ka­ti­ons- und Kon­fe­renz­pro­jek­ten.

Un­ser An­ge­bot:

Für Nach­fra­gen steht Ihnen Jun.-Prof. Dr. Raschke (nicole.raschke@tu-dresden.de) gern zur Ver­fü­gung.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die TU Dres­den ist eine deut­sche Exzel­lenz­uni­ver­si­tät und bie­tet Ihnen ein leben­di­ges For­schungs­um­feld.
Frauen sind aus­drück­lich zur Bewer­bung auf­ge­for­dert. Sel­bi­ges gilt auch für Men­schen mit Behin­de­run­gen.
Ihre aus­sa­ge­kräf­tige Bewer­bung sen­den Sie bitte mit den übli­chen Unter­la­gen (inkl. 2-sei­ti­ges Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­ko­pien, ggfs. Skizze zum Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben) bis zum 01.10.2021 (es gilt der Post­stem­pel der ZPS der TU Dres­den) bevor­zugt über das Secu­re­Mail Por­tal der TU Dres­den https://securemail.tu-dresden.de als ein PDF-Doku­ment an martina.hesse@tu-dresden.de oder an: TU Dres­den, Fakul­tät Umwelt­wis­sen­schaf­ten, Fach­rich­tung Geo­wis­sen­schaf­ten, Juni­or­pro­fes­sur für Didak­tik der Geo­gra­phie und Umwelt­kom­mu­ni­ka­tion, Frau Jun.-Prof. Dr. Nicole Raschke, Helm­holtz­str. 10, 01069 Dres­den. Ihre Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt, bitte rei­chen Sie nur Kopien ein. Vor­stel­lungs­kos­ten wer­den nicht über­nom­men.

Hin­weis zum Daten­schutz: Wel­che Rechte Sie haben und zu wel­chem Zweck Ihre Daten ver­ar­bei­tet wer­den sowie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Daten­schutz haben wir auf der Web­seite https://tu-dresden.de/karriere/datenschutzhinweis für Sie zur Ver­fü­gung gestellt.